Letzte Nachrichten
Im Prozess zu Pariser Anschlägen 2015 schildert Angeklagter seine Version
Sechs Jahre hatte er sich kaum zur Tat geäußert, nun hat er sein Schweigen gebrochen: Im Prozess zu den Pariser Anschlägen vom November 2015 hat sich der Hauptangeklagte Salah Abdeslam erstmals ausführlich zu seiner Rolle während der Terrornacht erklärt. "Es ist meine letzte Chance, mich zu äußern", bemerkte der 32 Jahre alte Franzose am Donnerstagabend vor Gericht.
Russisches Verteidigungsministerium droht mit verstärkten Angriffen auf Kiew
Das russische Verteidigungsministerium droht mit verstärkten Angriffen auf die ukrainische Hauptstadt Kiew. "Anzahl und Umfang der Raketenangriffe auf Ziele in Kiew werden als Reaktion auf terroristische Angriffe oder Sabotageakte des nationalistischen Kiewer Regimes auf russischem Territorium zunehmen", erklärte das Ministerium am Freitag. Am Vortag hatte Moskau die Regierung in Kiew beschuldigt, russische Grenzstädte anzugreifen. Eine Überprüfung der Vorwürfe von unabhängiger Seite war nicht möglich.
Kerber verliert - DTB-Team in Kasachstan unter Druck
Angelique Kerber hat ihr Auftakteinzel beim Billie-Jean-King-Cup verloren, für die deutschen Tennisspielerinnen wird das Auswärtsspiel in Kasachstan zur erwartet hohen Hürde. Die dreimalige Grand-Slam-Siegerin aus Kiel unterlag auf Sand in Nur-Sultan der Weltranglisten-52. Julija Putinzewa 6:3, 3:6, 2:6.
Strack-Zimmermann drängt Scholz bei Militärhilfe für Ukraine erneut zum Handeln
Die FDP-Verteidigungspolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann hat von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) erneut mehr militärische Unterstützung für die Ukraine eingefordert. Dies betreffe auch die Lieferung schwerer Waffen einschließlich Panzer, sagte die Vorsitzende des Bundestags-Verteidigungsausschusses, Marie-Agnes Strack-Zimmermann, der "Neuen Osnabrücker Zeitung" laut Vorab-Bericht vom Freitag. "Sehr schnelles Handeln ist jetzt angesagt", verwies sie auf die im Osten der Ukraine drohende neue russische Großoffensive.
Lehrerverbände fordern mehr Anstrengungen zur Integration Geflüchteter aus Ukraine
Lehrerverbände haben größere Anstrengungen zur Integration geflüchteter Kinder und Jugendliche aus der Ukraine an deutschen Schulen angemahnt. "Da sich die personelle und räumliche Situation an den Schulen ständig weiter zuspitzt, erwarte ich von der Kultusministerkonferenz, dass sie nicht nur den Bedarf vorrechnet, sondern auch sagt, was sie konkret tun wird", sagte der Vorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung, (VBE), Udo Beckmann.
Regierung will für 2,5 Milliarden Euro schwimmende LNG-Terminals anmieten
Die Bundesregierung will in den nächsten zehn Jahren für bis zu 2,5 Milliarden Euro vier schwimmende Flüssiggas-Terminals anmieten und betreiben lassen. Das geht aus einem Schreiben des Bundesfinanzministeriums für den Haushaltsausschuss des Bundestages hervor, aus dem das Nachrichtenportal "The Pioneer" am Donnerstag zitierte. Das Ministerium bestätigte den Versand des Schreibens.
Rund 100 Verletzte bei Zusammenstößen auf Tempelberg in Jerusalem
Bei heftigen Zusammenstößen zwischen palästinensischen Demonstranten und israelischen Sicherheitskräften auf dem Tempelberg in Jerusalem sind rund 100 Menschen verletzt worden. Wie der Palästinensische Rote Halbmond berichtete, seien 90 Menschen in Krankenhäuser gebracht worden. Dutzende Verletzte würden noch auf dem Gelände behandelt werden. Augenzeugen sowie ein AFP-Fotograf berichteten von Steinwürfen von Palästinensern in Richtung der israelischen Sicherheitskräfte. Diese feuerten demnach mit Gummigeschossen auf einige palästinensische Demonstranten.
