Letzte Nachrichten
Vorwürfe gegen Mario Voigt: Hochschule bestätigt Entzug von Doktortitel
Die Technische Universität Chemnitz hält an ihrer Entscheidung fest, Thüringens Ministerpräsidenten Mario Voigt (CDU) den Doktortitel zu entziehen. Ein dagegen eingelegter Widerspruch sei nach Überprüfung des ursprünglichen Verwaltungsakts vom zuständigen Fakultätsrat per Beschluss zurückgewiesen worden, teilte die sächsische Hochschule am Dienstag auf Anfrage mit. Zuvor hatte der "Stern" über den Vorgang berichtet.
Sabotage an Korvetten in Hamburg: Ermittlungen gegen Verdächtige eingestellt
Im Fall der versuchten Sabotage an Korvetten der deutschen Marine im Hamburger Hafen sind die Ermittlungen gegen zwei Verdächtige ohne Anklage eingestellt worden. Es habe nicht mit der rechtlich nötigen Sicherheit festgestellt werden können, wer von ihnen die Taten begangen haben könnte oder dass beide als Mittäter auf Basis eines gemeinsamen Plans zusammenwirkten, teilte die Generalstaatsanwaltschaft in Hamburg am Dienstag mit. Die Haftbefehle gegen die Männer waren bereits im März aufgehoben worden.
Straße von Hormus bleibt blockiert: Ölpreise wieder kräftig gestiegen
Die Hoffnungen auf ein Abkommen zur Beendigung des Iran-Kriegs schwinden und die Straße von Hormus bleibt faktisch blockiert - in den vergangenen Tagen sind die Ölpreise daher wieder stark gestiegen. Am Dienstagmorgen sprang der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent kurzzeitig wieder über 90 Dollar, ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate kostete fast 84 Dollar. Im Tagesverlauf gingen die Preise wieder leicht zurück.
Bereits mehr als 2000 Tote durch Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo
Die offizielle Zahl der Todesopfer durch die Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo ist auf mehr als 2000 gestiegen. Von den 4381 bestätigten Infektionsfällen seien 2011 tödlich ausgegangen, teilten die kongolesischen Behörden am Dienstag mit. Damit nähert sich die Opferzahl derjenigen des bislang schwersten Ebola-Ausbruchs im Land, bei dem in den Jahren 2018 bis 2020 fast 2300 Infizierte gestorben waren.
Quallenplage zwingt EDF in Frankreich zur Abschaltung von drei Akw-Blöcken
Ein massives Aufkommen von Quallen stellt den französischen Energiekonzern EDF vor Probleme: Das Unternehmen musste drei der sechs Reaktoren seines Atomkraftwerks Gravelines an der Küste des Ärmelkanals abschalten, wie es am Dienstag auf seiner Website mitteilte. Die Quallen gerieten demnach in die Meerwasserpumpen des Akw.
Portal: Jedes dritte Einfamilienhaus in Metropolen kostet über eine Million Euro
Mehr als jedes dritte angebotene Einfamilienhaus in einer der acht größten deutschen Städte kostet einer Auswertung des Immobilienportals Immoscout24 zufolge mehr als eine Million Euro. Zugleich sei die Nachfrage nach diesen Immobilien aber geringer als das Angebot, wie das Unternehmern am Dienstag mitteilte. Im ländlichen Raum trifft dies auf die niedrigste Preisklasse zu: Hier gibt es ein großes Angebot und eine geringere Nachfrage.
Vor Wahl in Sachsen-Anhalt: Kulturinstitutionen starten Kampagne für Vielfalt
Knapp vier Wochen vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat ein Bündnis von Kulturinstitutionen des Landes eine Kampagne für Vielfalt und gesellschaftlichen Zusammenhalt gestartet. Die Aktion #stolzaufVielfalt solle deutlich machen, "dass die unterschiedlichen Menschen, Erfahrungen und Perspektiven in unserem Land keine Gegensätze sind, sondern eine gemeinsame Stärke, unsere Kultur", erklärten mehr als ein Dutzend Organisationen am Dienstag in Dessau.
UNO meldet verstärkte Luftangriffe der Militärjunta auf Zivilisten in Myanmar
Die Militärjunta in Myanmar hat nach UN-Angaben ihre Luftangriffe auf Zivilisten verstärkt. Die im Januar begonnenen Angriffe hätten seitdem "unvermindert angehalten", hieß es in dem am Dienstag vorgestellten Jahresbericht des Unabhängigen Untersuchungsmechanismus für Myanmar (IIMM) der Vereinten Nationen. Die Luftangriffe zielten demnach auf Wohnhäuser, Schulen, Krankenhäuser, religiöse Stätten und Flüchtlingslager. Der Konflikt in dem südostasiatischen Bürgerkriegsland zeige keinerlei Anzeichen von Entspannung.
