Letzte Nachrichten
Politik
Tarifeinigung: 5,8 Prozent mehr Geld für Länderbeschäftigte
925.000 Beschäftigte der Länder erhalten in mehreren Schritten insgesamt 5,8 Prozent mehr Geld, mindestens aber monatlich 100 Euro - darauf einigten sich die Tarifparteien des öffentlichen Dienstes in Potsdam, wie sie am Samstagmorgen mitteilten. Der Tarifabschluss beendet nach drei Verhandlungsrunden den Tarifkonflikt der Bundesländer ohne Hessen.
Sport
Nach Olympia-Aus: Heraskewytsch erhält Orden von Selenskyj
Skeletonpilot Wladyslaw Heraskewytsch hat den Staatspräsidenten Wolodymyr Selenskyj am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz getroffen und den ukrainischen Orden der Freiheit erhalten. Selenskyj dankte seinem Landsmann abermals für dessen Haltung im Konflikt mit dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) in der Helm-Kontroverse bei den Winterspielen.
Politik
Warken will Gesundheitssystem auf Verteidigungsszenarien vorbereiten
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) will das Gesundheitssystem auf Kriegsszenarien einstellen. "Darauf sind wir bislang zu wenig vorbereitet", sagte Warken der "Welt am Sonntag". Es gehe darum, die Gesundheitsversorgung für die Bevölkerung sicherzustellen und zugleich Verletzte der Bundeswehr oder von Nato-Partnern zu versorgen.
Sport
In zwei Wochen "genauso positiv"? Kehl will Ruhe bewahren
Sebastian Kehl lässt trotz der jüngsten Aufholjagd von Borussia Dortmund in der Fußball-Bundesliga weiter Vorsicht in der Meister-Frage walten. "In zwei Wochen werden wir die Situation hoffentlich genauso positiv beäugen können", erklärte der Sportdirektor nach dem dominanten 4:0 (3:0) gegen den FSV Mainz 05, das den BVB zumindest für eine Nacht wieder bis auf drei Punkte an den Spitzenreiter FC Bayern herangeführt hat.
Sport
Trotz Medaillen: Alkoholverbot bei Jungk und Grotheer
Axel Jungk verordnete sich ein striktes Alkoholverbot, Christopher Grotheer blieb bei Apfelschorle: Die deutschen Skeleton-Asse wollten es nach ihren Medaillencoups bei den Olympischen Spielen in Cortina d'Ampezzo lieber ruhig angehen lassen - schließlich bekommen beide am Sonntag bei der Premiere des Mixed-Teamwettbewerbs eine weitere Chance auf Edelmetall.
Sport
"Satz mit X": Biathleten frustriert nach Olympia-Dämpfer
Philipp Nawrath hatte sich seinen 33. Geburtstag ganz anders vorgestellt. "Mit der drei war heute eher das Podest gemeint, nicht das Schießergebnis", sagte der deutsche Biathlet nach dem enttäuschenden Sprint bei den Olympischen Winterspielen in Antholz: "Keine Ahnung, das war heute einfach ein Satz mit X."
Sport
Lochner: "Kann mich nur selbst schlagen"
Bob-Pilot Johannes Lochner glaubt vor seinen letzten Rennen auf der größten Bühne fest an die Chance auf sein erstes Olympia-Gold. "Die Bahn liegt mir so gut. Es liegt an mir. Wenn es mir so von der Hand geht wie im Weltcup und in der gesamten Saison, muss Francesco sich schon strecken", sagte Lochner im Interview mit Münchner Merkur/tz mit Blick auf den großen Konkurrenten Francesco Friedrich: "Im Zweier kann ich mich eigentlich nur selbst schlagen." Die Rennen im Zweier (16./17. Februar) und Vierer (21./22. Februar) steigen im Cortina Sliding Centre in der kommenden Woche.
Sport
Dürr: Drama von 2022 kein Thema
Ski-Rennläuferin Lena Dürr empfindet ihren dramatischen Absturz von Platz eins auf Platz vier im Olympia-Slalom vor vier Jahren keineswegs als Trauma. "Ich habe den Tag als richtig coolen Tag in Erinnerung, das war sportlich gesehen wohl der beste Tag meiner Karriere. Mit der Nummer eins in ein olympisches Rennen starten zu dürfen - klar, am Ende waren die Hundertstel nicht auf meiner Seite", sagte Dürr vor ihren dritten Spielen.