Südkorea schafft Corona-Beschränkungen nahezu komplett ab
Angesichts sinkender Corona-Zahlen hat die südkoreanische Regierung die Abschaffung der meisten Corona-Beschränkungen angekündigt. "Die mitternächtliche Sperrstunde für Geschäfte und die Begrenzung von Versammlungen auf zehn Personen wird ab Montag aufgehoben", sagte Regierungschef Kim Boo-kyum am Freitag. Die Maskenpflicht soll jedoch zunächst weiter gelten.
Draisaitl mit Dreierpack - auch Stützle mit drei Scorerpunkten
Eishockey-Nationalspieler Leon Draisaitl hat die Edmonton Oilers in der NHL quasi im Alleingang zum nächsten Sieg geführt. Beim souveränen 4:0-Erfolg gegen die Nashville Predators schnürte der 26-Jährige seinen zweiten Dreierpack der Saison und erzielte in der nordamerikanischen Profiliga zum sechsten Mal mindestens drei Treffer in einer Partie. Die Oilers bleiben als Zweiter der Pacific Division im Westen voll auf Play-off-Kurs.
Pünktlich zu den NBA-Play-offs: Curry kündigt Comeback an
Pünktlich zum Beginn der NBA-Play-offs steht Superstar Stephen Curry vor seinem Comeback. Der Point Guard der Golden State Warriors ist "sehr optimistisch" und kündigte nach seiner Verletzung am linken Fuß eine Rückkehr für den Auftakt der Meisterrunde am Sonntag gegen die Denver Nuggets an.
Snooker-WM: O'Sullivan zum Auftakt gegen Landsmann Gilbert
Der Weltranglistenerste Ronnie O'Sullivan trifft zum Auftakt der Snooker-Weltmeisterschaft in Sheffield am Samstag auf seinen britischen Landsmann David Gilbert, WM-Halbfinalist von 2019. Auf der Jagd nach seinem siebten WM-Titel ist der 46-Jährige damit schon im Erstrundenduell schwer gefordert.
"Ewige Rivalen" Berlin und Friedrichshafen vor Finalserie
Es ist das Duell der "ewigen Rivalen": Am kommenden Wochenende startet die Finalserie um die Deutsche Meisterschaft im Volleyball der Männer. Zum neunten Mal in Folge stehen sich die Berlin Recycling Volleys und der VfB Friedrichshafen gegenüber. Das Auftaktspiel der Best-of-Five-Serie findet am Samstag (18.30 Uhr/Twitch) in der Halle des Hauptrundensiegers in Berlin statt.
Ticketvergabe an Frankfurter sorgt für Diskussionen
Trainer Xavi hat die Ticketvergabe bei der Niederlage des FC Barcelona gegen Eintracht Frankfurt kritisiert. Frankfurt habe sich "wie zu Hause gefühlt", sagte der 42-Jährige nach dem 2:3 (0:2) der Katalanen im Viertelfinal-Rückspiel der Europa League: "Natürlich hat das nicht geholfen. Das ist ein Planungsfehler."
"Hält ein Leben lang": Frankfurt feiert Sensationssieg
Mit emotionalen Worten hat Trainer Oliver Glasner auf den Sensationssieg von Eintracht Frankfurt in einer magischen Nacht beim FC Barcelona reagiert. "Das brennt sich ins Herz, das hält ein Leben lang", sagte der Österreicher: "Diesen Abend, diese Gefühle, diese Stimmung werde ich sicherlich mitnehmen, bis ich irgendwann mal hoffentlich eine Etage höher bin."
Zusammenstöße auf dem Gelände der Al-Aksa-Moschee in Jerusalem
Am Freitagmorgen sind auf dem Gelände der Al-Aksa-Moschee in Jerusalem bei Zusammenstößen zwischen palästinensischen Demonstranten und israelischen Sicherheitskräften mehrere Menschen verletzt worden. "Sieben Verletzte wurden mit Oberkörperverletzungen ins Krankenhaus gebracht", sagte ein Vertreter des Palästinensischen Roten Halbmonds der Nachrichtenagentur AFP.
Harry und Meghan besuchen Queen Elizabeth II. in Windsor
Prinz Harry hat am Donnerstag zusammen mit seiner Frau Meghan seine Großmutter Königin Elizabeth II. in Großbritannien besucht. Wie ein Sprecher des Paares mitteilte, machten die beiden auf ihrem Weg von den USA in die Niederlande einen Zwischenstopp in ihrer ehemaligen Heimat. Die beiden waren seit ihrem überraschenden Rückzug aus der Königsfamilie vor zweieinhalb Jahren nicht mehr gemeinsam im Vereinigten Königreich.
