Letzte Nachrichten
Oscar-Akademie ernennt Bill Kramer zum neuen Geschäftsführer
Die Oscar-Akademie hat Bill Kramer zu ihrem neuen Geschäftsführer ernannt. Er sei "die ideale Wahl, um die Organisation in diesem entscheidenden Moment zu leiten", erklärte David Rubin, Präsident der Academy of Motion Picture Arts and Sciences, am Dienstag (Ortszeit) in Los Angeles. Kramer, unter dessen Leitung das neue Oscar-Filmmuseum in Los Angeles eröffnet wurde, folgt auf Dawn Hudson, die den Posten elf Jahre lang innehatte.
Kohle vor Windkraft im ersten Quartal wichtigster Energieträger für Stromerzeugung
Bei der Stromerzeugung in Deutschland sind im ersten Quartal konventionelle Energieträger wie Kohle, Erdgas und Atomkraft die wichtigsten Energiequellen gewesen - im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist der Anteil aber rückläufig. Kohle hatte mit 31,5 Prozent den größten Anteil an der Stromerzeugung, gefolgt von Windkraft mit 30,1 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. Die Stromerzeugung aus Erdgas und Atomkraft ging hingegen deutlich zurück.
Fast neun Millionen sehen 1:1 zwischen DFB-Team und England
Der Länderspiel-Klassiker zwischen Deutschland und England (1:1) am Dienstag in München im Rahmen der Nations League hat im Schnitt 8,81 Millionen Fußballfans vor die TV-Bildschirme gelockt. Der Marktanteil betrug 33,9 Prozent.
Schauspieler Armin Mueller-Stahl strebt nicht den 100. Geburtstag an
Der 91 Jahre alte Schauspieler und Maler Armin Mueller-Stahl hat nicht den 100. Geburtstag als Ziel. "Die 100 strebe ich nicht an", sagte Mueller-Stahl der Illustrierten "Superillu" laut Mitteilung vom Mittwoch. "Bettlägerig oder ein Pflegefall will ich nicht werden - das will ich mir und meiner Frau nicht antun."
Gezielter Rempler auf Hamburger S-Bahnhof - Mann wird von Zug erfasst und stirbt
In Hamburg ist ein Mann nach einem anscheinend gezielten Rempler auf einem S-Bahnhof von einem Zug erfasst und getötet worden. Die Polizei in der Hansestadt sucht nach eigenen Angaben vom Mittwoch nach dem 40- bis 50-jährigen Unbekannten, der das 56-jährige Opfer offenbar absichtlich touchierte und dadurch zu Fall brachte. Demnach zeichneten Überwachungskameras den Vorfall vom Dienstag auf.
Frankreichs Ex-Präsident Hollande und Schauspielerin Julie Gayet haben geheiratet
Angefangen hat es mit morgendlichen Croissants, die der französische Präsident seiner neuen Freundin heimlich per Roller vorbeibrachte. Nun haben Ex-Präsident François Hollande und die Schauspielerin Julie Gayet geheiratet. "Im kleinen Kreis" habe die Hochzeit im Rathaus von Tulle stattgefunden, berichtete die Lokalzeitung "La Montagne" am Dienstag. Für den 67-Jährigen ist es seine erste Ehe.
Umweltbundesamt fordert günstigen ÖPNV auch nach Ende des Neun-Euro-Tickets
Aufgrund der hohen Nachfrage nach dem Neun-Euro-Ticket für den öffentlichen Nahverkehr fordert das Umweltbundesamt (UBA) auch nach Ende der Entlastungsmaßnahme im September vergünstigte Jahrestickets. "Die Idee, eine Flatrate für den ÖPNV in Deutschland in Form eines Deutschlandtickets zu haben, ist attraktiv", sagte die UBA-Verkehrsexpertin Katrin Dziekan dem "Handelsblatt" vom Mittwoch. Der Landkreistag äußerte hingegen Bedenken aufgrund der zu befürchtenden Einnahmeverluste.
IT-Beauftragter Richter sieht "immensen Investitionsbedarf" bei Cybersicherheit
Der IT-Beauftragte der Bundesregierung, Markus Richter, hält vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs deutlich mehr Anstrengungen für die Cybersicherheit in Deutschland für nötig. "Wir haben einen immensen Investitionsbedarf in unsere Infrastruktur mit Sicherheitstechnik, und auch dass wir neue Technologien dort aktivieren", sagte Richter am Mittwoch im Deutschlandfunk. Es gehe hier um mehrere Milliarden Euro.
