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Frankreichs Wirtschafts- und Finanzminister vorerst gegen neuen EU-Schuldenfonds
Frankreichs Wirtschafts-und Finanzminister Bruno Le Maire sieht vorerst keine Notwendigkeit für einen neuen EU-Wiederaufbauffonds mit gemeinsamer Schuldenaufnahme. Im bestehenden Fonds, der wegen der Corona-Krise aufgelegt wurde, seien noch Kredite in Höhe von 200 Milliarden Euro vorhanden, sagte er der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" vom Donnerstag. "Lassen Sie uns ausgeben, was verfügbar ist, bevor wir einen neuen Finanzrahmen auf den Tisch legen."
Biden lässt sich zum zweiten Mal gegen Corona boostern
US-Präsident Joe Biden hat sich zum zweiten Mal gegen das Coronavirus boostern lassen. Die damit insgesamt vierte Impfung mit dem Vakzin von Biontech/Pfizer wurde ihm am Mittwoch (Ortszeit) von einer Mitarbeiterin des medizinischen Dienstes des Weißen Hauses verabreicht. "Es hat kein bisschen wehgetan", sagte der 79-Jährige anschließend.
Zahl der Bezieher von Elterngeld leicht gestiegen
Die Zahl der Bezieher von Elterngeld in Deutschland ist leicht gestiegen. 2021 bezogen rund 1,9 Millionen Menschen die Unterstützung, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Das waren 0,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Von den 1,9 Millionen Nutzern waren rund 1,4 Millionen Frauen und rund 472.000 Männer.
Fast jedes zweite deutsche Unternehmen bezieht kritische Vorleistungen aus China
Knapp jedes zweite Industrieunternehmen in Deutschland bezieht laut einer Umfrage des Ifo-Instituts "bedeutende Vorleistungen" aus China. "Von diesen Unternehmen plant fast jedes zweite, diese Importe aus China in Zukunft zu verringern", erklärte die Leiterin des Ifo-Zentrums für Außenwirtschaft, Lisandra Flach, am Donnerstag. Europäische Handelsabkommen mit Staaten in Lateinamerika sowie mit Australien oder Indien könnten demnach helfen, die Lieferketten zu diversifizieren.
Zwei Palästinenser bei israelischem Militäreinsatz im Westjordanland getötet
Bei einem Einsatz der israelischen Armee im Westjordanland sind am Donnerstag mindestens zwei junge Palästinenser getötet worden. Das palästinensische Gesundheitsministerium teilte mit, die beiden Toten seien im Alter von 17 und 23 Jahren gewesen. Der Einsatz in Dschenin im Norden des von Israel besetzten Palästinensergebietes folgte auf eine Serie von Anschlägen in Israel, bei denen in den vergangenen zwei Wochen insgesamt elf Israelis getötet worden waren.
Krieg in der Ukraine bislang ohne Folgen für deutschen Arbeitsmarkt
Der Krieg in der Ukraine hat sich am deutschen Arbeitsmarkt bisher noch nicht bemerkbar gemacht. Im März sank die Zahl der Arbeitslosen infolge der üblichen Frühjahrsbelebung um 66.000 auf 2,362 Millionen, wie die Nürnberger Bundesagentur für Arbeit (BA) am Donnerstag mitteilte. Das waren 465.000 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote sank um 0,2 Prozentpunkte auf 5,1 Prozent.
Bislang 288.500 erfasste Ukraine-Flüchtlinge in Deutschland
Die Zahl der in Deutschland erfassten Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine steigt weiter. Eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums bezifferte sie am Donnerstag auf 288.500. Dies waren gut 5100 mehr als am Vortag. Das Ministerium verband die Angaben wie üblich mit dem Hinweis, dass die Zahl der eingereisten Schutzsuchenden aus der Ukraine "tatsächlich bereits wesentlich höher" sein dürfte.
Ärzte an kommunalen Krankenhäusern in Warnstreik getreten
An den kommunalen Krankenhäusern in Deutschland haben am Donnerstag Warnstreiks der Ärzte begonnen. Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund berichtete von einer hohen Streikbereitschaft ihrer Mitglieder. Allein zur zentralen Kundgebung in Frankfurt am Main würden mehrere tausend Ärztinnen und Ärzte aus kommunalen Kliniken erwartet. Daneben sollte es in einer Reihe von Krankenhäusern Warnstreikaktionen geben.
