Letzte Nachrichten
Stimmung der deutschen Unternehmen hellt sich auf
Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich fast drei Monate nach Beginn des Ukraine-Kriegs aufgehellt. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg von 91,9 Punkten im April auf 93,0 Punkte im Mai, wie das Münchner Institut am Montag mitteilte. Die Unternehmen seien "vor allem merklich zufriedener mit den laufenden Geschäften" gewesen.
FC Bayern: Vertrag mit Neuer bis 2024 verlängert
Bayern München hat nach monatelangen Diskussionen den 2023 auslaufenden Vertrag mit Kapitän Manuel Neuer um ein weiteres Jahr verlängert. Der deutsche Fußball-Rekordmeister hat damit nach Thomas Müller den zweiten Führungsspieler längerfristig an sich gebunden. Offen ist dagegen nach wie vor die Zukunft von Torjäger Robert Lewandowski und von Serge Gnabry, deren Verträge ebenfalls im kommenden Sommer auslaufen.
Zahl der neu gebauten Wohnungen 2021 um rund vier Prozent gesunken
Die Zahl der neu gebauten Wohnungen ist im vergangenen Jahr nach einem jahrelangen Aufwärtstrend wieder zurückgegangen: Laut Statistischem Bundesamt in Wiesbaden wurden 2021 insgesamt rund 293.000 neue Wohnungen gebaut. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Anzahl der fertiggestellten Wohnungen somit um 4,2 Prozent, wie die Statistiker am Montag mitteilten.
EU-Schuldenregeln sollen auch 2023 ausgesetzt bleiben
Wegen der wirtschaftlichen Unsicherheiten im Ukraine-Krieg will die EU-Kommission die gemeinsamen Schuldenregeln noch bis Ende des kommenden Jahres aussetzen, ein Jahr länger als bisher geplant. Die Brüsseler Behörde schlug den Mitgliedstaaten am Montag die verlängerte Nutzung einer Ausnahmeklausel bis Ende 2023 vor. Eigentlich sollte der Stabilitäts- und Wachstumspakt ab Januar wieder greifen.
Biden sichert Taiwan militärische Unterstützung im Fall von chinesischem Einmarsch zu
Die USA haben Taiwan im Falle eines chinesischen Einmarsches erneut ihre militärische Unterstützung zugesagt. "Das ist die Verpflichtung, die wir eingegangen sind", sagte US-Präsident Joe Biden am Montag auf eine entsprechende Frage beim Treffen mit Japans Ministerpräsident Fumio Kishida in Tokio. China "spielt mit der Gefahr", betonte er.
Iran kündigt nach Tod von Oberst der Revolutionsgarden Vergeltung an
Der Iran hat für die Ermordung eines ranghohen Mitglieds der Revolutionsgarden Vergeltung angekündigt. "Ich bestehe auf der ernsthaften Verfolgung (der Mörder) durch die Sicherheitsbehörden", sagte Präsident Ebrahim Raisi am Montag. Er habe "keinen Zweifel daran, dass das Blut dieses großen Märtyrers gerächt wird".
Zahavi: "Für Lewandowski ist der FC Bayern Geschichte"
Pini Zahavi, Berater von Robert Lewandowski, hat im Theater um einen Wechsel des Stürmerstars von Bayern München zum FC Barcelona den nächsten Akt eröffnet. "Für Robert ist die Sache eben ganz klar: Er möchte den FC Bayern in diesem Sommer verlassen. Natürlich können sie Robert noch ein Jahr behalten, fairerweise hat er Vertrag bis 2023, aber das würde ich ihnen nicht empfehlen. Für Robert Lewandowski ist der FC Bayern Geschichte", sagte Zahavi (78) der Bild-Zeitung.
Bericht: Investoren melden Interesse an Ölraffinerie PCK in Schwedt an
Mehrere Investoren haben nach einem Bericht des "Handelsblatts" Interesse an der Ölraffinerie PCK im brandenburgischen Schwedt angemeldet. Wie die Zeitung am Montag berichtete, traten sie an die Bundesregierung heran in dem Willen, den Standort zu übernehmen. "Wir stehen bereit, die Raffinerie PCK Schwedt komplett zu übernehmen", sagte Raul Riefler, Geschäftsführer der Alcmene-Gruppe, der Zeitung. Alcmene gehört zur estnischen Liwathon-Gruppe, einem Ölterminal-Betreiber.
