Letzte Nachrichten
Boulevard
Amnestiegesetz in Venezuela verabschiedet - Hoffnung für hunderte politische Gefangene
Anderthalb Monate nach der Gefangennahme von Staatschef Nicolás Maduro durch das US-Militär hat das Parlament in Venezuela den Weg geebnet für die Freilassung hunderter politischer Gefangener. Die Abgeordneten der Nationalversammlung in Caracas billigten am Donnerstag einstimmig ein Amnestiegesetz. Das Vorhaben war unter Druck der USA von Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez vorangetrieben worden.
Politik
Merz weist Vorwurf der sozialen Kälte zurück - und attestiert Kritikern Denkfaulheit
In der Debatte um die Reform des Sozialstaats hat sich Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) gegen den Vorwurf der sozialen Kälte gewehrt. Es sei eine "böswillige Unterstellung" zu behaupten, die CDU sei "hartherzig", sagte Merz am Freitag in seiner Rede vor dem CDU-Bundesparteitag in Stuttgart. "Wir unterstellen niemandem Faulheit - in Deutschland wird hart gearbeitet", sagte Merz. "Wir unterstellen unseren Kritikern Denkfaulheit."
Sport
Das Rennen ihres Lebens: Gold für Skicrosserin Maier
Daniela Maier raste über die Ziellinie, riss beide Arme hoch und schrie ihre Freude über Gold hinaus. Im Wettkampf ihres Lebens hat die 29 Jahre alte Skicrosserin aus dem Schwarzwald vier Jahre nach der lange umstrittenen Bronzemedaille von Peking ihre Karriere mit dem Olympiasieg gekrönt. Es war erst die zweite Goldmedaille für den Deutschen Skiverband (DSV) bei den Spielen von Mailand und Cortina.
Boulevard
"Bild des Schreckens" in Stuttgart: Behörden finden dutzende tote und kranke Schlangen
Dutzende tote und schwer kranke Riesenschlangen haben Behördenmitarbeiter bei einem privaten Tierhalter in Stuttgart entdeckt. Bei einer unangekündigten Kontrolle stießen sie auf 13 bereits verendete sowie 34 ausgehungerte und geschwächte Reptilien, wie die baden-württembergische Landeshauptstadt am Freitag mitteilte. Beteiligte Experten berichteten demnach von einem "Bild des Schreckens". Es sei noch nicht abzusehen, wie viele Schlangen überleben würden. Ein Tier habe bereits eingeschläfert werden müssen.
Politik
Bundesregierung fordert Freilassung von Deutsche-Welle-Journalist in Türkei
Die Bundesregierung hat die Freilassung des in der Türkei festgenommenen Deutsche-Welle-Journalisten Alican Uludag gefordert. "Ich fordere die türkische Regierung auf, dafür zu sorgen, dass Alican Uludag sofort aus der Haft zu entlassen wird", erklärte Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) am Freitag in Berlin. Auch Vizeregierungssprecher Sebastian Hille äußerte sich besorgt und mahnte die Achtung der Medienfreiheit an.
Boulevard
Von schwerem Gerät eingeklemmt: 62-Jähriger stirbt bei Verladearbeiten
Ein 62-Jähriger ist bei Verladearbeiten auf einem Firmengelände im schleswig-holsteinischen Uetersen tödlich verletzt worden. Der Mann sei von schwerem Gerät eingeklemmt worden, teilte die Polizei in Bad Segeberg am Freitag mit. Trotz sofort eingeleiteter Wiederbelebungsmaßnahmen sei er vor Ort gestorben.
Politik
Merz: "Stehen an der Seite des ukrainischen Volkes ohne Wenn und Aber"
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat beim CDU-Parteitag seinen unumstößlichen Willen zur Unterstützung der Ukraine im Krieg gegen Russland bekräftigt. "Wir stehen an der Seite des ukrainischen Volkes ohne Wenn und Aber", sagte Merz am Freitag in Stuttgart. "Wir werden uns niemals damit abfinden, wie ein verbrecherisches russisches Regime systematisch Krieg führt gegen die Zivilbevölkerung dieses Landes, gegen alte Menschen, gegen Frauen und gegen Kinder."