Sport
Malinin geschockt: "Es ging alles so schnell"
Ilia Malinin verstand die Eiskunstlauf-Welt nicht mehr. "Das war definitiv kein angenehmes Gefühl", sagte der tief gefallene "Vierfach-Gott" nach seiner völlig verpatzten Olympia-Kür, die ihn das sicher geglaubte Gold gekostet hatte. "All die Jahre des Trainings, die Vorbereitung darauf – es ging einfach viel zu schnell vorbei. Ich hatte keine Zeit, zu verarbeiten, was ich tun sollte oder irgendetwas anderes. Es ging alles so schnell."
Wetter
Dröge: Reiche will Energiewende und Bürgerenergie abwürgen
Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge sieht in den Gesetzesplänen von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) eine Bedrohung für die Energiewende in Deutschland. "Ministerin Reiche möchte die Energiewende und Bürgerenergie-Projekte abwürgen und nimmt den Menschen und Unternehmen jede Planungs- und Investitionssicherheit", kritisierte Dröge das geplante Netzpaket Reiches gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Sie warnte vor "Chaos und Kleinstaaterei" in der Energieplanung.
Gesundheit
Chef der Senioren-Union warnt Koalition vor Scheitern der Sozialreformen
Der Bundesvorsitzende der Senioren-Union der CDU, Hubert Hüppe, hat die schwarz-rote Koalition vor einem Scheitern der Sozialreformen gewarnt. "Wir sind in einer ganz ernsthaften Situation: Wenn die Sozialsicherung stottert, dann stottert auch die Demokratie", sagte Hüppe der Nachrichtenagentur AFP. Er rief deshalb auch seine eigene Partei zur Kompromissbereitschaft bei den Reformen zu Rente, Gesundheit und Pflege auf.
Boulevard
US-Regierung will 38 Milliarden Dollar für neue Abschiebegefängnisse ausgeben
Die US-Regierung will mehr als 38 Milliarden Dollar (32 Milliarden Euro) für neue Abschiebegefängnisse ausgeben. Damit soll die Zahl von Betten in Haftzentren der umstrittenen US-Einwanderungsbehörde ICE im Verlauf des Jahres auf insgesamt 92.600 erhöht werden, wie aus einem veröffentlichten Behördendokument hervorgeht.
Politik
US-Außenminister Rubio spricht am zweiten Tag der Münchner Sicherheitskonferenz
Am zweiten Tag der 62. Münchner Sicherheitskonferenz haben die Außenminister der USA und Chinas ihre großen Auftritte. US-Außenminister Marco Rubio wendet sich am Samstagmorgen in einer außenpolitischen Grundsatzrede an die Teilnehmer, im Anschluss tritt sein chinesischer Kollege Wang Yi auf die Bühne. Für den Nachmittag ist eine Diskussionsrunde zum Ukraine-Krieg geplant, an der unter anderen Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) und der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha teilnehmen.
Politik
100.000 Teilnehmer bei Demonstration gegen iranische Regierung in München erwartet
In München wollen am Samstag zehntausende Menschen gegen die Regierung im Iran protestieren (13.00 Uhr). Zu einer Großdemonstration auf der Münchner Theresienwiese erwarten die Organisatoren 100.000 Teilnehmer. Noch offen ist, ob der Sohn des 1979 gestürzten Schahs, der Exil-Oppositionelle Reza Pahlavi, bei der Kundgebung sprechen wird. Pahlavi ist Gast der Münchner Sicherheitskonferenz an diesem Wochenende.
Politik
Trump: Machtwechsel im Iran wäre "das Beste"
Im Konflikt mit dem Iran hat US-Präsident Donald Trump einen Machtwechsel in Teheran als bestmögliche Lösung bezeichnet. "Es scheint, dass es das Beste wäre, was passieren könnte", sagte Trump am Freitag auf dem US-Militärstützpunkt Fort Bragg im US-Bundesstaat North Carolina auf eine Journalistenfrage, ob er einen "Regimewechsel" im Iran wolle.
Sport
Ausgeschlossener Heraskewytsch "sehr frustriert"
Der ukrainische Skeletonpilot Wladyslaw Heraskewytsch hat mit großem Unverständnis auf sein Olympia-Aus reagiert. "Ich bin sehr frustriert", sagte der 27-Jährige am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz der Nachrichtenagentur AFP. Heraskewytsch war am Freitag von Cortina d'Ampezzo in die bayerische Landeshauptstadt gereist, wo er den ukrainischen Staatspräsidenten Wolodymyr Selenskyj treffen sollte.