Matthäus und Co. ziehen WM-Gruppen
Ex-Weltmeister Lothar Matthäus wird bei der Auslosung zur WM in Katar eine besondere Ehre zuteil. Wie der Weltverband FIFA am Donnerstag mitteilte, darf der 61-Jährige gemeinsam mit fünf weiteren Auslosungsassistenten am Freitag (18 Uhr MEZ/ARD und Magenta TV) in Doha die Gruppen für die Winter-Weltmeisterschaft ziehen (21. November bis 18. Dezember).
Kiew entsendet 45 Busse zur Evakuierung von Einwohnern Mariupols
Nach der russischen Ankündigung einer Feuerpause für Mariupol will die Regierung in Kiew 45 Busse zur Evakuierung von Einwohnern aus der seit Wochen massiv beschossenen Hafenstadt entsenden. In der vergangenen Nacht sei die ukrainische Regierung vom Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) darüber informiert worden, "dass Russland bereit ist, den Zugang für humanitäre Konvois aus Mariupol zu öffnen", schrieb Vize-Regierungschefin Iryna Wereschtschuk am Donnerstagvormittag im Onlinedienst Telegram.
Umsatz im Einzelhandel klettert im Februar etwas weiter nach oben
Der Einzelhandel in Deutschland hat im Februar etwas mehr Umsatz gemacht als im Januar. Der Wert stieg preisbereinigt um 0,3 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Im Vergleich zum Februar 2021, als viele Geschäfte wegen der Corona-Pandemie geschlossen waren, stieg der Umsatz demnach real um 7,0 Prozent.
CDU in Schleswig-Holstein baut Vorsprung weiter aus
Gut fünf Wochen vor der Landtagswahl in Schleswig-Holstein hat die CDU ihren Vorsprung weiter ausgebaut. Die Christdemokraten von Ministerpräsident Daniel Günther kamen in einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap auf 36 Prozent, wie der NDR am Donnerstag berichtete. Dies ist ein Plus von drei Prozentpunkten gegenüber der vorangegangenen Umfrage vom 10. März.
Oilers mit wichtigem Sieg: Draisaitl trifft weiter
Leon Draisaitl ist weiter nicht zu stoppen und hat mit den Edmonton Oilers einen wichtigen Sieg im Play-off-Rennen eingefahren. Der deutsche Nationalspieler trug einen Treffer zum 4:3-Erfolg nach Penaltyschießen gegen die Los Angeles Kings bei und sorgte mit dafür, dass sich die Kanadier in der Pacific Division bis auf einen Punkt an die zweitplatzierten Kalifornier heranschoben.
Warnung vor Belastung von Kindern durch zu langsame Verteilung von Flüchtlingen
Der Deutsche Kinderschutzbund warnt vor zusätzlichen mentalen Belastungen von Kindern aus der Ukraine durch eine zu langsame Registrierung sowie Verteilung der Flüchtlinge innerhalb Deutschlands. Die gegenwärtige Langsamkeit der Prozeduren drohe besonders den Kindern unter den Kriegsflüchtlingen zu schaden, sagte Vereinspräsident Heinz Hilgers der "Augsburger Allgemeinen" in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview.
Neuer Trainer für Brady: Buccaneers-Coach tritt zurück
Football-Superstar Tom Brady bekommt bei seinem spektakulären Comeback einen neuen Trainer: Der Headcoach der Tampa Bay Buccaneers, Bruce Arians, ist überraschend zurückgetreten. Seinen Posten übernimmt der bisherige Defensivkoordinator Todd Bowles. Arians, der Brady und die Bucs in der Saison 2020 zum Super-Bowl-Triumph geführt hat, wird eine neue Rolle als Berater für das Team übernehmen.
Dallas löst Play-off-Ticket - Rückschlag für Theis
Die Dallas Mavericks haben den Einzug in die Play-offs perfekt gemacht. Mit dem 120:112-Sieg in der nordamerikanischen Profiliga NBA bei den Cleveland Cavaliers ist dem Team des deutschen Nationalspielers Maximilian Kleber, der auf sechs Punkte kam, die Teilnahme an der Meisterrunde nicht mehr zu nehmen. Aktuell belegen die Texaner Rang drei der Western Conference.
Pulisic "stolz": USA und Mexiko sichern sich WM-Tickets
Nach Kanada um Bundesliga-Star Alphonso Davies von Bayern München haben sich auch die USA und Mexiko ihr Ticket für die Fußball-Weltmeisterschaft in Katar (21. November bis 18. Dezember) gesichert. Die USA verloren in San Jose zwar mit 0:2 gegen Costa Rica, belegten trotz der Niederlage aber den dritten Platz in der CONCACAF-Gruppe. Mexiko sicherte sich in Mexiko-Stadt mit einem 2:0 gegen El Salvador den zweiten Platz.