Buschmann besorgt über Schicksal der Kriegsgefangenen von Mariupol
Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) hat sich besorgt über das Schicksal der Kriegsgefangenen aus der ukrainischen Hafenstadt Mariupol geäußert. "Die massiven Verstöße Russlands gegen das Völkerrecht sind völlig inakzeptabel", sagte Buschmann der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Montagausgabe). Zugleich führe dies zu "großer Sorge mit Blick auf die Bevölkerung der Ukraine und die nun in Gefangenschaft geratenen Soldaten".
UN-Menschenrechtskommissarin zu Besuch in China eingetroffen
UN-Menschenrechtskommissarin Michelle Bachelet ist zu einem sechstägigen Besuch in China eingetroffen. Sie sei "angekommen und befindet sich in einer Besprechung", sagte ihre Sprecherin der Nachrichtenagentur AFP am Montag. Bachelet wird während ihrer Reise auch die Region Xinjiang besuchen. Chinas Behörden werden dort massive Menschenrechtsverletzungen gegenüber der muslimischen Minderheit der Uiguren und anderen Bevölkerungsgruppen vorgeworfen.
Lambrecht mit Blick auf Einigung über Bundeswehr-Sondervermögen "optimistisch"
Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) hat sich hinsichtlich einer raschen Einigung über das Bundeswehr-Sondervermögen zuversichtlich gezeigt. "Ich habe momentan das Gefühl, dass wirklich alle (...) an einem Strang ziehen wollen und die Bundeswehr so ausstatten wollen, wie sie es dringend braucht", sagte sie im ARD-"Morgenmagazin" am Montag. Sie sei "sehr optimistisch", dass es noch vor der Sommerpause eine Einigung geben werde.
Strack-Zimmermann bedauert Versäumnisse bei Waffenlieferungen an Ukraine
Die FDP-Verteidigungspolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann hat Versäumnisse bei deutschen Waffenlieferungen an die Ukraine bedauert. Die Vorsitzende des Bundestags-Verteidigungsausschusses räumte in den Sendern RTL und ntv am Montag ein, dass dafür ein zeitlicher Vorlauf erforderlich sei. "Das Ärgerliche dabei ist: Man hätte eben vor Wochen schon anfangen können. Das ist eigentlich das Bittere", fügte sie aber hinzu.
Zahavi: "Für Lewandwoski ist der FC Bayern Geschichte"
Pini Zahavi, Berater von Robert Lewandowski, hat im Theater um einen Wechsel des Stürmerstars von Bayern München zum FC Barcelona den nächsten Akt eröffnet. "Für Robert ist die Sache eben ganz klar: Er möchte den FC Bayern in diesem Sommer verlassen. Natürlich können sie Robert noch ein Jahr behalten, fairerweise hat er Vertrag bis 2023, aber das würde ich ihnen nicht empfehlen. Für Robert Lewandowski ist der FC Bayern Geschichte", sagte Zahavi (78) der Bild-Zeitung.
NBA: Nullnummer von Kleber, Dallas 0:3 zurück
Vor den Augen von Dirk Nowitzki haben die Dallas Mavericks auch das dritte Spiel im Halbfinale der Play-offs der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA verloren. Nach dem 100:109 gegen die Golden State Warriors stehen die Texaner in der Best-of-Seven-Serie vor dem Aus. Das vierte Spiel findet am Dienstag erneut in Dallas statt.
NHL: Rekord von Draisaitl, zweiter Sieg für Oilers
Auch dank einer Rekord-Vorstellung von Leon Draisaitl ist den Edmonton Oilers im Viertelfinale der Play-offs der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL einen klarer Sieg gelungen. Beim 4:1 gegen die Calgary Flames erzielten die Gastgeber alle Tore im zweiten Drittel, an jedem war Draisaitl als Vorlagengeber beteiligt. Er ist der erste NHL-Spieler, dem in einem Play-off-Spiel vier Assists in einem Drittel gelangen.
Australiens neuer Premierminister direkt nach Amtseid auf dem Weg nach Tokio
Australiens neuer Premierminister Anthony Albanese ist direkt nach seiner Amtseinführung zu einem Gipfeltreffen in Tokio geflogen. Nach dem Ablegen seines Amtseids sagte Albanese am Montag, seine Regierung wolle der Welt einen Wandel im Umgang Australiens mit dem Klimawandel zeigen. In Tokio wird Albanese auf US-Präsident Joe Biden sowie die Regierungschefs von Japan und Indien treffen. Die Beziehungen zu China blieben indessen "schwierig", sagte Albanese.