Sport
Verpatzte Kür: Malinin verpasst Medaille - Gold für Schaidorow
Eiskunstlaufstar Ilia Malinin schlug die Hände vors Gesicht und schüttelte verzweifelt den Kopf: Der 21 Jahre alte Weltmeister hat nach einer völlig verpatzten Olympia-Kür die Goldmedaille noch aus der Hand gegeben. Malinin landete im Finale in der Milano Ice Skating Arena am Freitagabend mehrfach auf dem Boden und verpasste als Achter mit 264,49 Punkten sogar gänzlich eine Medaille.
Wirtschaft
Tarifverhandlungen zwischen Bahn und GDL: Beide Seiten melden Bewegung
In den Tarifverhandlungen zwischen der Deutschen Bahn und der Lokführergewerkschaft GDL hat es nach Angaben beider Seiten Bewegung gegeben. Ein Bahn-Sprecher teilte am Freitagabend nach dem Ende der vierten Runde mit, die Verhandlungen mit der GDL verliefen "weiterhin sehr konstruktiv". "Wir sind zuversichtlich, dass die letzten offenen Punkte in der nächsten Verhandlungsrunde gelöst werden können", erklärte der Sprecher.
Politik
Um die "Seelen zu wärmen": Orchester-Musiker geben Konzert in Bahnhofshalle in Kiew
Zwischen zwei Luftalarmen haben Musiker des Kyiv Classic Orchestra am Freitagabend am Hauptbahnhof der ukrainischen Hauptstadt ein Konzert gegeben. Unter der Leitung von Dirigent Herman Makarenko spielten neun Streicher eine Stunde lang vor Dutzenden Menschen. Um Zuschauer anzulocken, hatten sie zunächst ein erstes Stück oben auf der riesigen Treppe des Bahnhofs gespielt.
Boulevard
Babymilch-Skandal: Pariser Staatsanwaltschaft leitet fünf Ermittlungsverfahren ein
Nach Rückrufen von Babymilch hat die Pariser Staatsanwaltschaft fünf Ermittlungsverfahren eingeleitet. Wie die Pariser Staatsanwältin Laure Beccuau am Freitag mitteilte, geht es in den Verfahren um mutmaßlich verunreinigte Produkte der Hersteller Nestlé, Lactalis, Danone, Babybio und La Marque en moins.
Sport
Doppelpacker Guirassy: BVB jagt die Bayern weiter
Die Meisterjäger von Borussia Dortmund hetzen den FC Bayern unerbittlich und sind bereit für das Gipfeltreffen in zwei Wochen. Beim 4:0 (3:0) gegen den FSV Mainz 05 überzeugte die Mannschaft von Trainer Niko Kovac am Freitag nach Wochen spielerischer Armut endlich einmal vollauf, nach dem sechsten Sieg in Serie fehlen zumindest für eine Nacht nur drei Punkte auf den Spitzenreiter - und der muss am 28. Februar nach Dortmund.
Boulevard
Mit Messer bewaffneter Mann in Paris von Polizei erschossen
In Paris ist ein mit einem Messer bewaffneter Mann von der Polizei erschossen worden. Der Mann hatte am Freitag am Arc de Triomphe Polizeibeamte bedroht, die an einer Zeremonie zum Entzünden der ewigen Flamme am Grabmal des unbekannten Soldaten teilnahmen, wie die Nachrichtenagentur AFP aus Polizeikreisen erfuhr. Das Denkmal unter dem Triumphbogen erinnert an die im Ersten Weltkrieg gefallenen französischen Soldaten. Die französische Anti-Terror-Staatsanwaltschaft (Pnat) nahm Ermittlungen in dem Fall auf.
Sport
Skeleton: Jungk und Grotheer rasen zu Medaillen
Die Erfolgsserie im Eiskanal geht weiter: Die Skeleton-Piloten Axel Jungk und Christopher Grotheer haben nahtlos an die deutschen Rodel-Festspiele in Cortina d'Ampezzo angeknüpft und bei den Olympischen Spielen Silber und Bronze gewonnen.
Politik
Vor Kommunalwahl in Bayern: Gericht kippt Redeverbote für AfD-Politiker Höcke
Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat Redeverbote gegen den AfD-Politiker Björn Höcke bei zwei Veranstaltungen zur bayerischen Kommunalwahl für unzulässig erklärt. Die von der Stadt Lindenberg im Allgäu und der Gemeinde Seybothenreuth im Landkreis Bayreuth angeführte Begründung könne ein Redeverbot für Höcke nicht rechtfertigen, entschied das Gericht am Freitagabend. Es gab damit in einem Fall einer Beschwerde des AfD-Kreisverbandes Bayreuth statt und wies im anderen Fall eine Beschwerde der Stadt Lindenberg zurück.
