Letzte Nachrichten
Bericht: Bremens Bürgermeister will im Bundesrat über Übergewinnsteuer abstimmen
Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) hält eine Steuer auf übermäßige Unternehmensgewinne für nötig. "Die Mineralölkonzerne verdienen sich derzeit schlicht und ergreifend eine goldene Nase", sagte er der "Welt" laut Vorabmeldung vom Sonntag. Die in den vergangenen Wochen massiv gestiegenen Spritpreise ließen sich "ganz sicher nicht" mit der Entwicklung der Ölpreise erklären.
WHO: Weltweit 780 Fälle von Affenpocken außerhalb von üblichem Verbreitungsgebiet
Seit dem jüngsten Auftreten von Affenpocken außerhalb ihres üblichen Verbreitungsgebietes sind 780 Fälle der Virus-Erkrankung gemeldet worden. Diese traten in 27 sogenannten nicht-endemischen Ländern auf, teilte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Sonntag mit. Aus Deutschland seien 57 Fälle gemeldet worden. Nach Einschätzung der WHO ist das Risiko für die menschliche Gesundheit derzeit "moderat".
Drei Tote und elf Verletzte bei Schießerei in Philadelphia
In der US-Ostküstenmetropole Philadelphia sind bei einer Schießerei auf offener Straße drei Menschen getötet worden. Elf weitere Menschen seien bei dem Vorfall am Samstagabend (Ortszeit) verletzt worden, teilte die Polizei mit. Es habe mehrere Schützen gegeben, die in die Menge auf der belebten South Street geschossen hätten. Die Straße ist für ihr reges Nachtleben bekannt.
Motorrad: Bradl stürzt in der ersten Runde - Schrötter Fünfter
Ein missratener Grand Prix endete für Stefan Bradl mit einem Sturz und dem frühen Aus in der ersten Runde: Beim Großen Preis von Spanien kam der Zahlinger im Rennen der MotoGP nur bis zur zehnten Kurve. Bereits im Qualifying am Samstag hatte nichts zusammengepasst, die Honda erwies sich auf Platz 21 als kaum wettbewerbsfähig. Bradl ersetzte in Barcelona den erneut am Arm operierten Stammfahrer Marc Marquez (Spanien).
Kommunen fordern nach Ende des Neun-Euro-Tickets dauerhaft günstiges Angebot
Die deutschen Kommunen fordern nach dem Ende des befristeten Neun-Euro-Tickets eine dauerhaft günstige Lösung für den Nahverkehr. "Wir brauchen keinen kurzen ÖPNV-Sommer, sondern ein flächendeckendes ÖPNV-Land", sagte der Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebunds, Gerd Landsberg, dem "Handelsblatt". Die SPD forderte hingegen grundsätzlich mehr Geld für den Nahverkehr.
Papst ruft zu "echten Verhandlungen" in Ukraine-Konflikt auf
Angesichts der seit hundert Tagen anhaltenden Kämpfe in der Ukraine hat Papst Franziskus erneut zu "echten Verhandlungen" aufgerufen. "Bitte stürzen Sie die Menschheit nicht ins Verderben", sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche am Sonntag vor 25.000 Gläubigen in Rom. Er appelliere "an die Verantwortlichen der Nationen", in dem Konflikt "echte Verhandlungen über einen Waffenstillstand und eine nachhaltige Lösung" aufzunehmen".
Rallye-WM: Tänak gewinnt auf Sardinien
Hyundai-Pilot Ott Tänak (Estland) hat den fünften Lauf zur Rallye-WM auf Sardinien gewonnen. Der Weltmeister von 2019 hatte das Rennen seit dem Ausfall des bis dahin führenden Finnen Esapekka Lappi (Toyota) am Samstagmorgen dominiert. Hinter Tänak belegte Craig Breen (Irland/Ford) Platz zwei.
Kritik an Vonovia wegen möglicher Mieterhöhungen hält an
Die Kritik an den Überlegungen des Wohnungskonzerns Vonovia zur Erhöhung der Mieten hält an. "Vermieter müssen Zurückhaltung üben", sagte der Chef der Gewerkschaft IG BAU, Robert Feiger, den Funke Zeitungen laut Vorabmeldung vom Sonntag. Gerade auch diese Konzerne "müssen dazu beitragen, den sozialen Frieden zu wahren", fuhr er fort. Die soziale Lage sei angespannt, viele Haushalte hätten mit sinkenden Realeinkommen zu kämpfen.