Zverev scheitert im Viertelfinale von Miami
Alexander Zverev ist im Viertelfinale des ATP-Masters in Miami gescheitert. Die 24 Jahre alte deutsche Nummer eins unterlag dem Norweger Casper Ruud 3:6, 6:1, 3:6 und verpasste damit eine große Chance. Im Halbfinale hätte der Weltrangliste-103. Francisco Cerundolo aus Argentinien gewartet. Doch Zverev erreichte gegen Ruud nicht seine Bestform.
Hacker erhalten über gefälschte Behördenanfragen Daten von Facebook-Mutter Meta
Die Facebook-Muttergesellschaft Meta hat vergangenes Jahr offenbar Hackern, die sich als Strafverfolgungsbehörden ausgegeben hatten, Nutzerdaten übermittelt. Betrüger erhielten laut Angaben aus Unternehmenskreisen vom Mittwoch Details wie physische Adressen oder Telefonnummern als Antwort auf gefälschte "Notfall-Datenanfragen". Diese umgehen die üblichen Datenschutzvorkehrungen. Der Cyberexperte Brian Krebs hatte am Dienstag berichtet, dass Hacker sich Zugang zu den Systemen von Strafverfolgungsbehörden verschafft hatten.
Die Sport-Höhepunkte am Donnerstag, 31. März
Beim FIFA-Kongress in der katarischen Hauptstadt Doha stimmt sich der Weltverband auf die WM in diesem Jahr ein. Große Diskussionen sind nicht zu erwarten, die Pläne zur Verkürzung des WM-Zyklus stehen nicht auf der Tagesordnung. Der Umgang mit Russland wird dagegen eine Rolle spielen. Überlagert wird die Veranstaltung von den anhaltenden Diskussionen um die Menschenrechtslage in Katar.
Ab 2023 in Las Vegas: Formel 1 trägt drittes US-Rennen aus
Die Formel 1 expandiert weiter in den USA und wird ab der Saison 2023 in Las Vegas ein drittes Rennen austragen. Dies gab die Königsklasse bei einer Pressekonferenz in der Glücksspiel-Metropole in der Nacht zu Donnerstag europäischer Zeit bekannt. Stattfinden soll der Grand Prix an einem Samstagabend im November als Nachtrennen. In Las Vegas waren bereits 1981 und 1982 zwei Formel-1-Rennen ausgetragen worden.
Ölpreise fallen nach Berichten über Anzapfen der US-Ölreserven deutlich
Die Ölpreise sind am Donnerstag auf den Weltmärkten stark gefallen. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte WTI fiel um mehr als fünf Prozent und lag am frühen Morgen bei 102,20 Dollar (91,55 Euro). Die Nordsee-Sorte Brent fiel um mehr als vier Prozent auf 108,65 Dollar.
"Liebeshormon" Oxytocin macht aus Löwen sanfte Kätzchen
Die Behandlung mit dem "Liebeshormon" Oxytocin macht Löwen einer Studie zufolge viel sanfter. Laut der am Mittwoch in der Fachzeitschrift "iScience" veröffentlichten Studie benehmen sich mit dem Hormon behandelte Löwen viel freundlicher gegenüber Artgenossen. Außerdem brüllen sie Fremde nicht mehr so stark an. Forscher hatten den Tieren dafür über Jahre das Hormon in die Nase gesprüht.
Ukraine bezeichnet Feuerpause für Mariupol als weitere russische "Manipulation"
Russland hat erneut eine Feuerpause für die schwer zerstörte südukrainische Hafenstadt Mariupol angekündigt. Die Maßnahme werde am Donnerstag um 10.00 Uhr (Ortszeit; 09.00 Uhr MESZ) in Kraft treten und solle die Möglichkeit schaffen, Zivilisten über einen humanitären Korridor herauszuholen, erklärte das russische Verteidigungsministerium am Mittwoch. Die ukrainische Regierung bezeichnete die russische Ankündigung als Versuch der "erneuten Manipulation".
Bundesweite Corona-Inzidenz sinkt weiter auf 1625,1
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist weiter gesunken. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Donnerstagmorgen mitteilte, liegt der Wert nun bei 1625,1. Am Mittwoch hatte er 1663,0 betragen, vor einer Woche 1752,0. Der Wert beziffert die Zahl der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner im Zeitraum von sieben Tagen.