Boulevard
Weiße "diskriminiert"? US-Regierung will Harvard zur Herausgabe von Zulassungsdokumenten zwingen
Die US-Regierung hat die Elite-Universität Harvard verklagt, um sie zur Herausgabe von Dokumenten zur Zulassung von Studierenden zu zwingen. Justizministerin Pam Bondi erklärte am Freitag, die Regierung wolle damit feststellen, ob Harvard bestimmte Gruppen "in seinem Zulassungsverfahren weiterhin diskriminiert".
Politik
Macron beharrt auf europäischer Beteiligung an Ukraine-Verhandlungen
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat bei der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) seine Forderungen nach einer europäischen Beteiligung an Verhandlungen über die Zukunft der Ukraine bekräftigt. "Die Europäer müssen zu einem möglichen Abkommen zustimmen, denn sie werden einen bedeutenden Teil der Sicherheitsgarantien übernehmen", sagte Macron am Freitagabend in München. "Wenn Sie wollen, können Sie ohne die Europäer verhandeln, aber dann wird es keinen Frieden geben", sagte Macron an die Adresse der USA.
Boulevard
Mit Messer bewaffneter Mann in Paris von Polizei angeschossen
In Paris ist ein mit einem Messer bewaffneter Mann von der Polizei angeschossen worden. Der Mann hatte am Freitag am Arc de Triomphe Polizeibeamte bedroht, die an einer Zeremonie zum Entzünden der ewigen Flamme am Grabmal des unbekannten Soldaten teilnahmen, wie die Nachrichtenagentur AFP aus Polizeikreisen erfuhr. Das Denkmal unter dem Triumphbogen erinnert an die im Ersten Weltkrieg gefallenen französischen Soldaten.
Politik
BND-Chef warnt vor hybriden russischen Angriffen auf Landtagswahlen
Der Präsident des Bundesnachrichtendiensts (BND), Martin Jäger, hat mit Blick auf die Landtagswahlen in diesem Jahr vor russischer Einflussnahme gewarnt. "Wahlen in Moldau und Rumänien sind jüngste Beispiele, und wir rechnen mit weiteren hybriden Kampagnen im gesamten Wahljahr in Deutschland", sagte Jäger am Freitag in einer Diskussionsrunde bei der Münchner Sicherheitskonferenz.
Politik
Merz und Kollegen fordern in München europäisches Selbstbewusstsein gegenüber USA
Forderungen nach europäischer Stärke in einer "Ära der Großmächte": Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und weitere europäische Spitzenpolitiker haben am ersten Tag der Münchner Sicherheitskonferenz für ein selbstbewusstes Europa im Verhältnis zu den USA geworben. Mehr als 60 Staats- und Regierungschefs kamen in der bayerischen Landeshauptstadt zu dem Treffen zusammen, das von den transatlantischen Spannungen und dem Ukraine-Krieg geprägt war.
Politik
Trump will zweiten Flugzeugträger in Nahen Osten verlegen
Im Konflikt mit dem Iran hat US-Präsident Donald Trump die geplante Entsendung eines zweiten Flugzeugträgers in den Nahen Osten bestätigt. Trump sagte am Freitag in Washington, der Flugzeugträger "USS Gerald R. Ford" werde sehr bald in die Region verlegt. Falls es in den Atomverhandlungen mit dem Iran keine Einigung gebe, "werden wir ihn brauchen", betonte Trump.
Technik
Dresden gedenkt Bombardierung im Zweiten Weltkrieg - Rechtsextremer Aufmarsch am Samstag
In Dresden ist am Freitag der Bombardierung der Stadt kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs vor 81 Jahren gedacht worden. Am Abend schloss sich wieder die traditionelle Menschenkette um die historische Altstadt, zuvor hatte es Gedenkveranstaltungen etwa auf Friedhöfen gegeben. Am Samstag mobilisieren wie in den Vorjahren Rechtsextreme zu einem sogenannten Gedenkmarsch. Es gibt Gegenproteste, die Polizei plant einen Einsatz.
Wirtschaft
Dieselgate: Volkswagen muss in Frankreich vor Gericht
Im Zusammenhang mit dem Dieselskandal steht dem deutschen Autohersteller Volkswagen in Frankreich ein Gerichtsverfahren bevor. Die Untersuchungsrichter ordneten einen Prozess wegen Betrugs vor dem Pariser Strafgericht an, wie die Nachrichtenagentur AFP am Freitag aus informierten Kreisen erfuhr. Ein erster Termin zur Planung des Verfahrens sei für den 18. Dezember geplant.