Zehn Millionen Menschen müssen sich bei Zensus an Haushaltsbefragung beteiligen
Wie viele Menschen in Deutschland wohnen, wie sie leben und wo sie arbeiten - diesen Fragen geht der Zensus 2022 bereits seit Mitte Mai nach. Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch erklärte, besteht die Volkszählung grundsätzlich aus zwei verschiedenen Befragungen. Zum einen werden rund 10,3 Millionen Menschen im Rahmen einer Haushaltsbefragung zufällig ausgewählt. Zudem müssen sich rund 23 Millionen Gebäude- und Wohnungseigentümer beteiligen.
Bei Parteienbeschwerde wegen Nichtzulassung zu Wahl keine Gesetzesprüfung
Wenn eine Partei beim Bundesverfassungsgericht Beschwerde einreicht, weil der Wahlausschuss sie nicht für die Bundestagswahl zuließ, prüft das Gericht grundsätzlich nicht die Verfassungsmäßigkeit der zugrunde liegenden Regelung. Es müsse nur prüfen, ob sie ordnungsgemäß angewandt wurde, erklärte das Verfassungsgericht am Mittwoch in Karlsruhe. Veröffentlicht wurde die Begründung seiner Entscheidung aus dem Juli, mit der es eine Beschwerde der Zentrumspartei zurückgewiesen hatte. (Az. 2 BvC 10/21)
Fast neun Millionen sehen 1:1 zwischen DFB-Team und England im Zweiten
Der Länderspiel-Klassiker zwischen Deutschland und England (1:1) am Dienstag in München im Rahmen der Nations League hat im Schnitt 8,81 Millionen Fußballfans vor die TV-Bildschirme gelockt. Der Marktanteil betrug 33,9 Prozent.
Jeff Goldblum macht Ehefrau Emilie Livingstone öffentliche Liebeserklärung
Der Hollywood-Star Jeff Goldblum hat seiner Frau Emilie Livingstone eine öffentliche Liebeserklärung gemacht. "Meine Frau ist der schönste Grund für mich, morgens aufzustehen", sagte Goldblum der Illustrierten "Bunte" laut Vorabmeldung vom Mittwoch. "Und sie machte mich zu dem Mann, der ich heute bin."
Umfrage: Jeder zweite Deutsche für längere Akw-Laufzeiten
Vor dem Hintergrund steigender Energiepreise ist eine Mehrheit der Deutschen einer Umfrage zufolge für verlängerte Laufzeiten von Atomkraftwerken (Akw). In einer repräsentativen Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Insa für die "Bild"-Zeitung vom Mittwoch gaben 50 Prozent der Befragten an, sie würden eine Rückkehr zur Stromerzeugung mittels Atomkraftwerken mit Blick auf die aktuelle Energiekrise für sinnvoll halten. Gut ein Drittel (35 Prozent) wollte dies dagegen nicht.
Buschmann will erst nach Sommerpause über neues Infektionsschutzgesetz entscheiden
Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) will erst nach der parlamentarischen Sommerpause über die Regelungen eines neuen Infektionsschutzgesetzes entscheiden. Das Auslaufdatum des aktuellen Gesetzes am 23. September sei "so gewählt, dass wir nach der Sommerpause zwei Sitzungswochen des Deutschen Bundestages haben, um ein ganz geordnetes, reguläres Gesetzgebungsverfahren zu durchlaufen", sagte Buschmann am Mittwoch im ARD-"Morgenmagazin". Kritikern dieses Vorgehens warf Buschmann "Aufmerksamkeitshascherei" vor.
Deutsche Industrieproduktion erholt sich im April leicht
Nach einem deutlichem Rückgang im Vormonat hat sich die Industrieproduktion im April wieder etwas erholt. Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte, legte die Industrieproduktion gegenüber März 2022 um 0,3 Prozent zu. Im gesamten produzierenden Gewerbe, also einschließlich der Bereiche Energie und Baugewerbe, stieg die Produktion im April im Vormonatsvergleich um 0,7 Prozent.
NHL: Tampa Bay gleicht Serie gegen New York Rangers aus
Titelverteidiger Tampa Bay Lightning hat sich in der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL mit einem weiteren Heimsieg in die Halbfinal-Serie zurückgekämpft und darf weiter vom dritten Stanley-Cup-Gewinn in Folge träumen. Im vierten Spiel der Best-of-seven-Serie bezwang Tampa Bay die New York Rangers mit 4:1 und glich auf 2:2 aus. Bereits am Sonntag (Ortszeit) hatte das Team aus Florida sein erstes Heimspiel der Serie gewonnen.
