Letzte Nachrichten
NFL: Umstrittener Star-Quarterback Watson bei den Browns
Der höchst umstrittene NFL-Quarterback Deshaun Watson von den Houston Texans spielt künftig für die Cleveland Browns. Die Texans bestätigten den Transfer für insgesamt fünf Draft-Picks, davon drei in der ersten Runde, in der Nacht zum Samstag deutscher Zeit. In Cleveland soll Watson in den kommenden fünf Jahren garantierte 230 Millionen Dollar verdienen.
China meldet erstmals seit über einem Jahr zwei Corona-Tote
China hat zum ersten Mal seit über einem Jahr zwei Corona-Todesfälle gemeldet. Beide Covid-19-Patienten starben in der nordöstlichen Provinz Jilin, wie die Nationale Gesundheitskommission am Samstag mitteilte. Den letzten Corona-Toten hatte die Volksrepublik am 26. Januar 2021 gemeldet. Insgesamt starben in China seit Beginn der Pandemie 4638 Menschen an oder mit dem Coronavirus.
Bundesregierung schickt Ukraine Hilfen für Zivilschutz und Brandbekämpfung
Deutschland verstärkt nach Angaben von Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) die Hilfen für die Ukraine unter anderem mit schwerem Gerät zur Brandbekämpfung und für den Zivilschutz der Bevölkerung im Krieg. "Wir helfen zum Beispiel mit Feuerlöschgeräten, Sattelschleppern, Stromgeneratoren, Unterkünften für Menschen auf der Flucht und psychologischer Betreuung", sagte die SPD-Politikerin der "Augsburger Allgemeinen" (Samstagsausgabe).
Bundesweite Corona-Inzidenz steigt auf 1735
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut gestiegen. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Samstagmorgen mitteilte, liegt der Wert nun bei 1735. Am Freitag hatte die Inzidenz mit 1706,3 erstmals die Schwelle von 1700 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen überschritten. Vor einer Woche hatte der Wert bei 1496 gelegen.
Zwei Unabhängigkeitshelden als Rivalen bei Präsidentschaftswahl in Ost-Timor
Die ehemalige portugiesische Kolonie Ost-Timor wählt am Samstag einen neuen Präsidenten. Knapp 860.000 registrierte Stimmberechtigte haben die Wahl zwischen einer Rekordzahl von 16 Kandidaten, darunter vier Frauen. Die meisten Chancen werden Amtsinhaber Francisco Guterres sowie Ex-Präsident und Friedensnobelpreisträger José Ramos-Horta eingeräumt, die beide für die Unabhängigkeit Osttimors von der indonesischen Besatzung gekämpft hatten.
Habeck reist zu Gesprächen über Energiesicherheit nach Katar und in die Emirate
Vor dem Hintergrund der Diskussion über die Energiesicherheit in Deutschland und Europa reist Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) von Samstag bis Montag nach Katar und in die Vereinigten Arabischen Emirate. Schwerpunkt der Reise ist nach Angaben seines Ministeriums das Thema Energie und konkret Wasserstoff und verflüssigtes Erdgas (LNG). Begleitet wird Habeck von einer Wirtschaftsdelegation mit Vertretern von 22 Unternehmen.
Selenskyj ruft Russland zu ernsthaften Verhandlungen auf
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Russland am Samstag erneut zu Gesprächen aufgefordert. "Verhandlungen über Frieden und Sicherheit für die Ukraine sind die einzige Chance für Russland, die durch eigene Fehler verursachten Schäden zu begrenzen", sagte Selenskyj in einem auf Facebook veröffentlichten Video, das ihn nachts auf einer menschenleeren Straße zeigt.
Italien kündigt Steuer für Zusatzgewinne von Energieunternehmen an
Angesichts der drastisch steigenden Energiepreise wegen des Ukraine-Kriegs will Italien die zusätzlichen Gewinne von Energieunternehmen mit einer Steuer belegen, um damit Familien und Unternehmen zu entlasten. "Lasst uns einen Teil der Mehrgewinne besteuern, welche die Produzenten dank des Kostenanstiegs für Rohstoffe erzielen, und dieses Geld an Firmen und Familien umverteilen, die in großen Schwierigkeiten sind", sagte der italienische Ministerpräsident Mario Draghi am Freitag vor Journalisten.
