Emiratische Behörden: Flydubai-Copilot plante "Terrorakt"
Der Copilot der Flydubai-Maschine hat nach Angaben der emiratischen Behörden einen "Terrorakt" geplant. Der aus dem Oman stammende Mann habe den Piloten am Mittwoch auf dem Flug von Dubai nach Israel mit der Notaxt im Cockpit angegriffen, zitierte die staatliche Nachrichtenagentur WAM am Samstag die Generalstaatsanwaltschaft. Der Copilot verletzte den Piloten schwer, konnte aber von Passagieren überwältigt werden, so dass die Maschine mit mehr als 170 Menschen an Bord später sicher landete.
Zuvor hatten mehrere Medien wie unter anderem das "Wall Street Journal" berichtet, der Mann habe aufgrund extremistischer Ansichten im Oman nicht mehr fliegen dürfen. Laut CNN verlor der Copilot im vergangenen Jahr aufgrund von Bedenken hinsichtlich extremistischer Ansichten seine Stelle bei Oman Air, der nationalen Fluggesellschaft des Oman.
Der saudiarabische Nachrichtensender Al-Arabiya berichtete unter Berufung auf eine informierte Quelle, die Behörden im Oman hätten festgestellt, dass der Copilot extremistische Ansichten vertrete. Der Mann habe sich auch eine Zeit lang in Syrien aufgehalten, was die Sorge geweckt habe, er könne dort von radikalen Gruppen beeinflusst worden sein.
ABC News berichtete unter Berufung auf hochrangige Geheimdienst- und Strafverfolgungsbeamte, der Verdächtige sei bereits während seiner Ausbildung im Besitz extremistischer Materialien gewesen.
Die Maschine der Fluggesellschaft Flydubai war am Mittwoch nach Einschätzung der israelischen Regierung nur knapp einem Terroranschlag entgangen. Das Flugzeug war auf dem Weg von Dubai nach Tel Aviv, als es massiv an Höhe verlor. Nach Angaben des israelischen Regierungschefs Benjamin Netanjahu hatte der Copilot den Piloten niedergestochen, um das Flugzeug zum Absturz zu bringen. Augenzeugen zufolge drangen mehrere Passagiere in das Cockpit ein und überwältigten den Copiloten.
D.Petit--PS