Dutzende Tote und hunderte Verletzte bei Großbrand mit Explosion in Bangladesch
Bei einem Großbrand in einem Container-Depot in Bangladesch und einer anschließenden Explosion sind dutzende Menschen getötet und hunderte verletzt worden. Die Behörden sprachen am Sonntag von mindestens 49 Toten und mehr 300 Verletzten, darunter viele Einsatzkräfte, in einem Binnencontainerlager der südlichen Stadt Sitakunda. Wegen zahlreicher schwerer Verletzungen und nicht abgeschlossener Lösch- und Bergungsarbeiten dürfte die Opferzahl noch steigen.
Thüringens grüne Umweltministerin geht im Streit um Windräder auf CDU zu
In Thüringer Streit über einen Antrag für feste Windrad-Abstände hat Umweltministerin Anja Siegesmund (Grüne) der CDU-Fraktion einen "Windfrieden" angeboten. Die Ressortchefin sagte MDR Thüringen, wenn die Union ihren umstrittenen Gesetzentwurf zum Mindestabstand von Windrädern zu Siedlungen auf Eis lege, könne diskutiert werden.
Farke sieht sich in Gladbach nicht als "1B-Lösung"
Der neue Trainer Daniel Farke sieht sich bei Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach nicht als "1B-Lösung". "Das sind Kategorien, die mich gar nicht interessieren. 1A, 1B, 1C? Vielleicht werde ich ja die 1D-Lösung - D wie Dauerlösung", sagte der 45-Jährige bei seiner Vorstellung am Sonntag im Borussia-Park. Gladbach hatte sich nach der Trennung von Adi Hütter auch intensiv um Ex-Trainer Lucien Favre bemüht.
Erste Angriffe auf Kiew seit Ende April
Erstmals seit mehr als einem Monat haben russische Truppen wieder die ukrainische Hauptstadt Kiew beschossen. Während die ukrainische Seite von beschädigter Infrastruktur der Bahn sprach, meldete Moskau die gezielte Zerstörung von frisch aus dem Ausland gelieferten Panzern. Russlands Präsident Wladimir Putin warnte die westlichen Staaten zugleich davor, der Ukraine Langstreckenraketen zu liefern. Die Gefechte in der schwer umkämpften ostukrainischen Stadt Sjewjerodonezk hielten derweil an.
Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung gegen 16-Jährigen nach schwerem Unfall
Nach einem schweren Verkehrsunfall in Völklingen im Saarland hat die Polizei Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung gegen den erst 16 Jahre alten Autofahrer eingeleitet. Wie die Beamten am Sonntag mitteilten, ereignete sich das Unglück am Samstagmorgen, dabei kollidierten ein Auto und ein Lkw frontal miteinander. Der Pkw kam demnach wegen überhöhter Geschwindigkeit von der Fahrbahn ab, geriet ins Schleudern und kam dann auf die Gegenseite.
Bergungsarbeiten nach schwerem Zugunglück in Bayern fortgesetzt
Nach dem schweren Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen mit mindestens fünf Toten sind am Sonntag die Bergungsarbeiten am Unfallort wieder aufgenommen worden. Wie die Polizei mitteilte, soll zunächst einer der entgleisten Waggons von der Unglücksstelle abtransportiert werden. Danach sollen die beiden weiteren umgestürzten Wagen nacheinander auf die Fahrbahn gehoben und ebenfalls abtransportiert werden. Die beiden restlichen Waggons und die Lok sollen "nach Möglichkeit auf den Gleisen" weggebracht werden.
"Bin großer Fan": Matthäus verteidigt Werner
Lothar Matthäus hat den formschwachen Fußball-Nationalspieler Timo Werner verteidigt. "Ich bin großer Fan von ihm. Er hat eine große Geschwindigkeit, zeigt Einsatz für das Team, macht Tore und bereitet auch vor", sagte der deutsche Rekordnationalspieler bei Bild-TV.
Kommunen fordern nach Ende des Neun-Euro-Tickets dauerhafte Billiglösung
Die deutschen Kommunen fordern nach dem Ende des befristeten Neun-Euro-Tickets eine dauerhafte Billiglösung für den Nahverkehr. "Wir brauchen keinen kurzen ÖPNV-Sommer, sondern ein flächendeckendes ÖPNV-Land", sagte der Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebunds, Gerd Landsberg, dem "Handelsblatt" laut Vorabmeldung vom Sonntag. "Deshalb müssen wir darüber nachdenken, perspektivisch ein bundesweit gültiges, einheitliches und vergünstigtes Ticket folgen zu lassen."