Umfrage: Nur zwei Prozent der Ungeimpften würden sich bei Impfpflicht impfen lassen
Nach Einführung einer allgemeinen Corona-Impfpflicht würden sich einer Umfrage zufolge nur zwei Prozent der Ungeimpften impfen lassen. Das berichtet die "Welt" am Samstag unter Berufung auf eine repräsentative Befragung des Allensbach-Instituts im Auftrag des Berufsverbands der Präventologen.
Rettungskräfte: US-Militärflugzeug mutmaßlich in Norwegen abgestürzt
Bei dem Nato-Manöver "Cold Response" in Norwegen ist am Freitag ein US-Militärflugzeug mit vier Besatzungsmitgliedern als vermisst gemeldet worden. Die örtlichen Rettungskräfte teilten mit, das Militärflugzeug vom Typ Osprey sei um 18.26 Uhr MEZ südlich von Bodö verschwunden. Zu diesem Zeitpunkt hätten in dem Gebiet schlechte Wetterbedingungen geherrscht.
Bericht: Jede fünfte Kneipe musste wegen Corona-Krise schließen
Die Corona-Krise hat einem Bericht zufolge zu einem Kneipensterben in Deutschland geführt. Von 39.784 Schankwirtschaften, die es vor der Corona-Krise gegeben habe, seien nur 31.476 übriggeblieben, berichtete die "Bild"-Zeitung (Samstagsausgabe) unter Berufung auf Zahlen des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes für das Jahresende 2020. Das entspreche einem Rückgang um 21,2 Prozent.
IG Metall erzielt starkes Ergebnis bei VW-Betriebsratswahl in Wolfsburg
Die IG Metall hat bei der Betriebsratswahl am VW-Standort Wolfsburg einen deutlichen Sieg eingefahren. Die Liste der IG Metall mit der amtierenden Betriebsratschefin Daniela Cavallo an der Spitze holte 85,5 Prozent der Stimmen und sicherte sich damit 66 der 73 Betriebsratsmandate, wie die Gewerkschaft am Freitagabend mitteilte. Die Abstimmung war in den vergangenen Tagen größtenteils per Briefwahl abgehalten worden. Die sieben weiteren Listen, die bei der Wahl antraten, erhielten zwischen 0,4 und 6,1 Prozent der Stimmen.
Assad zu Besuch in den Vereinigten Arabischen Emiraten eingetroffen
Der syrische Machthaber Baschar al-Assad ist erstmals seit Beginn des Syrien-Kriegs vor elf Jahren zu einem offiziellen Besuch in ein arabisches Land gereist. Assad flog am Freitag in die Vereinigten Arabischen Emirate und traf sich dort mit dem Kronprinzen von Abu Dhabi, Scheich Mohammed bin Sajed al-Nahjan, wie die staatliche Nachrichtenagentur der Emirate, WAM, berichtete.
109 leere Kinderwagen für die im Ukraine-Krieg getöteten Kinder
109 Kinderwagen und Buggys stehen fein säuberlich aufgereiht auf dem Marktplatz von Lwiw, dazwischen noch ein paar Kindersitze und Babyschalen. Auf einem Plakat steht "108", mit einem Filzstift ist die Zahl 8 durchgestrichen und durch eine 9 ersetzt - so viele Kinder sind seit dem russischen Einmarsch in der Ukraine getötet worden. Wie viele das sind, machen die leeren Kinderwagen erschreckend deutlich.
Belgien verschiebt Atomausstieg wegen Ukraine-Kriegs um zehn Jahre
Belgien verschiebt wegen des drastischen Anstiegs der Energiepreise im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg den bislang für 2025 geplanten Atomausstieg um zehn Jahre. Die Regierung habe entschieden, die beiden jüngsten Reaktoren länger am Netz zu lassen, erklärte Ministerpräsident Alexander De Croo nach einer Kabinettssitzung am Freitagabend. "Diese Verlängerung wird die Unabhängigkeit unseres Landes von fossilen Brennstoffen in einem turbulenten geopolitischen Umfeld stärken", fügte er hinzu.
Nach Becherwurf: Spielabbruch im Westduell ohne Trainer
Ein Becherwurf auf den Schiedsrichterassistenten hat das Westduell ohne Cheftrainer vorzeitig beendet: Nachdem Christian Gittelmann in der 70. Minute an der Seitenlinie am Kopf getroffen worden war, brach Referee Benjamin Cortus das Spiel zwischen dem VfL Bochum und Borussia Mönchengladbach ab. Die Gäste führten zu diesem Zeitpunkt mit 2:0.