PGA Championship: Thomas siegt nach historischer Aufholjagd
Golfprofi Justin Thomas hat nach einer historischen Aufholjagd die PGA Championship in Tulsa/Oklahoma gewonnen. Der 29 Jahre alte Amerikaner siegte mit 275 Schlägen im Stechen am dritten Loch gegen seinen Landsmann Will Zalatoris. Auf dem geteilten dritten Rang landeten Cameron Young (USA/276) und Mito Pereira (276). Der Chilene hatte nach der dritten Runde noch geführt, erlebte dann aber im Southern Hills Country Club einen Einbruch.
DEB-Team will Gruppensieg: "Können die Schweiz schlagen"
Nach dem historischen fünften Sieg in Folge will die deutsche Mannschaft bei der WM in Finnland am Dienstag (11.20 Uhr/Sport1) gegen die Schweiz den Gruppensieg. "Wir haben gezeigt, dass wir die Schweiz schlagen können", sagte AHL-Profi Leon Gawanke selbstbewusst nach dem 5:4 gegen Kasachstan: "Wir müssen uns da nicht beeindrucken lassen. Zu viel Respekt ist dann auch nicht gut."
Entscheidung über Wimbledon sorgt für Diskussionen in Paris
Der Entzug der Weltranglistenpunkte von Wimbledon hat zum Start der French Open für ein geteiltes Echo bei den Tennisprofis gesorgt. "Ich sage nicht, dass die ATP eine falsche Entscheidung getroffen hat, aber wir würden lieber um Punkte spielen", sagte der US-Amerikaner John Isner.
Biden bekräftigt bei Besuch in Tokio Zusammenarbeit mit Japan
US-Präsident Joe Biden hat den japanischen Regierungschef Fumio Kishida Gesprächen in Tokio für dessen Kooperation bei den Sanktionen gegen Russland gelobt. Japan sei eine "wichtige globale Führungsmacht" und die USA blieben "Japans Verteidigung uneingeschränkt verpflichtet", bekräftigte Biden nach dem Treffen am Montag. Kishida zeigte sich wiederum erfreut, dass Biden trotz des Kriegs in der Ukraine sein "Engagement in der indopazifischen Region weiter verstärken" will.
Armenien und Aserbaidschan machen laut EU Fortschritte bei Friedensgesprächen
Die Staats- und Regierungschefs Armeniens und Aserbaidschans haben sich am Sonntag bei einem Treffen in Brüssel darauf geeinigt, die Gespräche über einen Friedensvertrag für die Region Berg-Karabach "voranzutreiben". Wie der Präsident des Europäischen Rates, Charles Michel mitteilte, führten die beiden ein "offenes und produktives" Gespräch unter Vermittlung der EU.
Strack-Zimmermann fordert deutsches Gegengewicht zu Russland und China in Afrika
Die Vorsitzende des Bundestags-Verteidigungsausschusses, Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), hat anlässlich der Afrika-Reise von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) ein stärkeres deutsches Engagement auf dem Kontinent gefordert. "Wir dürfen die Zusammenarbeit gerade unter den aktuellen Eindrücken nicht Russland oder China überlassen, die sich bereits jetzt in afrikanischen Ländern breitmachen und Menschenrechte, Demokratie und Freiheit völlig verachten und vor Ort in Afrika entsprechend vorgehen", sagte sie den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND, Montagsausgabe).
Verbände warnen wegen Energie-Nachzahlungen vor Mietschulden
Mehrere Verbände haben wegen der explodierenden Energiekosten vor Mietschulden durch hohe Nachzahlungen gewarnt. "Vor allem bei Haushalten mit geringem Einkommen wird das finanziell stark ins Gewicht fallen", sagte die Geschäftsführerin der Bundesarbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung, Ines Moers, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagsausgaben). Ärmere Haushalte hätten oftmals bereits in der Pandemie "ihr weniges Erspartes aufgebraucht".
Scholz: Intensive Gespräche mit Senegal über Zusammenarbeit bei Gasförderung
Auf seiner ersten Afrika-Reise seit seinem Amtsantritt hat Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) zusammen mit dem senegalesischen Präsidenten Macky Sall intensive Gespräche über eine Zusammenarbeit im Bereich der Gasförderung angekündigt. Es gebe sehr intensive Gespräche auf Expertenebene, sagte Scholz am Sonntag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Sall in Dakar. Am Montag besucht Scholz den Sahel-Staat Niger und am Dienstag Südafrika.