Kolumbianer suchen nach stärkstem Beben seit einem Jahrzehnt nach Verschütteten
Nach dem stärksten Erdbeben seit einem Jahrzehnt suchen in Kolumbien Einsatzkräfte und Freiwillige in den Trümmern nach Überlebenden. Teils nur mit bloßen Händen und erschwert durch Stromausfälle gruben sie am Dienstag weiter nach Verschütteten. Laut dem Kommunalverband Asocapitales wurden seit dem Unglück vom Montag bislang 132 Todesopfer und mehr als 570 Verletzte gezählt. Der neue Staatschef Abelardo de la Espriella rief den Katastrophenfall aus.
US-Medien: Trump wechselte nach Nato-Gipfel heimlich das Flugzeug in Catering-Fahrzeug
US-Präsident Donald Trump hat nach Informationen der "Washington Post" nach dem Nato-Gipfel in Ankara heimlich das Flugzeug gewechselt und ist mit einer kleineren Maschine abgereist als bisher gedacht. Grund dafür sei eine Morddrohung aus dem Iran gewesen, berichtete Zeitung am Montag (Ortszeit). Für den heimlichen Maschinenwechsel habe sich Trump in den Container eines Catering-Fahrzeugs begeben müssen. Das Weiße Haus verwies auf neue Sicherheitsverfahren.
CL-Quali: Wolfsburg gegen Inter, Eintracht gegen PSG
Der VfL Wolfsburg trifft im Kampf um die Champions League auf Inter Mailand um Ex-Nationalspielerin Lina Magull, Eintracht Frankfurt bekommt es mit Paris Saint-Germain zu tun. Die anspruchsvollen Hürden für das Bundesliga-Duo auf dem Weg in die Ligaphase ergab die Auslosung der dritten Qualifikationsrunde am Dienstag in Nyon.
Auch im Westen wieder heißer: Hitze in Frankreich breitet sich wieder aus
In Frankreich breitet sich erneut die Hitze aus. Seit Dienstagmittag galt für 43 der 101 Départements die zweithöchste Hitze-Warnstufe Orange, wie der Wetterdienst Météo-France mitteilte. Bis Mittwoch sollte die Zahl der betroffenen Départements demnach auf 67 steigen. Nach dem Südosten des Landes ist nun auch der Westen Frankreichs wieder stärker von hohen Temperaturen betroffen.
Schulze fordert stärkere Einbeziehung der Bundeswehr bei Drohnenabwehr
Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) hat eine stärkere Rolle der Bundeswehr bei der Drohnenabwehr im Inland gefordert. "Die Bedrohung durch Drohnen und hybride Angriffe ist real", sagte Schulze dem "Kölner Stadt-Anzeiger" vom Dienstag. Bei der Abwehr müssten die Polizeien von Bund und Ländern sowie die Bundeswehr eng zusammenarbeiten. Die Grünen sehen hier hingegen in erster Linie die Bundespolizei in der Verantwortung.
Swiss Re: Schäden durch Naturkatastrophen gesunken - aber das Risiko steigt
Die versicherten Schäden durch Naturkatastrophen sind im ersten Halbjahr deutlich geringer ausgefallen als im langjährigen Durchschnitt - die "ruhigere erste Jahreshälfte" verdecke jedoch ein "steigendes Naturkatastrophenrisiko", erklärte der Rückversicherer Swiss Re am Dienstag in Zürich. So schaffe etwa die "anhaltende Trockenheit die Voraussetzungen für eine aktive Waldbrandsaison in Europa und anderen Teilen der Welt".
Folgen der Trockenheit: Flusspegel sinken weiter - Rheinpegel in Koblenz einstellig
Die anhaltende Trockenheit und fehlende Niederschläge lassen in Deutschland vielerorts die Wasserstände an Flüssen weiter sinken. Der Rheinpegel in Koblenz lag am Dienstagfrüh bei einem einstelligen Wert von nur noch acht Zentimetern und damit nahe an dem bisher niedrigsten bekannten Wasserstand von sechs Zentimetern im Jahr 1929, wie aus den von der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes veröffentlichten Daten hervorging.
