Letzte Nachrichten
Finnlands Außenminister hofft auf Einlenken der Türkei bei Nato-Beitritt
Finnlands Außenminister Pekka Haavisto hat sich vor einem Treffen mit den Außenministern der Nato zuversichtlich gezeigt, die kritische Türkei von einem Nato-Beitritt Finnlands und Schwedens überzeugen zu können. Haavisto sagte am Samstag in Berlin, er sei "zuversichtlich, dass wir am Ende eine Lösung finden und Finnland und Schweden Mitglieder der Nato werden".
Trainer Hütter verlässt Borussia Mönchengladbach
Trainer Adi Hütter und Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach gehen am Saisonende getrennte Wege. "Wir haben uns im gegenseitigen Einvernehmen darauf verständigt", sagte der Österreicher nach dem 5:1-Erfolg gegen die TSG Hoffenheim am letzten Saisonspieltag bei Sky.
FCA: Weinzierl hört am Saisonende auf
Fußball-Bundesligist FC Augsburg muss sich im Sommer einen neuen Trainer suchen. Der 47-jährige Markus Weinzierl wird seinen auslaufenden Vertrag bei den Schwaben nicht verlängern. "Das war mein letztes Spiel. Ich werde mit dem FCA keine Gespräche mehr führen. Es ist viel passiert, ich will für mich einen Schlussstrich ziehen", sagte Weinzierl nach dem 2:1 (1:1) gegen die SpVgg Greuther Fürth bei Sky.
Hertha muss in die Relegation - VfB schafft Klassenerhalt
Felix Magath und Hertha BSC müssen für die Rettung vor dem Bundesliga-Abstieg in die Strafrunde. Der Meistertrainer verlor mit den Berlinern zum Saisonfinale bei Borussia Dortmund 1:2 (1:0), Hertha rutschte dadurch noch hinter den VfB Stuttgart, der in der Nachspielzeit gegen den 1. FC Köln gewann (2:1), auf den 16. Tabellenplatz ab. Am 19. und 23. Mai geht es für die Berliner um den Klassenerhalt am Ende einer missratenen Chaos-Saison.
Flucht aus Pandschir-Tal wegen Kämpfen zwischen Taliban und Aufständischen
Wegen einer Offensive von Aufständischen gegen die herrschenden radikalislamischen Taliban in Afghanistan sind zahlreiche Zivilisten aus dem Pandschir-Tal im Norden des Landes geflohen. Die Gruppe Nationale Widerstandsfront (NRF) hatte vergangene Woche eine neue Offensive gegen die Taliban angekündigt. In der Folge verkündeten beide Seiten, Dutzende Kämpfer der Gegenseite getötet zu haben. Zahlreiche Zivilisten ergriffen die Flucht, um der Gewalt zu entgehen.
Vater im Fall zweier toter Kinder in Hanau festgenommen
Im Fall der beiden getöteten Kinder im hessischen Hanau haben Fahnder den Vater als Tatverdächtigen festgenommen. Der 47-Jährige sei am Samstagmorgen nahe Paris ausfindig gemacht und dort festgenommen worden, teilten die Staatsanwaltschaft Hanau und die Polizei in Offenbach mit. Der Mann habe bei seiner Festnahme keinen Widerstand geleistet. Zu der Tat habe er sich zunächst nicht geäußert.
Niederlage gegen Tsitsipas: Zverev verpasst Finale von Rom
Tennis-Olympiasieger Alexander Zverev hat das zweite Mastersfinale innerhalb einer Woche verpasst. Der 25-jährige Hamburger verlor im Halbfinale von Rom nach 2:30 Stunden Spielzeit gegen den Griechen Stefanos Tsitsipas 6:4, 3:6, 3:6 und fährt ohne einen einzigen Titelgewinn zum zweiten Grand-Slam-Turnier der Saison nach Paris (ab 22. Mai).
Regierende Sozialdemokraten unterstützen Nato-Beitritt Finnlands
In Finnland haben sich die regierenden Sozialdemokraten von Ministerpräsidentin Sanna Marin mit großer Mehrheit für den Nato-Beitritt des Landes ausgesprochen. Von den 60 Mitgliedern der Parteiführung stimmten nach Parteiangaben am Samstag 53 für den Nato-Beitritt. Nur fünf Mitglieder stimmten dagegen und zwei enthielten sich.
