Letzte Nachrichten
Herrmann: Weitere Biathlon-Karriere von Bedingungen abhängig
Olympiasiegerin Denise Herrmann will dem Biathlon unter bestimmten Umständen erhalten bleiben. Die mittlerweile 33-Jährige wünscht sich dafür aber, dass vom neuen Sportdirektor Felix Bitterling die richtigen Rahmenbedingungen geschaffen werden. "Trainer, Lehrgänge, Gruppen – das muss alles passen", sagte Herrmann der Sport Bild.
Yen fällt auf den tiefsten Stand zum Dollar seit 20 Jahren
Japans Währung, der Yen, ist auf den tiefsten Stand zum Dollar seit 20 Jahren gefallen. Für einen Dolllar mussten am Mittwochmorgen 126 Yen gezahlt werden, so viel wie nie seit 2002. Grund ist die zunehmende Kluft zwischen der ultralockeren Geldpolitik der japanischen Notenbank und der schrittweisen Straffung in den USA, wo die Zentralbank Mitte März die Zinswende eingeläutet und den Leitzins erhöht hatte.
Ukraine: Keine Fluchtkorridore am Mittwoch
Die ukrainische Regierung richtet nach eigenen Angaben aus Sicherheitsgründen am Mittwoch keine Fluchtkorridore für Zivilisten ein. Die russischen Truppen verstießen "gegen internationales Recht", die Lage sei zu gefährlich, erklärte Vize-Regierungschefin Iryna Wereschtschuk im Internetdienst Telegram.
Unions-Außenpolitiker Hardt fordert sofortigen Anruf von Scholz bei Selensky
Der Unions-Außenpolitikexperte Jürgen Hardt (CDU) hat die Ablehnung eines Besuchs von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier durch die Ukraine als eine "schwere Belastung" des Verhältnisses beider Länder bezeichnet. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) müsse noch heute mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj telefonieren, forderte Hardt am Mittwoch im "Morgenmagazin" der ARD.
Paritätischer: Rentenerhöhung wird von Inflation aufgefressen
Den Rentnerinnen und Rentnern wird von der diesjährigen Erhöhung ihrer Bezüge wegen der hohen Inflation nach Einschätzung des Paritätischen Gesamtverbands wenig übrig bleiben. Die geplante Rentenerhöhung von etwa 5,3 Prozent in Westdeutschland und 6,1 Prozent in Ostdeutschland "darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Rentnerinnen und Rentner in Westdeutschland 2021 eine Nullrunde und in Ostdeutschland nur eine geringe Erhöhung hatten", sagte Hauptgeschäftsführer Ulrich Schneider den RND-Zeitungen vom Mittwoch.
Stärkster Anstieg der Erzeugerpreise für Agrarprodukte seit über zehn Jahren
Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte sind im Februar weiter stark angestiegen: Sie legten um 22,5 Prozent im Vorjahresvergleich zu, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. Das war der stärkste Anstieg seit Mai 2011, also seit über zehn Jahren. Im Vergleich zum Januar kletterten die Preise um 3,3 Prozent.
Chinas Importe im März erstmals seit August 2020 zurückgegangen
Chinas Einfuhren aus dem Ausland sind im März erstmals seit Monaten leicht zurückgegangen. Das Minus im März betrug 0,1 Prozent im Vorjahresvergleich, wie die chinesischen Zollbehörden am Mittwoch mitteilten. Analysten hatten mit einem Plus von mehr als acht Prozent gerechnet.
NHL: Draisaitl-Tor hilft Edmonton nicht
Auch ein Tor von Superstar Leon Draisaitl hat die zweite Niederlage in Folge für die Edmonton Oilers in der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL nicht verhindert. Der Angreifer erzielte beim enttäuschenden Auftritt seines Teams gegen Minnesota Wild lediglich den 1:5-Endstand. Es war der 51. Saisontreffer für den gebürtigen Kölner.
Ex-Sicherheitschef von Hongkong kandidiert als Regierungschef
Der ehemalige Sicherheitschef von Hongkong, John Lee, ist der voraussichtlich einzige Kandidat für das Amt des Regierungschefs der Finanzmetropole. Lee gab am Mittwoch bekannt, er habe die nötige Zahl an Unterstützern im Wahlkomitee für seine Kandidatur erhalten. Die Wahl findet am 8. Mai statt, Gegenkandidaten gibt es nicht - Medienberichten zufolge auf Wunsch der Regierung in Peking.