Nach 1:1: Mancini sehr zufrieden nach "Debütantenball"
Gelungener "Debütantenball" der Azzurri: Hoch zufrieden war Italiens Fußball-Nationaltrainer Roberto Mancini nach dem 1:1 (0:0) gegen Deutschland zum Auftakt in der Nations League in Bologna. "Mir hat besonders gut gefallen, wie die jungen Talente aufgetreten sind - mutig gegen Deutschland, eine der besten Mannschaften der Welt. Nach dem zögerlichen Beginn haben sie die nötige Lockerheit gefunden", resümierte der Coach, der nach dem 0:3 gegen Argentinien zuletzt heftig kritisiert worden war.
Eine Tote bei heftigen Stürmen in Frankreich
Bei schweren Stürmen in weiten Teilen Frankreichs sind am Wochenende eine Frau getötet und 15 weitere Menschen teils schwer verletzt worden. Das Todesopfer sei im nordfranzösischen Rouen "von einer Schlammlawine mitgerissen" worden und ertrunken, sagte Innenminister Gérald Darmanin am Sonntag. Unter den Schwerverletzten sei unter anderem ein 13-jähriges Mädchen. Etwa 15.000 Menschen waren am Sonntag weiterhin ohne Strom.
Entenfamilie verursacht Verkehrschaos mit vier Verletzten auf A7
Eine Entenfamilie hat die A7 überquert und damit ein Verkehrschaos mit vier Verletzten verursacht. Wie die Polizei in Ulm am Sonntag mitteilte, liefen die Tiere am Samstagvormittag in Höhe Heidenheim über die Fahrbahn. Ein heranfahrender Opel auf der linken und ein Skoda auf der rechten Seite sahen die Tiere rechtzeitig und hielten an.
Southgate zeigt kein Verständnis für Buhrufe in Budapest
Mit Unverständnis hat Englands Teammanager Gareth Southgate auf die Buhrufe und Pfiffe des Publikums beim Niederknien seiner Spieler vor dem Anstoß des Nations-League-Spiel in Budapest gegen Ungarn (0:1) reagiert. "Ich habe keine Ahnung, warum die Leute eine solche Geste ausbuhen", sagte der Coach bei Channel 4.
Spahn kündigt Buch über Erfahrungen mit Corona-Pandemie an
Der frühere Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat ein Buch über seine Erfahrungen mit der Corona-Pandemie angekündigt. "Die Frage, was die Pandemie mit dem Land gemacht hat und was das für die 20er Jahre bedeutet, beschäftigt mich seit zwei Jahren", sagte Spahn der "Bild am Sonntag". Er werde sich in einem Buch mit dieser Frage auseinandersetzen.
Bauern fordern Düngemittelreserve für Deutschland
Die deutschen Landwirte haben gefordert, dass ein Vorrat an Düngemitteln angelegt wird. "Deutschland muss eine Düngemittelreserve für den Notfall aufbauen", sagte Bauernpräsident Joachim Rukwied der "Neuen Osnabrücker Zeitung" laut Vorabbericht vom Sonntag. Er verwies dabei auf das Beispiel der Ölreserve für Deutschland.
Nächstes Bayern-Basta zu Lewandowski: "Vertrag ist Vertrag!"
Nächstes Basta bei Bayern München in Sachen Robert Lewandowski: Präsident Herbert Hainer hat den wechselwilligen Weltfußballer noch einmal mit Vehemenz zum Bleiben aufgefordert. "Vertrag ist Vertrag!", sagte er in der Bild am Sonntag und fragte: "Wo kommen wir denn da hin, wenn ein Spieler einen Vertrag vorzeitig beenden kann, während wir als Verein ihn bis zum letzten Tag der Laufzeit voll bezahlen müssten?"
Haney neuer unumstrittener Weltmeister im Leichtgewicht
Der amerikanische Box-Profi Devin Haney ist neuer unumstrittener Weltmeister im Leichtgewicht. Der 23-Jährige besiegte am Sonntag in Melbourne den Australier George Kambosos einstimmig nach Punkten. Haney blieb damit auch in seinem 28. Profikampf ungeschlagen.