Politik
"Ich nehme diese Kritik an": Merz räumt Fehler an Regierungsspitze ein
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat auf dem Bundesparteitag der CDU eine selbstkritische Bilanz seiner bisherigen Regierungszeit gezogen. "Vielleicht haben wir nach dem Regierungswechsel nicht schnell genug deutlich gemacht, dass wir diese gewaltige Reformanstrengung nicht von heute auf morgen schaffen können", sagte Merz am Freitag in seiner Rede vor dem CDU-Bundesparteitag in Stuttgart. "Ich nehme diese Kritik an", fügte er unter dem Applaus der Delegierten hinzu.
Politik
Flughafen von Palm Beach in Florida soll nach Trump benannt werden
Der Flughafen von Palm Beach in Florida soll nach US-Präsident Donald Trump benannt werden. Der nur wenige Minuten von Trumps privatem Wohnsitz Mar-a-Lago entfernte Flughafen werde in "President Donald J. Trump International Airport" umbenannt, heißt es in einem Gesetzesentwurf, den das republikanisch dominierte Parlament des US-Bundesstaats am Donnerstag (Ortszeit) verabschiedete.
Politik
Merz reist kommende Woche nach China
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) reist kommende Woche zu seinem Antrittsbesuch nach China. Merz werde am Mittwoch in Peking zuerst von Ministerpräsident Li Qiang empfangen, sagte Vize-Regierungssprecher Sebastian Hille am Freitag in Berlin. Danach ist ein Gespräch und Abendessen mit dem chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping geplant. Im Mittelpunkt der Gespräche stehen laut Hille "die bilateralen Beziehungen sowie wirtschaftliche und sicherheitspolitische Fragen".
Wirtschaft
Politik der USA und Chinas verschiebt die Handelsströme - Deutsche Industrie leidet
Die aggressive Handelspolitik von US-Präsident Donald Trump und auch von Chinas Regierung haben die Handelsströme im vergangenen Jahr verschoben. Deutsche Unternehmen exportierten weniger in die USA, gleichzeitig importierte Deutschland deutlich mehr Waren aus China, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Die deutsche Industrie leide zunehmend unter den geoökonomischen Verschiebungen, erklärte Konjunkturexperte Sebastian Dullien von der Hans-Böckler-Stiftung.
Boulevard
Autorennen mit zwei Toten: Prozess in Köln gegen zwei 22-Jährige gestartet
Nach einem mutmaßlichen Autorennen mit zwei Toten in Nordrhein-Westfalen hat vor dem Landgericht Köln am Freitag ein Prozess gegen zwei junge Männer begonnen. Den beiden 22-Jährigen werden ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen mit Todesfolge sowie Gefährdung des Straßenverkehrs vorgeworfen. Bei einer Kollision mit einem unbeteiligten Auto waren im Dezember 2023 eine Frau und ihre Tochter ums Leben gekommen.
Politik
Trump setzt Iran Frist bis Anfang März für Atomabkommen
US-Präsident Donald Trump hat dem Iran in den Atomverhandlungen eine Frist bis Anfang März gesetzt und für den Fall eines Scheiterns der Gespräche erneut mit militärischer Gewalt gedroht. "Wir müssen ein sinnvolles Abkommen schließen, sonst passieren schlimme Dinge", sagte Trump am Donnerstag (Ortszeit) in Washington. In zehn bis 15 Tagen müsse eine Einigung erreicht werden. Der Iran erklärte derweil US-Militärstützpunkte für den Fall eines Angriffs der USA zu "legitimen Zielen".