Habeck: Rad und Bahn "schonen den Gelbeutel und ärgern Putin"
Vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs hat Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) die Bürger dazu aufgerufen, Energie zu sparen. "Ich bitte jeden und jede, jetzt schon einen Beitrag zum Energiesparen zu leisten", sagte der Grünen-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagsausgabe). "Als Faustformel würde ich ausgeben: zehn Prozent Einsparung geht immer." Habeck kündigte eine entsprechende Kampagne der Regierung an.
Russischer Politiker in den USA der illegalen Einflussnahme beschuldigt
Der russische Politiker Alexander Babakow ist von der US-Justiz der illegalen Einflussnahme und Propaganda beschuldigt worden. Zusammen mit zwei Mitarbeitern soll er seit 2012 auf US-Boden "illegitime Aktionen gegen die Ukraine über das Schlachtfeld hinaus" verfolgt haben, wie die Staatsanwaltschaft in New York am Donnerstag mitteilte. Bei ihren Aktivitäten nutzten die Verdächtigen demnach den Deckmantel der Organisation "Institut für Studien zur internationalen Integration".
Drei Palästinenser bei israelischen Armee-Einsätzen im Westjordanland getötet
Beim Vorgehen der israelischen Armee gegen militante Palästinenser im besetzten Westjordanland sind am Donnerstag drei Menschen gestorben. Dem palästinensischen Gesundheitsministerium zufolge erlagen zwei jugendliche Palästinenser ihren Verletzungen, die sie bei einem israelischen Angriff im Bezirk Dschenin erlitten hatten. Ein dritter Palästinenser starb demnach einen Tag, nachdem er nahe Nablus bei Zusammenstößen "durch israelische Kugeln schwer verletzt" worden war.
Russischer Kreuzer "Moskwa" nach Beschädigung im Ukraine-Krieg gesunken
Das im Ukraine-Krieg schwer beschädigte russische Kriegsschiff "Moskwa" ist gesunken. Das teilte am Donnerstagabend das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Während der Raketenkreuzer in Richtung eines Hafens abgeschleppt worden sei, habe er sein "Gleichgewicht" verloren und sei bei starkem Seegang untergegangen. Die "Moskwa" war das Flaggschiff der russischen Schwarzmeerflotte. Die US-Regierung bezeichnete den Untergang des Schiffs als "schweren Schlag" für die russische Marine.
Sieg gegen Barcelona: Frankfurt im Halbfinale
Eintracht Frankfurt ist ins Halbfinale der Europa League eingezogen. Der Fußball-Bundesligist setzte sich im Viertelfinal-Rückspiel beim spanischen Spitzenklub FC Barcelona mit 3:2 (2:0) durch sorgte für eine Überraschung im Camp Nou. Das Hinspiel war 1:1 ausgegangen.
Neues somalisches Parlament nach chaotischem Wahlprozess vereidigt
Nach einem chaotischen und immer wieder verzögerten Wahlprozess ist im ostafrikanischen Krisenstaat Somalia ein neues Parlament vereidigt worden. Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen legten die knapp 300 Abgeordneten des Senats und des Unterhauses am Donnerstag auf dem Flughafengelände von Mogadischu ihren Amtseid ab.
Verteidigungsministerium in Moskau: Russischer Raketenkreuzer "Moskwa" gesunken
Der im Ukraine-Konflikt schwer beschädigte Kreuzer "Moskwa", das Flaggschiff der russischen Schwarzmeerflotte, ist untergegangen. Das teilte am Donnerstagabend das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Während das Schiff in Richtung eines Hafens abgeschleppt worden sei, habe es seine "Stabilität" verloren und sei bei starkem Seegang gesunken.
Eishockey-Nationalmannschaft startet mit Niederlage
Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat ihr erstes WM-Vorbereitungsspiel deutlich verloren. In Chomutov unterlag das Team von Bundestrainer und Geburtstagskind Toni Söderholm Gastgeber Tschechien am Donnerstag mit 2:6 (0:2, 0:2, 2:2).
Handball: Gaugisch beerbt Groener als Frauen-Bundestrainer
Markus Gaugisch wird neuer Bundestrainer der deutschen Handballerinnen. Der Coach des zweimaligen deutschen Meisters SG BBM Bietigheim folgt bei der Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) auf den Niederländer Henk Groener, mit dem sich der Verband nicht auf eine Vertragsverlängerung hatte einigen können.