Straße von Hormus bleibt blockiert: Preis für Nordseeöl wieder über 90 Dollar
Die Hoffnungen auf ein Abkommen zur Beendigung des Iran-Kriegs schwinden und die Straße von Hormus bleibt faktisch blockiert - in den vergangenen Tagen sind die Ölpreise daher wieder stark gestiegen. Am Dienstagmorgen sprang der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent wieder über 90 Dollar. Im Vergleich zum Vortag stieg er damit um mehr als 2,5 Prozent. Ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate kostete mehr als 84 Dollar.
Syriens Ex-Machthaber Baschar al-Assad in Abwesenheit zum Tode verurteilt
In Syrien hat ein Gericht den früheren Machthaber Baschar al-Assad in Abwesenheit zum Tode verurteilt. Die Richter begründeten ihr Urteil am Dienstag mit "Kriegsverbrechen" und "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" Assads nach dem Beginn des syrischen Bürgerkriegs im Jahr 2011. Es handelt sich um das erste Urteil gegen Assad, der im Dezember 2024 von islamistischen Kämpfern gestürzt wurde und ins Exil in die russische Hauptstadt Moskau floh.
Ungarns Parlament stimmt über Orban-Kritiker Baka als neues Staatsoberhaupt ab
Ungarns Parlament stimmt am Dienstag über den früheren Präsidenten des Obersten Gerichtshofs Andras Baka als neuen Staatschef ab. Die Wahl des 73-jährigen Kritikers von Ex-Regierungschef Viktor Orban als neues Staatsoberhaupt gilt angesichts der Zweidrittelmehrheit der Regierungspartei Tisza als sicher. Die Abstimmung soll um 14.00 Uhr beginnen.
Nächster Rückschlag: Zagadou fehlt Stuttgart wochenlang
Dan-Axel Zagadou von Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart droht den Saisonstart zu verpassen. Der französische Innenverteidiger erlitt im letzten Testspiel gegen den FC Everton (3:1) am Samstag eine muskuläre Verletzung an der Oberschenkelrückseite und fällt für die "kommenden Wochen" aus, wie der Champions-League-Teilnehmer mitteilte.
Hitze und Dürre: Neuer Höchststand bei Ausfällen in französischen Akw
Hitze und Trockenheit setzen der Atomstromproduktion in Frankreich zu: Für den Kraftwerkspark des Betreibers EDF wurde am Sonntagnachmittag ein neuer Höchststand bei den Ausfällen verzeichnet, wie aus Berechnungen der Nachrichtenagentur AFP zu den seit 2015 veröffentlichten Daten hervorgeht. Die Ausfallquote erreichte 15,6 Prozent - noch nie zuvor fehlte in Frankreich so viel Kernkraftleistung aufgrund steigender Temperaturen der Flüsse und sinkender Durchflussmengen.
Selenskyj: Russland greift Ukraine mit nordkoreanischen Raketen an - Neun Tote
Bei einer erneuten russischen Angriffswelle auf die Ukraine sind nach Behördenangaben mindestens neun Menschen getötet worden. Zudem seien in den Regionen Kiew, Saporischschja und Dnipropetrowsk dutzende weitere Menschen verletzt worden, teilten die jeweiligen Regionalbehörden am Dienstag mit. Nach Angaben des ukrainischen Staatschefs Wolodymyr Selenskyj kamen bei den "brutalen" Angriffen auf Saporischschja Raketen aus nordkoreanischer Produktion zum Einsatz.
Grüne offen für Hitzeschutz als Gemeinschaftsaufgabe von Bund und Ländern
Die Grünen unterstützen die Forderung des Deutschen Städtetages, Hitzeschutz und Klimaanpassung als Gemeinschaftsaufgaben von Bund und Ländern im Grundgesetz zu verankern. Dies sei eine Möglichkeit, um Kommunen stärker zu unterstützen, sagte der Parteivorsitzende Felix Banaszak am Dienstag in der Sendung "Frühstart" von RTL und ntv. "Insofern bin ich durchaus offen dafür."
Fast 224 Millionen Übernachtungen: Neuer Rekord für Deutschlands Tourismusbranche
Deutschland bleibt als Urlaubsland beliebt: Im ersten Halbjahr 2026 verbuchten Hotels, Pensionen und Campingplätze 223,8 Millionen Übernachtungen, ein neuer Rekordwert für diesen Zeitraum, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Die Zahl lag noch einmal 0,3 Prozent über dem Rekord vom ersten Halbjahr 2025.
Zahl der Opfer nach schwerem Erdbeben in Kolumbien auf mindestens 132 gestiegen
Nach dem schweren Erdbeben in Kolumbien ist die Zahl der Opfer weiter gestiegen. Mindestens 132 Menschen seien bei dem Beben ums Leben gekommen, erklärte am Dienstag Asocapitales, eine Vereinigung zur Koordination von Maßnahmen in den wichtigsten Städten des südamerikanischen Landes. Zudem seien mehr als 570 Verletzte gemeldet worden. Derweil suchten Retter fieberhaft weiter nach Überlebenden.