Becherwurf auf Schiedsrichterassistent: Bochum - Gladbach abgebrochen
Das Spiel der Fußball-Bundesliga zwischen dem VfL Bochum und Borussia Mönchengladbach ist beim Stand von 0:2 abgebrochen worden. Schiedsrichterassistent Christian Gittelmann war von den Rängen aus von einem Bierbecher am Kopf getroffen worden. Schiedsrichter Benjamin Cortus unterbrach die Partie daraufhin um die 70. Minute herum.
Biden warnt China vor Unterstützung Russlands im Krieg gegen die Ukraine
US-Präsident Joe Biden hat China vor einer Unterstützung Russlands im Ukraine-Krieg gewarnt. Biden habe den chinesischen Präsidenten Xi Jinping in einem Videotelefonat am Freitag auf die drohenden "Konsequenzen" hingewiesen, falls Peking Moskau "materiell" unterstützen sollte, während Russland "brutale Angriffe auf ukrainische Städte und Zivilisten führt", wie das Weiße Haus mitteilte. Xi betonte seinerseits, dass er militärische Auseinandersetzungen zwischen Staaten ablehne. Solche Konflikte zwischen Staaten seien "in niemandes Interesse", sagte er nach Angaben des chinesischen Staatsfernsehens.
Brasiliens Oberstes Gericht ordnet Blockade von Onlinedienst Telegram an
Der Oberste Gerichtshof Brasiliens hat eine landesweite Blockade des Onlinedienstes Telegram angeordnet. Da Telegram sich nicht an gerichtliche Anordnungen zum Entfernen von Beiträgen mit Desinformation halte, werde der Messengerdienst in Brasilien mit sofortiger Wirkung gesperrt, verfügte das Gericht in einer am Freitag veröffentlichten Entscheidung.
Korruptionsverdächtiger bulgarischer Ex-Regierungschef Borissow wieder frei
Nach seiner Festnahme wegen mutmaßlicher Veruntreuung von EU-Geldern ist der frühere bulgarische Regierungschef Boiko Borissow wieder auf freiem Fuß. Seine Festnahme am Vorabend sei "brutal und empörend" gewesen, sagte der 62-Jährige nach seiner Freilassung am Freitag vor Reportern.
Roger Federer spendet 500.000 Dollar für ukrainische Kinder
Tennisstar Roger Federer spendet umgerechnet rund 450.000 Euro für ukrainische Kinder. Er und seine Familie seien "entsetzt" über die Bilder aus der Ukraine, weshalb er über seine Stiftung die Organisation War Child Holland mit 500.000 Dollar unterstützen möchte, teilte Federer am Freitag auf Twitter mit. Mit dem Geld solle sichergestellt werden, dass ukrainische Kinder weiter zur Schule gehen können.
St. Pauli wieder Tabellenführer - Aue in Not
Der FC St. Pauli hat zumindest vorläufig wieder die Tabellenführung in der 2. Fußball-Bundesliga übernommen - und einen Verfolger wohl endgültig abgeschüttelt. Die Hamburger besiegten den 1. FC Heidenheim mit 1:0 (0:0) und bauten ihren Vorsprung auf das Team von der Ostalb auf neun Punkte aus. Für Erzgebirge Aue hingegen wird nach dem 0:3 (0:0) gegen den Karlsruher SC der Klassenerhalt immer unwahrscheinlicher.
Offenbar keine Toten bei Angriff auf Theater in Mariupol
Mit tödlichen Angriffen auf zivile Ziele in Kiew und Charkiw hat Russland seine Offensive in der Ukraine am Freitag fortgesetzt. Auch eine Flugzeugwerkstatt nahe der Grenze zu Polen geriet unter Beschuss. Bei dem Angriff auf ein Theater mit hunderten Schutzsuchenden in der ukrainischen Hafenstadt Mariupol gab es nach jüngsten Angaben der Behörden offenbar keine Todesopfer. Zwei Tage nach der Attacke werden aber weiterhin zahlreiche Menschen unter den Trümmern vermutet.
Kosten für Stuttgart 21 steigen auf über neun Milliarden Euro
Die Kosten für das umstrittene Bahnhofsprojekt Stuttgart 21 steigen weiter. Wie die Deutsche Bahn am Freitag mitteilte, geht sie nach einer Überprüfung der Gesamtkosten nun von 9,15 Milliarden Euro aus. Dies sind 950 Millionen Euro mehr als bisher. Grund seien "zum einen erhebliche Preissteigerungen bei Baufirmen, Lieferanten und Rohstoffen", hieß es. Zum anderen schlage "der geologisch anspruchsvolle Untergrund im Stadtgebiet negativ zu Buche."