WM-Duell gegen Deutschland: Japan nimmt sich Südkorea zum Vorbild
Die japanische Fußball-Nationalmannschaft nimmt sich im WM-Duell gegen Deutschland die Südkoreaner zum Vorbild, die das DFB-Team bei der Weltmeisterschaft in Russland aus dem Turnier geworfen haben. "Sie waren Außenseiter gegen Deutschland, haben mit ihren schnellen Kontern aber immer wieder gute Angriffe gespielt und so gewonnen", sagte der Stuttgarter Wataru Endo der Sport Bild: "Auch wir können kämpfen, haben viele gute Verteidiger und schnelle Offensivspieler."
Hartenstein und Clippers verlieren zum Play-in-Auftakt - zweite Chance am Samstag
Basketball-Nationalspieler Isaiah Hartenstein und die Los Angeles Clippers haben ihre erste Chance auf den Play-off-Einzug in der nordamerikanischen Profiliga NBA vergeben. Beim Auftakt des sogenannten Play-in-Turniers verloren die Kalifornier in der Nacht zu Mittwoch bei den Minnesota Timberwolves mit 104:109.
NHL: Draisaitl-Tor hilft Edmonton nicht - Stützle mit zwei Treffern erfolgreich
Auch ein Tor von Superstar Leon Draisaitl hat die zweite Niederlage in Folge für die Edmonton Oilers in der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL nicht verhindert. Der Angreifer erzielte beim enttäuschenden Auftritt seines Teams gegen Minnesota Wild lediglich den 1:5-Endstand. Es war der 51. Saisontreffer für den gebürtigen Kölner.
Brasilianische Armee soll neben Potenzmittel auch Penis-Prothesen bestellt haben
Die brasilianische Armee soll neben tausenden Dosen Potenzmitteln auch dutzende Penis-Implantate bestellt haben. Der Kongressabgeordnete Elias Vaz erklärte am Dienstag, das Verteidigungsministerium habe "den Kauf von 60 Penis-Prothesen bewilligt". Vaz sprach von Kosten in Höhe von umgerechnet insgesamt mehr als 645.000 Euro und forderte eine Erklärung von der Regierung des rechtsradikalen Präsidenten Jair Bolsonaro.
Studie: Deutsche in jedem zweiten Unternehmensvorstand noch unter sich
Bei der Diversität in den Vorständen großer deutscher Unternehmen gibt es laut einer Studie trotz positiver Entwicklungen noch Nachholbedarf. Zwar "sitzen nicht mehr nur 'alte deutsche Männer' in den Vorständen", sagte der Partner der Managementberatung Horváth, Oliver Greiner, am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP. Doch noch immer bestehe knapp die Hälfte aller Vorstände hierzulande ausschließlich aus Deutschen - trotz des "signifikanten Auslandsgeschäfts" fast aller untersuchten Firmen.
Biden wirft Putin "Völkermord" in der Ukraine vor
US-Präsident Joe Biden hat dem russischen Staatschef Wladimir Putin angesichts von Gräueltaten in der Ukraine "Völkermord" vorgeworfen. Er habe die in der Ukraine begangenen Verbrechen als Völkermord bezeichnet, weil immer deutlicher werde, dass "Putin versucht, die bloße Idee auszulöschen, ein Ukrainer sein zu können", sagte Biden am Dienstag (Ortszeit) bei einem Besuch im Bundesstaat Iowa. Der Kreml-Chef hatte zuvor eine "planmäßige" Fortsetzung der Angriffe in der Ukraine angekündigt.
RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz auf 1044,7 gesunken
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist auf 1044,7 gesunken. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Mittwochmorgen unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 176.303 Neuansteckungen mit dem Coronavirus sowie 361 weitere Todesfälle registriert.
Baerbock kommt mit Malis Militärmachthaber zusammen
Am zweiten Tag ihres Besuchs in Mali kommt Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) mit Militärmachthaber Assimi Goita zusammen. In dem Gespräch am Mittwoch in der Hauptstadt Bamako dürften eine Reihe von Streitpunkten zur Sprache kommen. Schon zum Auftakt ihres Besuchs hatte Baerbock kritisiert, dass die Militärregierung die Rückkehr zur Demokratie verschleppe und zudem die militärische Zusammenarbeit mit Russland ausbaue.