15 Jahre nach Zweitliga-Abstieg: Essen kehrt in Profifußball zurück
15 Jahre nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga kehrt Rot-Weiss Essen in den Profifußball zurück. Der deutsche Meister von 1955 besiegte am letzten Spieltag der Regionalliga West Rot Weiss Ahlen mit 2:0 (1:0) und setzte sich damit im Fernduell um den Titel gegen Preußen Münster durch. Das Bundesliga-Gründungsmitglied spielte zeitgleich 2:1 (0:1) gegen den 1. FC Köln II.
Somalia verhängt für Dauer der Präsidentschaftswahl Ausgangssperre in Mogadischu
In Somalias Hauptstadt Mogadischu gilt eine Ausgangssperre für die Dauer der Präsidentschaftswahl. Die Polizei begründete die Maßnahme am Samstag mit Sicherheitsrisiken. Alle nicht lebensnotwendigen öffentlichen Aktivitäten wurden ab Samstag 21.00 Uhr Ortszeit untersagt. Am Montagmorgen sollen die Beschränkungen wieder aufgehoben werden.
Oberammergauer Passionsspiele starten unter Eindruck des Ukraine-Kriegs
Unter dem Eindruck des Ukraine-Kriegs sind am Samstag die Passionsspiele im bayerischen Oberammergau eröffnet worden. Die Aufführung sei "in diesen Tagen gar nicht als reines Historienspiel" zu sehen, sagte der evangelische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm im ökumenischen Eröffnungsgottesdienst: "Viel zu sehr stehen uns die Passionen von heute direkt vor Augen. Menschen in der Ukraine, deren Leben durch einen sinnlosen und verbrecherischen Krieg zerstört wird."
G7-Agrarminister kritisieren Indiens Verbot von Weizenexporten
Die Agrarministerinnen und -minister der G7-Staaten haben Indiens Entscheidung kritisiert, den Export von Weizen zu verbieten. Die G7-Mitgliedstaaten hätten sich gegen Exportstopps ausgesprochen, sagte Landwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) am Samstag zum Abschluss des G7-Treffens in Stuttgart. "Wir rufen dazu auf, die Märkte offen zu halten."
EU und die USA kritisieren israelischen Polizei-Einsatz bei Trauerzug für Journalistin
Die EU und die USA haben den israelischen Polizei-Einsatz bei der Bestattung der erschossenen Al-Dschasira-Reporterin Schirin Abu Akleh scharf kritisiert. Auch Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) zeigte sich am Samstag "zutiefst erschüttert". Bei dem Polizei-Einsatz waren am Freitag mehr als 30 Menschen verletzt worden, der Sarg der Journalistin stürzte in dem Tumult fast zu Boden. Nach wie vor ist ungeklärt, wer den tödlichen Schuss auf die Reporterin abfeuerte.
G7 wollen mit Gewalt erzwungene Grenzziehungen in Ukraine "niemals" anerkennen
Die G7-Staatengruppe hat erklärt, dass sie von Russland angestrebte neue Grenzziehungen durch den Ukraine-Krieg "niemals" akzeptieren werde. "Grenzziehungen, die Russland mit militärischer Gewalt erzwingen will, werden wir niemals anerkennen", sagte Bundesaußenministerin Annalena Baerbock zum Abschluss eines dreitägigen Treffens mit ihren G7-Kolleginnen und -Kollegen im schleswig-holsteinischen Wangels. Russland warf sie zudem vor, den Krieg "bewusst" zu einem "Kornkrieg" ausgeweitet zu haben, der die Ernährungssicherheit in Afrika und Nahost bedrohe.
Messerangreifer in Regionalzug in Nordrhein-Westfalen wahrscheinlich psychisch krank
Der Mann, der am Freitag in einem Regionalzug in Nordrhein-Westfalen mit einem Messer auf mehrere Menschen eingestochen und drei von ihnen verletzt hat, ist nach Angaben der Staatsanwaltschaft Aachen psychisch krank. Ursache für den Angriff sei "mit großer Wahrscheinlichkeit ein psychotisches Erlebnis", teilte die Staatsanwaltschaft am Samstag mit. Das Amtsgericht Aachen habe die vorläufige Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet.
Ukrainische Armee bremst nach eigenen Angaben russischen Vormarsch im Osten
Mit heftigem Widerstand haben die ukrainischen Truppen nach eigenen Angaben den russischen Vormarsch im Osten des Landes abgebremst. Die Soldaten hätten die Versuche des Gegners zurückgeschlagen, einen Fluss zu überqueren und die Stadt Sewerodonezk einzukesseln, teilte der Gouverneur der Region Lugansk, Serhij Gajdaj, am Samstag mit. Im Norden zogen sich die russischen Streitkräfte laut ukrainischen Angabe aus der Großstadt Charkiw zurück.