Essstörungen: Klinikbehandlungen von Mädchen binnen 20 Jahren verdoppelt
Die Zahl der wegen Essstörungen im Krankenhaus behandelten Mädchen hat sich innerhalb von 20 Jahren mehr als verdoppelt. Kamen 2004 rund 2800 Mädchen zwischen zehn und 17 Jahren aufgrund von Magersucht und ähnlichen Störungen in eine Klinik, stiegen die Fälle bis 2024 auf knapp 6000, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte.
Banaszak wirft Regierung "Realitätsverweigerung" bei Klimaschutz vor
Grünen-Parteichef Felix Banaszak hat der Bundesregierung vor dem Hintergrund der aktuellen Wetterextreme mangelnde Anstrengungen beim Klimaschutz vorgeworfen. In der Regierung werde über alles gesprochen, nur darüber nicht, kritisierte Banaszak am Dienstag in der Sendung "Frühstart" von RTL und ntv. "Das ist eine Form von Realitätsverweigerung und Bräsigkeit und Ignoranz, die in Deutschland regiert, mit der ich nicht mehr zufrieden bin."
Niedersachsen: Feuerwehr rettet entkräftetes Reh aus Pool
Einsatzkräfte der Feuerwehr haben im niedersächsischen Celle ein Reh aus einem Pool gerettet. Das Tier schaffte es am Samstagmorgen nicht aus eigener Kraft aus dem Wasserbecken, wie die Freiwillige Feuerwehr Celle am Montagabend berichtete.
Straße von Hormus bleibt blockiert: Ölpreise steigen deutlich
Die Straße von Hormus bleibt inmitten der diplomatischen Bemühungen für ein Kriegsende faktisch blockiert - in den vergangenen Tagen sind die Ölpreise daher wieder um rund zehn Prozent gestiegen. Am Dienstag kostete ein Barrel der Nordseesorte Brent im asiatischen Handel 87,97 Dollar, ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate 82.40 Dollar.
"Keine Playstation": UEFA will zum VAR-Ursprung zurück
Die Europäische Fußball-Union (UEFA) will zum Ursprungsgedanken des Video-Assistenten (VAR) zurückkehren und durch eine Form der Standardisierung die Schiedsrichter in ihren Entscheidungen stärken. Das erklärte UEFA-Schiedsrichterchef Roberto Rosetti im Rahmen der Vorstellung von Clear Line, einer neuen Online-Plattform, die klare Richtlinien für die einheitliche Anwendung der Regeln und den VAR-Einsatz in den europäischen Ligen und Europapokal-Wettbewerben bietet.
Mindestens neun Tote und dutzende Verletzte bei neuen russischen Angriffen auf Ukraine
Bei erneuten russischen Angriffen auf die Ukraine sind nach Behördenangaben mindestens neun Menschen getötet worden. Zudem seien in den Regionen Kiew, Saporischschja und Dnipropetrowsk dutzende weitere Menschen verletzt worden, teilten die jeweiligen Regionalbehörden am Dienstag mit. Der Chef der Militärverwaltung in der Region Saporischschja, Iwan Federow, meldete im Onlinedienst Telegram einen "massiven" russischen Angriff, bei dem Raketen und Lenkbomben zum Einsatz gekommen seien.
Trump: Entmachtung von Infantino wäre "schrecklicher Fehler"
Donald Trump hat FIFA-Präsident Gianni Infantino öffentlich den Rücken gestärkt. "Die FIFA würde einen schrecklichen Fehler begehen, wenn sie aus irgendeinem Grund auch nur in Erwägung ziehen würde, Präsident Gianni Infantino abzulösen", schrieb der US-Präsident auf seiner Plattform Truth Social.
Niedrigwasser: Institut für deutsche Wirtschaft erwartet Produktionskürzungen
Wegen des Niedrigwassers im Rhein stehen nach Einschätzung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) nun notgedrungen Produktionskürzungen an. "Südlich von Kaub droht jetzt ein komplettes Abschneiden der Transportwege und damit eine Zweiteilung des Rheins", sagte IW-Verkehrsexperte Thomas Puls der "Rheinischen Post" (Dienstagsausgabe). "Da weder Straße noch Schiene in der Lage sind, die anfallenden Güter aufzunehmen, besteht die wahrscheinlichste Reaktion der Grundstoffindustrien in einer Produktionsreduktion."