Dritte Niederlage: Draisaitl mit Edmonton vor dem Aus
Eishockey-Superstar Leon Draisaitl droht mit den Edmonton Oilers das schnelle Aus im Play-off-Halbfinale der NHL. Der fünfmalige Meister aus Kanada verlor auch das dritte Spiel gegen die Colorado Avalanche mit 2:4 und könnte in der Best-of-seven-Serie schon in der Nacht zu Dienstag (2.00 Uhr MESZ/Sky) ausscheiden.
Reus Option für England-Spiel: Flick ist "nicht bange"
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft kann im zweiten Nations-League-Spiel gegen England am Dienstag (20.45 Uhr/ZDF) in München wohl mit Marco Reus planen. Der Kapitän von Vizemeister Borussia Dortmund traf nach seinem Infekt am Samstag im DFB-Quartier bei Partner adidas in Herzogenaurach ein.
Nordkorea schießt offenbar erneut mehrere ballistische Raketen ab
Ungeachtet internationaler Sanktionen hat Nordkorea nach südkoreanischen Angaben erneut mehrere ballistische Raketen getestet. Aus dem kommunistischen Land seien am Sonntag "acht ballistische Kurzstrecken-Raketen" ins Japanische Meer geschossen worden, erklärte der Generalstab der südkoreanischen Armee. Am Vortag hatten Südkorea und die USA ihr erstes großangelegtes gemeinsames Militärmanöver seit mehr als vier Jahren beendet.
Erneut drei Taikonauten zu chinesischer Raumstation gestartet
China hat erneut ein Taikonauten-Team zu seiner Raumstation "Tiangong" geschickt, um deren Bau abzuschließen. Die drei Raumfahrer seien am Sonntag vom Raumfahrtzentrum Jiuquan in der Wüste Gobi in einer Rakete vom Typ Langer Marsch-2F ins Weltall aufgebrochen, berichtete der staatliche Fernsehsender CCTV. Dort sollten sie die Raumstation während eines sechsmonatigen Aufenthalts ausbauen. Zum Jahresende soll die Station voll funktionstüchtig sein.
Nordkorea schießt offenbar erneut mehrere ballistische Rakete ab
Ungeachtet internationaler Sanktionen hat Nordkorea nach südkoreanischen Angaben erneut mehrere ballistische Raketen getestet. Aus dem kommunistischen Land seien am Sonntag "acht ballistische Kurzstrecken-Raketen" ins Japanische Meer geschossen worden, erklärte der Generalstab der südkoreanischen Armee. Am Vortag hatten Südkorea und die USA ihr erstes großangelegtes gemeinsames Militärmanöver seit mehr als vier Jahren beendet.
Stars und Emotionen bei Pop-Konzert am Buckingham-Palast zu Ehren der Queen
Mit Stars wie der Rockband Queen, Rod Stewart oder Alicia Keys und einer emotionalen Rede von Thronfolger Charles haben die Briten am Samstag das 70. Thronjubiläum von Elizabeth II. gefeiert. Das Konzert am Buckingham-Palast im Zentrum von London hatte 22.000 Zuschauer vor Ort - und Millionen weitere in aller Welt. Charles dankte seiner "Mummy" dafür, dass sie "diese 70 Jahre für uns da" gewesen sei.
Mindestens fünf Tote und hundert Verletzte bei Großbrand in Bangladesch
Bei einem Großbrand in einem Container-Depot in Bangladesch sind mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen und etwa hundert weitere verletzt worden. Wie Jalal Ahmed von der örtlichen Feuerwehr mitteilte, war der Brand am Samstag in einem Binnencontainerlager in der südöstlichen Stadt Sitakunda ausgebrochen, rund 40 Kilometer vom größten Hafen der Großstadt Chittagong entfernt. Nachdem mehrere Feuerwehreinheiten zum Brandort ausgerückt seien, habe sich dort eine massive Explosion ereignet.
Wissing beunruhigt wegen Personalengpässen in Reisebranche in den Sommerferien
Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) befürchtet Personalengpässe in der Reise- und Verkehrsbranche während der Sommerferien. "Hier treffen zwei Punkte aufeinander – zum einen Menschen, die nach all den Entbehrungen und Einschränkungen während der Corona-Pandemie einen großen Nachholbedarf verspüren, unterwegs zu sein und zu reisen", sagte Wissing der "Bild am Sonntag". "Demgegenüber steht vor allem die Reise- und Verkehrsbranche, die während Corona quasi lahmgelegt war und Mitarbeiter verloren hat."