Lambrecht: Bundeswehr-Möglichkeiten für Waffenlieferungen an Ukraine erschöpft
Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) sieht kaum weitere Möglichkeiten zur Abgabe von Bundeswehr-Waffen an die Ukraine. "Die Möglichkeiten über die Bundeswehr sind erschöpft", sagte Lambrecht im "Interview der Woche" des Deutschlandfunks, das am Sonntag ausgestrahlt wird. "Wir loten aus, welche Möglichkeiten es darüber hinaus gibt." Demnach laufen in der Bundesregierung nun Gespräche über den Kauf von Waffen für die Ukraine.
Stadtverwaltung: Offenbar keine Todesopfer bei Angriff auf Theater in Mariupol
Bei dem Angriff auf ein als Schutzraum für Zivilisten genutztes Theater in der ukrainischen Hafenstadt Mariupol hat es nach Angaben der Stadtverwaltung offenbar keine Todesopfer gegeben. Nach ersten Informationen gebe es keine Toten, erklärte die Stadtverwaltung am Freitag im Internetdienst Telegram. Demnach sei ein Mensch schwer verletzt worden.
Sojus-Kapsel mit russischen Kosmonauten zur ISS gestartet
Drei russische Kosmonauten sind am Freitag mit einer Sojus-Kapsel zur Internationalen Raumstation ISS gestartet. Die Kapsel mit den Russen Oleg Artemjew, Denis Matwejew und Sergej Korsakow an Bord hob um 16.55 Uhr MEZ vom Raumfahrtbahnhof in Baikonur ab. Auf der ISS werden die drei von einer Crew aus zwei Russen, vier US-Astronauten sowie dem Deutschen Matthias Maurer erwartet.
Biathlon-Sprint: Doll, Lesser und Nawrath knapp am Podium vorbei
Biathlet Benedikt Doll, Erik Lesser und Philipp Nawrath haben beim Weltcup-Finale am Holmenkollen im Sprint über 10 km das Podium knapp verpasst. Beim Heimsieg des Norwegers Sturla Holm Lägreid belegten die DSV-Athleten die Plätze vier, fünf und sechs.
Verstappen distanziert Hamilton, Schumacher mittendrin
Der Start in die neue Formel-1-Ära gehörte Max Verstappen - und Mick Schumacher darf auf eine erfolgreichere zweite Saison in der Königsklasse hoffen. Verstappen war zum Auftakt des Großen Preises von Bahrain am Freitag Schnellster im freien Training, in 1:31,936 Minuten ließ er Charles Leclerc (+0,087) im Ferrari äußerst knapp hinter sich - Rekordweltmeister Lewis Hamilton kam im Mercedes nur schwer in die Saison.
Heil will ukrainische Flüchtlinge schnell in Arbeitsmarkt integrieren
Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) will ukrainische Flüchtlinge auf der Suche nach einem Job schnell in den deutschen Arbeitsmarkt integrieren. Es gebe in vielen Bereichen einen Arbeitskräftemangel, sagte Heil dem TV-Sender Welt am Freitag. Voraussetzung sei aber, dass ukrainische Qualifikationen schnell anerkannt würden und Spracherwerb und Kinderbetreuung sichergestellt seien.
Xi spricht sich gegen militärische Auseinandersetzungen zwischen Staaten aus
Vor dem Hintergrund des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine hat Chinas Staatschef Xi Jinping militärische Auseinandersetzungen zwischen Staaten abgelehnt. Solche Konflikte zwischen Staaten seien "in niemandes Interesse", sagte Xi laut Berichten des chinesischen Staatsfernsehens CCTV am Freitag bei einem rund zweistündigen Telefonat mit US-Präsident Joe Biden.
Norwegischer Attentäter Breivik bleibt weiter in Haft
Der rechtsextreme norwegische Attentäter Anders Behring Breivik bleibt weiter in Haft. Ein Berufungsgericht lehnte es am Freitag ab, Breiviks bereits gescheiterten Antrag auf vorzeitige Haftentlassung erneut zu prüfen. Den Rechtsextremisten vorzeitig aus dem Gefängnis zu entlassen, wäre ein "unverantwortliches Experiment", urteilten die Richter.