Swiatek weiter in eigener Liga: Mit 27. Sieg ins Finale
Iga Swiatek ist nicht zu stoppen: Die Tennis-Weltranglistenerste aus Polen zog mit ihrem 27. Sieg in Serie ins Finale des WTA-Turniers in Rom ein. Am Sonntag winkt ihr der fünfte Titel nacheinander. Im Halbfinale ließ Swiatek der an Position drei gesetzten Aryna Sabalenka (Belarus) beim 6:2, 6:1 keine Chance.
Baerbock: Nato-Beitritt Schwedens und Finnlands würde Allianz stärker machen
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat die Einwände des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan gegen einen Nato-Beitritt Schwedens und Finnlands zurückgewiesen. Schweden und Finnland seien "gefestigte Demokratien, die seit Jahrzehnten mit ihren Nachbarn in Frieden leben", sagte Baerbock am Samstag wenige Stunden vor dem Beginn eines Nato-Außenministertreffens in Berlin. "Jedes demokratische Land sollte erfreut sein", wenn "Demokratien mit starken Verteidigungsfähigkeiten" das westliche Militärbündnis stärkten, betonte sie.
Polen verkündet Einigung mit EU im Streit um Justizreform
Polen hat eine Einigung mit der EU im langjährigen Streit um seine Justizreformen sowie über die Freigabe europäischer Corona-Hilfsgelder verkündet. Damit könne das Hilfspaket für Polen im Volumen von rund 35 Milliarden Euro in Kürze "formell genehmigt" werden, teilte der polnische Regierungssprecher Piotr Müller am Freitagabend mit. "Im Moment warten wir auf den letzten Schritt der Europäischen Kommission."
Mohammed bin Sajed zum Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate gewählt
Der langjährige De-Facto-Herrscher Mohammed bin Sajed ist der neue Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate. Die staatliche Nachrichtenagentur WMA meldete am Samstag, der neue Herrscher Abu Dhabis sei vom Obersten Herrscherrat der sieben Emirate einstimmig zum Präsidenten gewählt worden. Am Freitag war der bisherige Präsident, bin Sajeds Halbbruder Scheich Chalifa bin Sajed al-Nahjan, im Alter von 73 Jahren gestorben.
Baerbock "erschüttert" über Gewalt bei Beisetzung von Al-Dschasira-Journalistin
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat sich "erschüttert" über die Gewalt bei der Beisetzung der getöteten palästinensischen Journalistin Schirin Abu Akleh geäußert. Es sei "traurig", dass die Bestattung der bekannten Reporterin des arabischen Senders Al-Dschasira "nicht in Frieden und in Würde stattfinden konnte", sagte Baerbock beim Abschluss des G7-Außenministertreffens am Samstag im schleswig-holsteinischen Wangels. "Ehrlich gesagt, persönlich gesagt: Ich bin darüber zutiefst erschüttert."
Ukraine kurz vor ESC-Finale in Turin klarer Favorit in Wettbüros
Kurz vor dem Finale des Eurovision Song Contest (ESC) in Turin hat die Ukraine ihre Favoritenrolle gefestigt. Das Kalush Orchestra mit dem Lied "Stefania" lag am Samstag in den Wettbüros auch nach den abschließenden Proben mit einem sehr großen Vorsprung vorne. In den vergangenen Jahren waren die Buchmacher bei der Prognose des Gewinners des weltweit am meisten beachteten Musikwettbewerbs treffsicher.
Schwere Kämpfe in Ostukraine dauern an
In der Ostukraine haben die russische Truppen ihre intensiven Kämpfe gegen die ukrainischen Streitkräfte fortgesetzt - ohne jedoch nennenswerte Fortschritte zu erzielen. Die ukrainischen Soldaten hätten russische Versuche zurückgeschlagen, einen Fluss zu überqueren und die Stadt Sewerodonezk einzukesseln, teilte der Gouverneur der östlichen Region Lugansk, Serhij Gajdaj, am Samstag mit. Unterdessen meldete der ukrainische Generalstab den fortschreitenden Abzug der russischen Truppen aus der nördlichen Großstadt Charkiw.