Gündogan fordert mehr Cleverness
Ilkay Gündogan hat nach dem verspielten Sieg der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen England mehr Cleverness mit Blick auf die WM in Katar gefordert. "Das ist der Entwicklungsschritt, den wir noch gehen müssen, solche Spiele nach Hause zu bringen", sagte Gündogan nach dem 1:1 (0:0) in der Nations League gegen den EM-Zweiten.
Trotz nächster Elfer-Panne: Schlotterbeck für Flick eine "Riesenverstärkung"
Erst der "Arroganzanfall" gegen Israel, jetzt ein ungeschickter Zweikampf, der abermals zum Elfmeter führte: Nico Schlotterbeck hat in drei Länderspielen bereits zwei Strafstöße verursacht - für Hansi Flick ist er trotzdem eine "Riesenverstärkung".
Sturm kämpft als achter Deutscher um den Stanley Cup
Der gebürtige Augsburger Nico Sturm hat als achter deutscher Eishockeyspieler die Chance, den Stanley Cup zu gewinnen. Der 27 Jahre alte Angreifer erreichte mit der Colorado Avalanche die Finalserie, in der die Mannschaft aus Denver auf die New York Rangers oder Titelverteidiger Tampa Bay Lightning trifft.
Ukraine: Kampf um Sjewjerodonezk gleicht "Mission Impossible"
Die Ukraine hat russische Angaben zurückgewiesen, wonach russische Truppen die strategisch wichtige ostukrainische Stadt Sjewjerodonezk weitgehend unter Kontrolle haben. "Sie kontrollieren die Stadt nicht", sagte der Gouverneur der Region Luhansk, Serhij Gajdaj, am Dienstag auf Telegram. Er räumte jedoch ein, dass es "sehr schwierig ist, Sjewjerodonezk zu halten", und sprach sogar von einer "Mission Impossible".
US-Schauspieler McConaughey wirbt im Weißen Haus für Bidens Waffengesetz-Reform
Der US-Schauspieler Matthew McConaughey hat nach dem Schulmassaker von Uvalde im Weißen Haus einen emotionalen Appell für einen "verantwortungsvollen" Umgang mit Waffen gehalten. "Wir befinden uns jetzt in einem Zeitfenster, das wir noch nie zuvor erlebt haben, in dem es scheint, dass ein echter Wandel möglich ist", sagte der 52-Jährige am Dienstag. Der Schauspieler stammt aus der Kleinstadt im Bundesstaat Texas, wo ein 18-Jähriger Ende Mai 19 Grundschüler und zwei Lehrerinnen erschoss.
Lawrow zu Gesprächen über Getreide-Exporte aus der Ukraine in Türkei
Russlands Außenminister Sergej Lawrow ist zu Gesprächen über die Ausfuhr von derzeit in der Ukraine blockiertem Getreide in der Türkei eingetroffen. Lawrow landete am Dienstag am Flughafen von Ankara, wie ein AFP-Fotograf berichtete. Am Mittwoch soll der von einer militärischen Delegation begleitete Lawrow mit dem türkischen Außenminister Mevlüt Cavusoglu zusammenkommen. Die Türkei hofft im Gegenzug für den Schutz ukrainischer Konvois auf billiges Getreide.
Merkel sieht in Ukraine-Krieg "eine große Tragik"
Keine Entschuldigung, sondern eine Verteidigung ihrer Russland-Politik: Nach sechs Monaten hat sich Ex-Kanzlerin Angela Merkel (CDU) erstmals ausführlich zu ihrem Verhältnis zu Russlands Präsident Wladimir Putin und dem Ukraine-Krieg geäußert. Sie sah dabei im russischen Einmarsch in das Land "eine große Tragik" und sagte, sie frage sich, ob dies hätte verhindert werden können.
1:1 gegen England: Flick kann gegen Große nicht siegen
Tempo, Tricks, ein Tor - aber wieder kein Sieg: Die deutsche Nationalmannschaft wartet unter Hansi Flick weiter auf den ersten Erfolg gegen eine Fußball-Großmacht. Knapp sechs Monate vor der WM in Katar kam die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in der Nations League gegen Vize-Europameister England trotz starker Leistung nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus.