Geheimdienste der USA und Großbritanniens sehen falsche Beratung Putins
Die Berater des russischen Präsidenten Wladimir Putin fürchten sich laut Geheimdienstvertretern der USA und Großbritanniens, dem Staatschef die Wahrheit über seinen "gescheiterten" Krieg in der Ukraine zu sagen. "Und auch wenn Putins Berater Angst haben, ihm die Wahrheit zu sagen, müssen dem Regime die Vorgänge und das Ausmaß dieser Fehleinschätzungen glasklar sein", sagte der Direktor des britischen Geheimdienstes GCHQ, Jeremy Fleming, am Donnerstag bei einem Vortrag an einer australischen Universität in Canberra.
Organisatoren: Will Smith nach Ohrfeige zum Verlassen der Oscar-Gala aufgefordert
Die Organisatoren haben den US-Schauspieler Will Smith eigenen Angaben zufolge nach dessen Ohrfeige gegen den Komiker Chris Rock zum Verlassen der Oscars-Gala aufgefordert. Dieser habe sich jedoch "geweigert", erklärte die Academy of Motion Picture Arts and Sciences am Mittwoch. Die Veranstalter gaben zu, sie hätten "die Situation anders handhaben können". Smith hatte kurz nach dem Vorfall den Preis für den besten Hauptdarsteller erhalten.
Russland kündigt Feuerpause für Mariupol an - wenn Ukraine zustimmt
Russland hat eine Feuerpause für die schwer zerstörte südukrainische Hafenstadt Mariupol angekündigt. Die Maßnahme werde am Donnerstag um 10.00 Uhr (Ortszeit; 09.00 Uhr MESZ) in Kraft treten und solle die Möglichkeit schaffen, Zivilisten über einen humanitären Korridor herauszuholen, erklärte das russische Verteidigungsministerium am Mittwoch. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj verwarf indessen russische Zusagen einer Reduktion der Angriffe in der Nordukraine und warf ihnen vor, eine neue Offensive im Osten vorzubereiten.
Zehn deutsche IS-Anhängerinnen samt Kindern aus Syrien zurückgeholt
Die Bundesregierung hat zehn deutsche Anhängerinnen der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) mitsamt ihrer 27 Kinder nach Deutschland zurückgeholt. "In einer äußerst schwierigen Aktion konnten wir heute 27 deutsche Kinder und zehn Mütter aus dem Lager Roj in Nordostsyrien nach Deutschland zurückholen", erklärte Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) in der Nacht zum Donnerstag. Einige der Frauen seien direkt nach ihrer Ankunft in Deutschland in Haft genommen worden.
Bruce Willis beendet wegen gesundheitlicher Probleme Filmkarriere
Hollywood-Star Bruce Willis beendet wegen gesundheitlicher Probleme seine Schauspielkarriere. Bei dem aus der Action-Filmreihe "Stirb langsam" bekannten 67-Jährigen sei eine sogenannte Aphasie diagnostiziert worden, die seine kognitiven Fähigkeiten beeinträchtige, teilte seine Familie am Mittwoch im Onlinedienst Instagram mit. "Deswegen und nach reiflicher Überlegung beendet Bruce die Karriere, die ihm so viel bedeutet hat."
Dezimiert von Corona: Starke Bayern-Frauen scheitern an PSG
Dezimiert von Corona ist Frauenfußball-Meister Bayern München mit dem letzten Aufgebot im Viertelfinale der Champions League höchst unglücklich gescheitert. Nach gleich sieben Fällen kam das Team von Trainer Jens Scheuer im Rückspiel bei Paris St. Germain zu einem 2:2 (2:1, 1:1) nach Verlängerung, bei der Premiere in der Allianz Arena hatte es in der Vorwoche ein 1:2 gegeben.
Trotz russischer Zusagen weitere Angriffe in der Ukraine
Einen Tag nach zunächst positiv bewerteten Gesprächen russischer und ukrainischer Unterhändler in Istanbul haben erneute russische Angriffe und widersprüchliche Angaben zum Verlauf der Verhandlungen die Hoffnungen auf eine Entspannung der Lage in der Ukraine zunichte gemacht. Entgegen der russischen Zusicherung vom Vortag wurde nach ukrainischen Angaben die Stadt Tschernihiw am Mittwoch weiter beschossen. Das ukrainische Außenministerium widersprach zudem Aussagen von Russlands Außenminister Sergej Lawrow in Bezug auf eine möglicherweise bevorstehende Einigung zum Status des Donbass und der Krim.