Boulevard
Prozess um tödliche Schüsse in Hauptbahnhof von Frankfurt am Main begonnen
Vor dem Landgericht Frankfurt am Main hat am Freitag der Prozess um tödliche Schüsse im Hauptbahnhof der Mainmetropole begonnen. Angeklagt sind acht Männer. Sieben von ihnen müssen sich wegen gemeinschaftlichen Mordes verantworten, dem achten wirft die Staatsanwaltschaft die Verabredung zu einem Verbrechen vor. Als Haupttäter gilt ein heute 56-Jähriger.
Sport
Kompany kritisiert Mourinho: "Ein klarer Fehler"
Bayern Münchens Trainer Vincent Kompany hat seinen prominenten Kollegen José Mourinho nach dem Rassismus-Skandal um Vinicius Júnior ungewöhnlich scharf kritisiert. Der Coach von Benfica Lissabon habe nach dem Play-off-Spiel gegen Real Madrid "den Charakter von Vinicius Júnior attackiert. Er hat die Art, wie er jubelt, gegen ihn verwendet. Für mich ist das aus Führungsperspektive ein klarer Fehler", sagte Kompany am Freitag emotional in Richtung Mourinho.
Boulevard
Schleswig-Holstein: Angetrunkener Zwölfjähriger baut Unfall bei Spritztour mit Auto
Ein angetrunkener Zwölfjähriger hat im schleswig-holsteinischen Heide einen Unfall bei einer heimlichen Spritztour mit dem Auto seines Vaters verursacht. Er kollidierte in der Nacht zum Freitag mit mehreren am Straßenrand geparkten Wagen, wie die Polizei in Itzehoe mitteilte. Mit im Auto saßen demnach nach ersten Erkenntnissen noch zwei Mitfahrer im Alter von 14 und 15 Jahren. Verletzt wurde aber niemand.
Boulevard
Täter nutzt veraltete Bankverbindung: Betrug an Seniorin in Brandenburg scheitert
Ein Trickbetrug bei einer 82-Jährigen in Brandenburg ist an einer veralteten Bankverbindung gescheitert. Wie die Polizei in Neuruppin am Freitag mitteilte, überwies der Täter seine Beute auf ein nicht mehr bestehendes Konto. Die Transaktion erfolgte deshalb nicht. Es handelte sich um einen nicht näher genannten Betrag in fünfstelliger Höhe - also mindestens 10.000 Euro. Die Frau aus Rheinsberg bekommt das Geld zurück.
Politik
Tod eines Ultrarechten in Lyon: Innenminister genehmigt Trauermarsch
Trotz befürchteter neuer Gewalt soll in Frankreich ein Trauermarsch für den getöteten ultrarechten Aktivisten Quentin Deranque am Samstag nicht verboten werden. "Ich kann eine Demonstration nur verbieten, wenn es erhebliche Risiken für die öffentliche Ordnung gibt und diese nicht einzudämmen sind", sagte Innenminister Laurent Nuñez am Freitag dem Sender RTL. Er wolle die Meinungsfreiheit nicht einschränken, fügte er hinzu. Die Demonstration in Lyon solle aber sehr stark abgesichert werden.
Technik
Nach KI-Bildern in "heute journal": ZDF beruft New-York-Korrespondentin ab
Das ZDF hat nach der Ausstrahlung von nicht gekennzeichnetem KI-generierten Bildmaterial in seiner Nachrichtensendung "heute journal" personelle Konsequenzen gezogen. Da die Verstöße gegen ZDF-Richtlinien und journalistische Standards "so schwer wiegen", sei die New-York-Korrespondentin Nicola Albrecht mit sofortiger Wirkung abberufen worden, teilte der Sender am Freitag in Mainz mit.
Sport
"Lebensziel": Wendl/Arlt deutsche Fahnenträger bei Schlussfeier
Die Rekordrodler Tobias Wendl und Tobias Arlt werden die deutsche Fahne bei der Schlussfeier der Olympischen Winterspiele tragen. Das gab der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) am Freitag bekannt. Die beiden 38-Jährigen hatten im Doppelsitzer mit der Teamstaffel auf der Eisbahn von Cortina ihr siebtes Gold gewonnen und damit Rodlerin Natalie Geisenberger als erfolgreichste deutsche Olympiateilnehmerin abgelöst. Hinzu kam Bronze im Doppelsitzer. Die Schlussfeier findet am Sonntagabend (20.00 Uhr/ZDF und Eurosport) im antiken Amphitheater von Verona statt.