Polens Präsident sagt Ukraine volle Unterstützung bei EU-Beitritt zu
Der polnische Präsident Andrzej Duda hat der Ukraine die volle Unterstützung bei ihrem Streben nach einer EU-Mitgliedschaft zugesichert. Bei einer Pressekonferenz mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Kiew sagte Duda am Sonntag, diejenigen, die "ihr Blut vergossen haben", um zu Europa zu gehören, müssten respektiert werden, "auch wenn die Situation kompliziert ist, auch wenn es Zweifel gibt". Zugleich schloss Duda im Umgang mit Moskau eine Rückkehr zur Tagesordnung aus.
Oberst der Revolutionsgarden bei Angriff in Teheran getötet
In Teheran ist am Sonntag ein ranghohes Mitglied der Revolutionsgarden vor seinem Haus erschossen worden. Oberst Sajjad Chodai sei bei einem bewaffneten Angriff von zwei Motorradfahrern auf einer Straße in der iranischen Hauptstadt getötet worden, teilten die Revolutionsgarden auf ihrer Webseite mit. Sie machten für die "terroristische" Tat "Elemente mit Verbindungen zur globalen Arroganz" verantwortlich - ein Verweis auf die USA und ihre Verbündeten, darunter Israel.
Ukraine-Krieg und Pandemie dominieren 75. Weltgesundheitsversammlung in Genf
Mit dem Ukraine-Krieg und seinen Folgen, der fortdauernden Corona-Pandemie und weiteren globalen Herausforderungen auf dem Programm hat in Genf am Sonntag die 75. Weltgesundheitsversammlung begonnen. "Wir stehen vor einem furchtbaren Zusammentreffen von Krankheit, Dürre, Hunger und Krieg, befeuert von Klimawandel, Ungleichheit und geopolitischer Rivalität", sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus zu Beginn der mehrtägigen Beratungen.
AC Mailand nach elf Jahren wieder Meister
Der AC Mailand ist erstmals nach elf Jahren wieder italienischer Fußball-Meister. Die Rossoneri gewannen am letzten Spieltag souverän 3:0 (3:0) bei US Sassuolo und setzten sich damit im Fernduell gegen den Stadtrivalen Inter durch. Inter siegte daheim 3:0 (0:0) gegen Sampdoria Genua und lag in der Endabrechung zwei Punkte hinter Milan.
AC Mailand nach elf Jahren wieder Meister - Gosens' Inter trotz Sieg Zweiter
Der AC Mailand ist erstmals nach elf Jahren wieder italienischer Fußball-Meister. Die Rossoneri gewannen am letzten Spieltag souverän 3:0 (3:0) bei US Sassuolo und setzten sich damit im Fernduell gegen den Stadtrivalen Inter durch. Inter siegte daheim 3:0 (0:0) gegen Sampdoria Genua und lag in der Endabrechung zwei Punkte hinter Milan.
Kanzler Scholz betont bei erster Afrika-Reise wichtige Partnerschaft mit Senegal
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) ist auf seiner ersten Afrika-Reise seit seinem Amtsantritt am Sonntag in Dakar mit dem senegalesischen Präsidenten Macky Sall zusammengetroffen. Scholz betonte auf Twitter die Bedeutung der Partnerschaft zum Senegal, die "immer wichtiger" werde. Im Bestreben um eine Welt mit internationalen Regeln und Solidarität komme es auf jedes einzelne Land an, sagte der Kanzler auch bei der Pressekonferenz. "Deutschland zählt dabei auf den Senegal."
Zverev locker in die zweite Runde von Paris
Alexander Zverev hat seine Auftakthürde bei den French Open locker genommen. Der beste deutsche Tennisprofi setzte sich am Sonntag in Paris mit 6:2, 6:4, 6:4 gegen den österreichischen Qualifikanten Sebastian Ofner durch. Nun erwartet den Weltranglistendritten ein Duell mit dem Serben Dusan Lajovic oder dem Argentinier Sebastian Baez.
ManCity zum achten Mal englischer Meister
Manchester City ist zum achten Mal englischer Fußballmeister. Die Mannschaft von Teammanager Pep Guardiola und mit Nationalspieler Ilkay Gündogan gewann am 38. und letzten Spieltag der Premier League mit 3:2 (0:1) gegen Aston Villa und brachten den knappen Vorsprung auf den FC Liverpool in Ziel. Die Mannschaft von Teammanager Jürgen Klopp siegte mit 3:1 (1:1) gegen die Wolverhampton Wanderers.