Europa League: Leipzig zieht ins Halbfinale ein
RB Leipzig ist zum zweiten Mal in der noch jungen Klubgeschichte in ein Europacup-Halbfinale gestürmt. Das Team von Trainer Domenico Tedesco gewann das Viertelfinal-Rückspiel der Europa League bei Atalanta Bergamo mit 2:0 (1:0) und zog damit in die Runde der besten Vier ein. Das Hinspiel vor einer Woche in Leipzig war 1:1 ausgegangen. Christopher Nkunku (18., 87. Foulelfmeter) erzielte beide Treffer.
Großbritannien will Asylbewerber nach Ruanda bringen
Großbritannien will illegal ins Land gelangte Migranten künftig nach Ruanda bringen. Ein entsprechendes Abkommen mit dem ostafrikanischen Land gaben der britische Premierminister Boris Johnson und die Regierung in Kigali am Donnerstag bekannt. Ruanda soll demnach den Migranten und Asylbewerbern legale Aufenthaltsmöglichkeiten anbieten. Scharfe Kritik kam von der UNO. Johnson verkündete zudem, dass künftig statt des Grenzschutzes die Marine die Aufgabe übernimmt, Flüchtlingsboote im Ärmelkanal abzufangen.
Zverev im Viertelfinale von Monte Carlo gegen Sinner
Tennis-Olympiasieger Alexander Zverev (24) darf weiter auf den Titel in seiner Wahlheimat Monte Carlo hoffen. Der deutsche Spitzenspieler gewann beim Sandplatzmasters im Fürstentum im Achtelfinale gegen den Spanier Pablo Carreno Busta mit 6:2, 7:5 auch seine zweite Partie. In der nächsten Runde wartet der Italiener Jannik Sinner auf Zverev.
Eishockey-Nationalmannschaft unterliegt Tschechien
Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat ihr erstes WM-Vorbereitungsspiel deutlich verloren. Gegen Gatgeber Tschechien verlor das Team von Nationaltrainer und Geburtstagskind Toni Söderholm am Donnerstag in Chomutov mit 2:6 (0:2, 0:2, 2:2).
IS-Dschihadist aus "Beatles"-Zelle in den USA schuldig gesprochen
Der IS-Dschihadist El Shafee Elsheikh, der einer als "Beatles" bekanntgewordenen Zelle angehörte, ist in einem Terrorverfahren in den USA in allen Anklagepunkten schuldig gesprochen worden. Die Geschworenen eines Bundesgerichts in Alexandria nahe Washington sprachen den 33-Jährigen am Donnerstag schuldig, an der Geiselnahme und Ermordung der US-Journalisten James Foley und Steven Sotloff sowie der US-Entwicklungshelfer Peter Kassig und Kayla Mueller beteiligt gewesen zu sein.
Moskau wirft Kiew Angriffe auf russische Grenzorte vor - Ukraine dementiert
Mit Meldungen über angebliche Angriffe von ukrainischer Seite auf russische Dörfer wächst die Furcht vor einer weiteren Eskalation des Kriegs. Kiew wies am Donnerstag die Anschuldigungen Moskaus zurück, wonach ukrainische Streitkräfte zwei Dörfer in Grenznähe bombardiert hätten, und warf Russland "Terroranschläge" auf eigenes Territorium vor. Derweil musste Russlands Marine einen schweren Schlag im Ukraine-Krieg hinnehmen: Das Flaggschiff der russischen Schwarzmeerflotte, die "Moskwa", wurde stark beschädigt.
Gouverneur von Florida unterzeichnet schärferes Abtreibungsgesetz
Der konservative Gouverneur des US-Bundesstaates Florida, Ron DeSantis, hat ein umstrittenes Abtreibungsgesetz unterzeichnet, das Schwangerschaftsabbrüche nur noch bis zur 15. Woche erlaubt. "Wir sind heute hier, um jene zu verteidigen, die sich nicht selbst verteidigen können", sagte DeSantis am Donnerstag bei der Unterzeichnung des Gesetzes. Ausnahmen beim Abtreibungsverbot nach der 15. Woche gibt es zwar bei einem schweren Risiko für die Gesundheit der Frau oder bei einer tödlichen Missbildung des Fötus, nicht aber bei Vergewaltigung oder Inzest.