Gesundheit
Klinikversorgung: Chef von Expertengremium hält 700 Häuser für verzichtbar
In der Diskussion um Krankenhausschließungen hält der Chef des obersten Entscheidungsgremiums im Gesundheitswesen hunderte Kliniken für verzichtbar. Knapp zwei Drittel der bisherigen Hospitäler seien ausreichend für eine gute Versorgung, sagte Josef Hecken, der Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) von Kassen, Ärzten und Krankenhäusern der "Wirtschaftswoche" (Freitagsausgabe). "Etwa 1000 Krankenhäuser sollten genug sein. Heute haben wir 1700 in Deutschland."
Wissenswertes
Ex-Prinz Andrew nach Freilassung in Sandringham abgetaucht
Nach seiner Freilassung nach stundenlangem Verhör durch die Polizei ist der frühere britische Prinz Andrew auf dem Anwesen Sandringham seines Bruders König Charles III. abgetaucht. Die Durchsuchungen an seinem früheren Wohnsitz Royal Lodge auf dem Gelände von Schloss Windsor sollten Presseberichten zufolge am Freitag fortgesetzt werden. Andrew Mountbatten-Windsor steht im Verdacht, in seiner Zeit als britischer Handelsgesandter vertrauliche Berichte an den verurteilten US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein weitergegeben zu haben.
Politik
Ex-Kanzlerin Merkel mit großem Applaus bei CDU-Parteitag empfangen
Rückkehr auf die CDU-Bühne nach jahrelanger Abstinenz: Die frühere Bundeskanzlerin und Parteivorsitzende Angela Merkel (CDU) ist am Freitag mit großem Applaus als Gast auf dem CDU-Bundesparteitag in Stuttgart empfangen worden. Ein Teil der rund 1000 Delegierten erhob sich zu Beifallsbekundungen, als Parteichef Friedrich Merz die langjährige Kanzlerin und Parteichefin in der Tagungshalle begrüßte. Merz begrüßte Merkel mit einem Handschlag, worauf sich ein kurzes Gespräch anschloss. Merkel selbst äußerte sich nicht öffentlich.
Wirtschaft
Lagarde äußert sich nach Spekulationen über vorzeitigen Abgang - bleibt aber vage
Angesichts der neuen Spekulationen über ihren vorzeitigen Abgang als EZB-Chefin hat sich Christine Lagarde selbst geäußert: Sie deutete in einem Interview mit dem "Wall Street Journal" an, sie könne die vollen acht Jahre an der Spitze der Europäischen Zentralbank (EZB) bleiben, also bis Oktober 2027. Direkt kommentierte sie die Spekulationen nicht.
Politik
Bundesschülerkonferenz sieht Social-Media-Verbot kritisch
Die Bundesschülerkonferenz sieht ein mögliches Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche kritisch. Probleme wie Sucht, psychische Belastungen oder Mobbing würden damit nur "in ein zwei, drei Jahre höheres Alter" verschoben, sagte Generalsekretärin Amy Kirchhoff am Freitag im Deutschlandfunk. Sie forderte, statt eines Verbots besser die Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen zu stärken.
Wetter
Nochmals kräftigere Schneefälle: Verkehrsprobleme in Bayern
Kräftige Schneefälle haben in Bayern nochmals für Verkehrsbehinderungen gesorgt. Am Flughafen München war der Flugbetrieb nach Angaben des Betreibers am Freitag zunächst beeinträchtigt, Verspätungen und Ausfälle aufgrund von Schneefall waren möglich. Reisende wurden gebeten, vorab Fluglinien zu kontaktierten.