Scholz stellt sich hinter Lambrecht
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat sich hinter Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) gestellt, die wegen eines Hubschrauberfluges mit ihrem Sohn unter Druck steht. "Ich bin sehr sicher: Wenn man in drei Jahren auf die Wahlperiode zurückblickt, wird es heißen: 'Sie ist die Verteidigungsministerin, die dafür gesorgt hat, dass die Bundeswehr endlich ordentlich ausgestattet ist'", sagte Scholz dem Nachrichtenportal "t-online". Auch SPD-Chef Lars Klingbeil nahm Lambrecht in Schutz.
G7 wollen von Russland verschobene Grenzen in Ukraine "niemals" anerkennen
Die G7-Gruppe führender Industriestaaten hat erklärt, dass sie von Russland durch den Angriffskrieg in der Ukraine angestrebte neue Grenzziehungen "niemals" akzeptieren werde. "Wir werden niemals Grenzen anerkennen, die Russland durch militärische Aggression zu verschieben versucht hat", betonten die G7-Außenminister in einer Erklärung, die sie am Samstag zum Abschluss ihrer Beratungen im schleswig-holsteinischen Wangels veröffentlichten.
Torhüter Hitz verlässt den BVB: "Neue Herausforderung"
Torhüter Marwin Hitz (34) verlässt zum Ende der Saison Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund. Das gab der Schweizer am Samstagvormittag bei Instagram bekannt. Hitz war vor vier Jahren vom FC Augsburg zum BVB gewechselt. Bei seinem größten Erfolg mit dem Klub feierte Hitz den DFB-Pokalsieg 2021.
Gewerkschaft BCE fordert Standortgarantie für Raffinerie in Schwedt
Der Vorsitzende der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE), Michael Vassiliades, fordert von der Bundesregierung eine Standortgarantie für die Raffinierie PCK im brandenburgischen Schwedt und eine "langfristige Beschäftigungsperspektive für die Menschen". Er sagte dem "Handelsblatt", PCK brauche nicht nur einen Plan für die Abkehr von russischem Öl, sondern auch für den Einstieg in die klimagerechte Transformation.
Corona-Lage in Nordkorea verschärft sich offenbar drastisch
Die Corona-Lage in Nordkorea hat sich offenbar weiter drastisch verschärft. Nach einem mutmaßlichen massiven Ausbruch meldete die staatliche Nachrichtenagentur KCNA am Samstag 21 weitere "Fieber"-bedingte Todesfälle. Zudem seien am Freitag 174.440 neue Fälle von Fiebererkrankungen registriert worden. Wie viele der 21 Todesfälle auf das Coronavirus zurückzuführen waren, blieb unklar.
Bahnrad: Hinze sprintet zum zweiten Gold
Bahnrad-Weltmeisterin Emma Hinze hat beim Nationen-Cup im kanadischen Milton ihre zweite Goldmedaille geholt. Die 24-Jährige aus Cottbus setzte sich im Finale des Sprint-Turniers gegen Olympiasiegerin und Lokalmatadorin Kelsey Mitchell durch.
Scholz sieht keinen Sinneswandel bei Putin
Zweieinhalb Monate nach Beginn des Ukraine-Kriegs sieht Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) keine Anzeichen für eine Änderung der russischen Politik. Einen Sinneswandel beim russischen Präsidenten Wladimir Putin habe er in seinem Telefonat mit ihm am Freitag nicht erkennen können, sagte Scholz dem Nachrichtenportal "t-online". Dabei sei klar: Russland habe keines seiner zu Beginn genannten Kriegsziele erreicht. "Langsam sollte Putin klar werden, dass ein Ausweg aus dieser Situation nur über eine Verständigung mit der Ukraine führt."
Mercedes-Übernahme: McLaren steigt in die Formel E ein
McLaren Racing steigt 2023 in die Formel E ein. Die Briten übernehmen das Team von Weltmeister Mercedes, der nach der laufenden Saison die Elektrorennserie verlassen wird. Das gaben McLaren und die Formel E am Samstag bekannt.
Büskens ermahnt Schalke nach dem Aufstieg zu Demut
Aufstiegstrainer Mike Büskens ermahnt Schalke 04 zu Demut. "Voraussetzung für den Erfolg wird sein, dass alle den Blick für die Realität bewahren", sagte Büskens im Interview mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND): "Man darf nicht vergessen, dass wir nicht mehr der regelmäßige Champions-League-Anwärter, sondern der Verein sind, der beinahe den Negativrekord von Tasmania Berlin gebrochen hätte."