Wirtschaftsinstitute präsentieren gemeinsame Frühjahrs-Prognose zur Konjunktur
Unter dem Eindruck des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine präsentieren die fünf führenden Wirtschaftsforschungsinstitute des Landes am Mittwoch ihre gemeinsame Frühjahrs-Konjunkturprognose (10.00 Uhr). Das Gutachten der Institute dient der Bundesregierung als Grundlage für ihre eigene Prognose.
Bundeskabinett befasst sich mit Rentenerhöhung
Das Bundeskabinett befasst sich am Mittwoch (11.00 Uhr) mit der zum 1. Juli geplanten Rentenerhöhung. Vorgesehen ist, dass die Renten im Westen Deutschlands um 5,35 Prozent und im Osten um 6,12 Prozent steigen. Die Rentenanpassung richtet sich nach der vorherigen Entwicklung der Nettolöhne.
New Yorker Vize-Gouverneur wegen Korruptionsvorwürfen zurückgetreten
Der stellvertretende Gouverneur des US-Bundesstaats New York, Brian Benjamin, ist nach einer Anklage wegen Korruption zurückgetreten. "Ich habe den Rücktritt von Brian Benjamin mit sofortiger Wirkung akzeptiert", teilte Gouverneurin Kathy Hochul am Dienstagabend (Ortszeit) mit. Zwar sei das Rechtsverfahren in dem Fall noch nicht abgeschlossen. Doch "uns beiden ist klar, dass er nicht Vize-Gouverneur bleiben kann", betonte Hochul.
Biden bekräftigt Völkermord-Vorwurf gegen Putin
US-Präsident Joe Biden hat Russland explizit vorgeworfen, für einen Völkermord in der Ukraine verantwortlich zu sein. "Ja, ich habe es als Genozid bezeichnet", sagte Biden am Dienstag (Ortszeit) während einer Reise in Iowa mit Blick auf mutmaßlich von russischen Soldaten begangene Verbrechen in der Ukraine. Es werde immer eindeutiger, dass Kreml-Chef Wladimir Putin "versucht, die bloße Vorstellung auszulöschen, ein Ukrainer sein zu können".
Selenskyj schlägt Austausch von Putin-Vertrautem Medwedtschuk gegen Kriegsgefangene vor
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Moskau angeboten, den in der Ukraine gefangen genommenen pro-russischen Geschäftsmann Viktor Medwedtschuk gegen ukrainische Kriegsgefangene auszutauschen. "Ich schlage der Russischen Föderation vor, diesen Typen von euch gegen unsere Jungs und Mädchen auszutauschen, die sich derzeit in russischer Gefangenschaft befinden", sagte Selenskyj in einer in der Nacht zum Mittwoch bei Telegram veröffentlichten Videobotschaft.
Premier Johnson zahlt in "Partygate"-Affäre Bußgeld und will im Amt bleiben
Boris Johnson hat in der "Partygate"-Affäre einen heftigen Rückschlag einstecken müssen: Die britische Polizei verhängte im Zusammenhang mit illegalen Feiern in Corona-Zeiten ein Bußgeld gegen den Premierminister - eine Premiere für einen amtierenden Regierungschef. Einen Rücktritt lehnte Johnson in einer Fernsehansprache am Dienstag aber weiterhin ab. Er bat die Öffentlichkeit in der Affäre um unrechtmäßige Partys an seinem Amtssitz jedoch erneut um Verzeihung.
Rüdiger und Werner treffen: Doch Titelverteidiger Chelsea scheitert an Real
Der FC Chelsea ist bei seiner "fast unmöglichen" Halbfinal-Mission trotz einer 3:0-Führung gescheitert und in der Champions League ausgeschieden. Der Titelverteidiger von Teammanager Thomas Tuchel gewann das Viertelfinal-Rückspiel bei Real Madrid zwar 3:2 (3:1, 1:0) nach Verlängerung - das reichte jedoch nicht, um das 1:3 aus dem Hinspiel wettzumachen.