Politik
Regierungschefin Takaichi verspricht "starkes" Japan - Scharfe Kritik an China
Japans kürzlich im Amt bestätigte Regierungschefin Sanae Takaichi hat angesichts einer wachsenden Bedrohung durch China angekündigt, ihr Land widerstandsfähiger aufzustellen. Peking versuche verstärkt, "den Status quo im Ostchinesischen Meer und im Südchinesischen Meer einseitig mit Gewalt oder Zwang zu ändern", warnte Takaichi am Freitag in einer Grundsatzrede vor dem Parlament in Tokio. Unter anderem durch Reformen der japanischen Verteidigungspolitik wolle sie Japan in ihrer Amtszeit "stark und wohlhabend" machen.
Politik
CDU-Parteitag beginnt in Stuttgart - Stimmungstest für Merz
Die CDU hat am Freitag ihren ersten Parteitag seit dem Amtsantritt von Friedrich Merz als Bundeskanzler begonnen. Das zweitägige Treffen in Stuttgart dient der Positionsbestimmung vor wichtigen Reformentscheidungen in diesem Jahr. Am Freitagnachmittag soll auch Merz als CDU-Parteivorsitzender bestätigt werden. Die Abstimmung der rund tausend Delegierten gilt als Stimmungstest zur Arbeit des Kanzlers nach gut neun Monaten schwarz-roter Koalition.
Wissenswertes
Bitkom: Jeder vierte unter 30-Jährige trennt sich per Messenger
Jeder und jede vierte unter 30-Jährige in Deutschland hat schon einmal per SMS oder Messenger eine Beziehung beendet. Rund 25 Prozent der 16- bis 29-Jährigen gaben an, bereits auf diesem Weg Schluss gemacht zu haben, wie aus einer am Freitag in Berlin veröffentlichten Umfrage des Digitalverbands Bitkom hervorgeht. Über alle Altersgruppen hinweg liegt der Anteil demnach bei 13 Prozent.
Politik
AfD-Verwandtenaffäre: Weidel für Regeländerungen per Gesetz
In der Affäre um die Anstellung von Familienangehörigen bei AfD-Abgeordneten hat sich Parteichefin Alice Weidel für eine Gesetzesnovelle zur Präzisierung der bestehenden Regelungen ausgesprochen. Weidel sagte dem Nachrichtenportal "The Pioneer" am Freitag, "selbstverständlich" sei ihre Fraktion durch die aktuelle Debatte "für dieses Thema sensibilisiert". Ihre Fraktion sei bereit, eine Gesetzesnovelle zu erarbeiten, die auch die Beschäftigung von Verwandten in Ministerien und Behörden umfassen müsse.
Boulevard
Bröckelnde Balkone: Eigentümer-Streit von der Ostsee wird vor dem BGH ausgetragen
Wenn vom bröckelnden Balkon bereits Teile fallen, ist "wirklich Not am Mann". So drückte es eine Anwältin am Bundesgerichtshof (BGH) aus, die am Freitag in Karlsruhe über einen Streit in einer Appartementanlage an der Ostsee verhandelte. Es ging um die Frage, wer die dringend notwendige Balkonsanierung beschließen darf: die Eigentümergemeinschaft oder doch nur die einzelnen Wohnungseigentümer. (Az. V ZR 102/24)
Politik
Grüne bieten Regierung Zusammenarbeit bei Sozialreformen an
Die Fraktionsvorsitzenden der Grünen im Bundestag, Katharina Dröge und Britta Haßelmann, bieten der Bundesregierung eine weitreichende Zusammenarbeit für eine Reform des Sozialstaats an. "Vielleicht braucht es gerade jetzt, gerade in Zeiten von Krisen und Unsicherheit, eine breitere Verständigung über große Reformen", schreiben Dröge und Haßelmann in dem am Freitag veröffentlichten Positionspapier. Die Grünen-Politikerinnen schlagen darin ein "Sofortprogramm Zukunft" zur Reform des Renten- und Gesundheitssystems vor.