Merkel zu CDU-Führung durch Rivalen Friedrich Merz: "Das ist dann so"
Die frühere Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sieht die Führung ihrer Partei durch ihren einstigen Rivalen Friedrich Merz gelassen. "Das ist dann so", sagte sie am Dienstagabend bei einer Veranstaltung in Berlin. Sie sei weiter "sehr gerne CDU-Mitglied". Niemand müsse sich "Sorge um mein Seelenheil machen".
Drei Außenbänder gerissen: Zverev bereits operiert
Tennis-Olympiasieger Alexander Zverev hat sich bei seinem bitteren French-Open-Aus wie zuvor befürchtet drei Außenbänder im rechten Sprunggelenk gerissen und ist bereits operiert worden. Das gab der Hamburger am Dienstagabend bei Instagram bekannt. Damit ist seine Teilnahme beim Grand Slam in Wimbledon (ab 27. Juni) praktisch ausgeschlossen.
Merkel will sich für Russland-Politik nicht entschuldigen
Die frühere Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat es abgelehnt, sich für ihre Russland-Politik zu entschuldigen. Diplomatie sei ja nicht deshalb falsch gewesen, wenn sie nicht gelinge, sagte Merkel am Dienstagabend bei einer Veranstaltung in Berlin. Sie sehe nicht, dass sie sagen müsse, dass ihr Kurs falsch gewesen sei - "und werde deshalb auch mich nicht entschuldigen".
Merkel sieht in Ukraine-Krieg "große Tragik"
Die frühere Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat den Ukraine-Krieg als "großen Fehler" Russlands verurteilt. Der russische Einmarsch sei ein "objektiver Bruch aller völkerrechtlichen Regelungen", sagte Merkel am Dienstagabend bei einer Veranstaltung in Berlin. Sie sehe darin auch "eine große Tragik" und frage sich, ob dies hätte verhindert werden können.
Moukoko trifft doppelt: U21 siegt glücklich in Polen
Dank Torgarant Youssoufa Moukoko ist der deutschen U21-Nationalmannschaft zum Abschluss der EM-Qualifikation die erhoffte Revanche gegen Polen gelungen. Der erst 17-Jährige erzielte beim 2:1 (1:1) in Lodz im vierten Spiel für das DFB-Team schon seine Treffer Nummer fünf und sechs. Durch den Sieg verbaute Titelverteidiger Deutschland den Polen den Weg zur Endrunde 2023 und fand die passende Antwort auf das deftige 0:4 im Hinspiel.
Lawrow zu Gesprächen über Getreide-Exporte aus der Ukraine in Türkei eingetroffen
Russlands Außenminister Sergej Lawrow ist zu Gesprächen über die Ausfuhr von derzeit in der Ukraine blockiertem Getreide in der Türkei eingetroffen. Lawrow landete am Dienstag am Flughafen von Ankara, wie ein AFP-Fotograf berichtete. Am Mittwoch soll der von einer militärischen Delegation begleitete Lawrow mit dem türkischen Außenminister Mevlüt Cavusoglu zusammenkommen.
Lebenslange Haft für Mord an niederländischem Kriminalreporter de Vries gefordert
Elf Monate nach dem Mord an dem niederländischen Kriminalreporter Peter de Vries hat in Amsterdam der Prozess gegen zwei Angeklagte begonnen. Der 22-jährige Hauptverdächtige Delano G. soll de Vries am 6. Juli 2021 beim Verlassen eines Fernsehstudios in Amsterdam niedergeschossen haben, sein mutmaßlicher Komplize Kamil E. den Fluchtwagen gefahren haben. Die Staatsanwaltschaft forderte am Dienstag lebenslange Haft für die beiden mutmaßlichen Täter.
Angeschlagener Johnson schließt Kabinettsumbildung vorerst aus
Nach einem knapp überstandenem Misstrauensvotum in seiner Partei hat der britische Premierminister Boris Johnson sich darum bemüht, Aufbruchstimmung zu vermitteln. "Wir machen unseren Job weiter", sagte der Regierungschef, dem in der britischen Presse ein Autoritätsverlust bescheinigt wurde, am Dienstag bei einer Kabinettssitzung. Johnson kündigte zudem neue Unterstützungsmaßnahmen für die unter der Inflation leidenden Briten an. Eine Kabinettsumbildung plant er aber vorerst nicht, wie sein Sprecher betonte.