Letzte Nachrichten
14.299 Menschen nehmen in Mexiko-Stadt an größter Boxstunde aller Zeiten statt
Mit fliegenden Fäusten zum Weltrekord: In Mexiko-Stadt hat am Samstag die Boxstunde mit den meisten Teilnehmern aller Zeiten stattgefunden. 14.299 Menschen nahmen an der Aktion auf der zentralen Plaza Zócalo in der mexikanischen Hauptstadt teil - und sicherten der Millionenmetropole einen weiteren Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde.
Von Startplatz 19: Leclerc soll Top Fünf erreichen
Ferrari möchte bei seinem Formel-1-Starpiloten Charles Leclerc nach der Motorenstrafe in Kanada den Schaden eingrenzen. "Wir spekulieren auf die Top Fünf. Das wird sicher ein ereignisreiches Rennen mit Safety Cars", sagte Ferrari-Rennleiter Laurent Mekies nach dem Qualifying bei Sky.
"Gute Saison": Kieler Bilanz nach verpasstem CL-Finale
Die Handballer des THW Kiel haben trotz des verpassten Champions-League-Finals ein positives Saisonfazit gezogen. "Wir haben den DHB-Pokal gewonnen, spielen nächstes Jahr wieder Champions League und waren beim Final Four. Das war schon eine gute Saison", bekräftigte der kroatische Ausnahmespieler Domagoj Duvnjak nach dem 30:34 (18:19) im Halbfinale gegen den FC Barcelona.
FIFA will gegen Hasskommentare vorgehen
Der Fußball-Weltverband FIFA will verstärkt gegen Hasskommentare in Sozialen Medien vorgehen. Gemeinsam mit der Profifußballergewerkschaft FIFPRO plant der Verband, Spieler und Spielerinnen, Mannschaften und Offizielle unter anderem mit einem Moderationsdienst vor Beleidigungen zu schützen.
IS bekennt sich zu Attentat auf Sikh-Tempel in Afghanistan
Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS)hat sich zum tödlichen Angriff auf einen Sikh-Tempel in der afghanischen Hauptstadt Kabul bekannt. Auf dem IS-Propagandakanal Amaq erklärte die Miliz, der am Samstag durchgeführte Angriff sei ein Racheakt an Hinduisten und Sikhs für Beleidigungen des Propheten Mohammed.
Johnson und Stoltenberg halten langfristige Unterstützung der Ukraine für nötig
Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg und der britische Premierminister haben an die Verbündeten der Ukraine appelliert, in der Unterstützung des Landes gegen den russischen Angriffskrieg nicht nachzulassen. In einem Gastbeitrag für die Zeitung "The Sunday Times" schrieb Johnson, Kiews Unterstützer müssten sicherstellen, dass die Ukraine "die strategische Ausdauer hat, um zu überleben und schließlich zu gewinnen". Stoltenberg sagte der "Bild am Sonntag", der Krieg könnte "Jahre dauern".
Nato-Generalsekretär Stoltenberg hält "jahrelangen Krieg" in der Ukraine für möglich
Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat die Mitgliedsstaaten des Militärbündnisses aufgefordert, bei der Unterstützung der Ukraine nicht nachzulassen. "Wir müssen uns darauf vorbereiten, dass er Jahre dauern könnte", sagte Stoltenberg im Interview mit der "Bild am Sonntag" mit Blick auf den russischen Angriffskrieg. "Wir dürfen nicht nachlassen, die Ukraine zu unterstützen."
Beschäftigte in Apple-Store in USA gründen erstmals Gewerkschaft
Erstmals haben Beschäftigte eines Apple-Stores in den USA eine Gewerkschaft gegründet. 65 der 110 Angestellten des Geschäfts in Towson im US-Bundesstaat Maryland votierten in einer am Samstag (Ortszeit) live von der zuständigen Bundesbehörde übertragenen Abstimmung bei 33 Gegenstimmen für die Gründung. Die Angestellten fordern Mitbestimmung bei Löhnen, Arbeitszeiten und Sicherheitsmaßnahmen.
AfD-Parteitag endet mit Beschlüssen zu Russland und Ukraine
Zum Abschluss ihres dreitägigen Bundesparteitags im sächsischen Riesa will die AfD am Sonntag inhaltliche Weichenstellungen vornehmen (ab 10.00 Uhr). Den Delegierten liegt eine Resolution zur Abstimmung vor, die sich für eine Beendigung der Sanktionen gegen Russland und gegen Waffenlieferungen für die Ukraine ausspricht. Weitere Anträge fordern die Einrichtung eines AfD-freundlichen Fernsehsenders und das Verbot muslimischer Muezzin-Gebetsrufe von Moscheen aus.