Biden spricht mit Blick auf Ukraine-Krieg von "Völkermord"
US-Präsident Joe Biden hat offenbar mit Blick auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine erstmals von einem Völkermord gesprochen. Biden hielt am Dienstag im Bundesstaat Iowa eine Rede über die hohe Inflation in den USA und sagte dabei: "Ihr Familienbudget, ihre Fähigkeit, den Tank aufzufüllen - all das sollte nicht davon abhängen, ob ein Diktator am anderen Ende der Welt einen Krieg erklärt oder einen Völkermord begeht."
FC Bayern: Aus der Traum von Paris
Die frustrierten Stars sanken fassungslos zu Boden, Julian Nagelsmann verschwand mit gesenktem Kopf in der Kabine: Bayern München hat beim Angriff auf Europas Fußball-Thron eine böse Bruchlandung hingelegt und das ersehnte Ziel Halbfinale in der Champions League durch ein 1:1 (0:0) gegen Außenseiter FC Villarreal verpasst. Der Traum von Paris ist aus.
DEL: Berlin, Wolfsburg und Mannheim vor Halbfinaleinzug - Dämpfer für München
Titelverteidiger Eisbären Berlin, der Hauptrundendritte Grizzlys Wolfsburg und der achtmalige deutsche Meister Adler Mannheim stehen in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) vor dem Einzug ins Halbfinale der Play-offs. Red Bull München kassierte dagegen einen Dämpfer.
Johnny Depp als gewalttätiges "Monster" oder Opfer einer "Lüge"
Im US-Verleumdungsprozess zwischen Hollywood-Star Johnny Depp und seiner Ex-Frau Amber Heard haben sich beide Seiten mit schweren Vorwürfen überzogen. Heards Anwältin Elaine Charlson Bredehoft warf Depp am Dienstag vor dem Gericht in Fairfax nahe Washington vor, unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen immer wieder zu einem gewalttätigen "Monster" geworden zu sein. Depps Anwälte bezeichneten Heards Vorwürfe der häuslichen Gewalt dagegen als "Lüge", die der Karriere des Schauspielers massiv geschadet habe.
Basketball: Meister Alba hält Anschluss an Spitzengruppe
Der deutsche Meister Alba Berlin hält in der Basketball-Bundesliga den Anschluss an die Tabellenspitze. Im fünften Spiel innerhalb von neun Tagen gewann das Team von Trainer Israel Gonzalez gegen die EWE Baskets Oldenburg 92:86 (51:48) und festigte damit Rang vier. Für Alba war es der dritte Sieg in Serie. Bei noch vier Nachholspielen beträgt der Rückstand auf Tabellenführer Bonn sechs Punkte. Oldenburg bleibt auf Rang 14.
Mindestens 16 Verletzte bei Schusswaffenangriff in New Yorker U-Bahn
Bei einer Schusswaffenattacke in einer U-Bahn der US-Millionenstadt New York sind 16 Menschen verletzt worden. Wie New Yorks Polizeichefin Keechant Sewell am Dienstag sagte, zündete der mit einer Gasmaske ausgestattete Angreifer in der U-Bahn im Stadtteil Brooklyn zunächst eine Art Rauchbombe und eröffnet dann das Feuer. Das Motiv des flüchtigen Täters war zunächst unklar, die Behörden gingen aber nicht von einem terroristischen Hintergrund aus.
Djokovic-Comeback: Auftaktniederlage in Monte Carlo
Novak Djokovic ist bei seinem Comeback nach rund anderthalb Monaten Zwangspause früh gescheitert. Der 34 Jahre alte Weltranglistenerste aus Serbien musste sich nach einem Auftaktfreilos in der zweiten Runde des Mastersturniers in seiner Wahlheimat Monte Carlo Alejandro Davidovich Fokina mit 3:6, 7:6 (7:5), 1:6 geschlagen geben. Nach 2:55 Stunden verwandelte der Spanier seinen zweiten Matchball zum ersten Sieg im dritten Duell mit dem Favoriten.
Ostermarschierer verurteilen russischen Angriffskrieg und fordern Truppenrückzug
Die Veranstalterinnen und Veranstalter der diesjährigen Ostermärsche haben in ihrem Aufruf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine "auf das Schärfste" verurteilt. Die russische Regierung werde aufgefordert, "alle Kampfhandlungen unverzüglich einzustellen, einem sofortigen Waffenstillstand zuzustimmen, ihre Truppen zurückzuziehen und die territoriale Integrität und Souveränität der Ukraine anzuerkennen", hieß es in einer Erklärung am Dienstag.