Duell der einstigen Außenseiter bei Stichwahl um Präsidentenamt in Kolumbien
Bei der zweiten Runde der Präsidentschaftswahl in Kolumbien treten am Sonntag zwei ursprünglich als Außenseiter gehandelte Kandidaten gegeneinander an. Mit Gustavo Petro hat erstmals ein linker Ex-Guerillakämpfer Chancen auf das höchste Staatsamt. In Umfragen liegt der ideologisch kaum einzuordnende Populist, Multimillionär und selbsternannte Anti-Korruptionskämpfer Rodolfo Hernández allerdings gleich auf.
Zweite Runde der Parlamentswahl in Frankreich
Französinnen und Franzosen sind am Sonntag zur entscheidenden zweiten Runde der Parlamentswahl aufgerufen. Dabei geht es um die 572 Sitze in der Nationalversammlung, die in der ersten Runde am vergangenen Sonntag noch nicht vergeben wurden. In der ersten Runde hatten sich nur fünf Kandidaten durchgesetzt. Das Parteienbündnis hinter Präsident Emmanuel Macron muss nach den jüngsten Umfragen fürchten, die absolute Mehrheit zu verlieren.
Gouverneur der ukrainischen Region Luhansk warnt vor weiterer russischer Eskalation
Der Gouverneur der ukrainischen Donbass-Teilregion Luhansk, Serhij Hajdaj, hat vor einer weiteren Eskalation der russischen Kriegsführung in der Region gewarnt und den Westen um zusätzliche Waffen gebeten. "Es ist gut, dass der Westen uns hilft, aber das kommt zu spät", sagte Hajdaj der Nachrichtenagentur AFP in einem Interview. In der Region Luhansk gebe es angesichts der russischen Angriffe "keine sicheren Orte mehr".
Zehntausende Oppositionsanhänger fordern in Nordmazedonien Neuwahlen
Vor dem Hintergrund anhaltender Streitigkeiten mit Bulgarien sind in Nordmazedonien zehntausende Oppositionsanhänger auf die Straße gegangen, um Neuwahlen zu fordern. Die Demonstranten folgten am Samstag in der Hauptstadt Skopje einem Aufruf der rechtsnationalen Partei VMRO-DPMNE und skandierten Slogans gegen die linke Regierungspartei SDSM.
Johnson fordert Westen zu dauerhafter Unterstützung der Ukraine auf
Der britische Premierminister Boris Johnson hat die westlichen Verbündeten der Ukraine aufgefordert, das Land langfristig zu unterstützen und vor den Folgen eines möglichen Siegs Russlands gewarnt. In einem Gastbeitrag für die Zeitung "The Sunday Times" schrieb Johnson, Kiews Unterstützer müssten sicherstellen, dass die Ukraine "die strategische Ausdauer hat, um zu überleben und schließlich zu gewinnen".
Grünen-Chefin Lang bringt Folgeregelung für Neun-Euro-Ticket ins Spiel
Die Grünen-Vorsitzende Ricarda Lang hält ein Folgeangebot für das Neun-Euro-Ticket im öffentlichen Nahverkehr für möglich. "Wir lassen jetzt untersuchen, ob Menschen wegen des Tickets wirklich vom Auto auf die Bahn umsteigen. Sollte das so sein, müssen wir in der Koalition unbedingt darüber reden, wie wir an diesen Erfolg anknüpfen können", sagte Lang der "Bild am Sonntag".
Lunch mit US-Investor Buffett für 19 Millionen Dollar
Rund 19 Millionen Dollar berappt ein unbekannter Bieter für ein Mittagessen mit dem legendären US-Investor Warren Buffett. Die Auktion auf dem Onlineportal Ebay hatte am vergangenen Sonntag mit einem Startpreis von 25.000 Dollar (knapp 24.000 Euro) begonnen. Bis Freitag gab es Gebote in schwindelerregender Höhe. Der anonyme Sieger darf für 19.000.100 Dollar bis zu sieben Gäste zu dem Lunch mit dem Milliardär in ein New Yorker Steakhaus mitbringen.
Verstappen holt Kanada-Pole - Schumacher starker Sechster
Formel-1-Weltmeister Max Verstappen geht vom ersten Startplatz in den Großen Preis von Kanada. Der Red-Bull-Star verwies im Qualifying in Montreal auf abtrocknender Strecke die beiden Spanier Fernando Alonso (Alpine) und Carlos Sainz (Ferrari) auf die Plätze. Für den Niederländer Verstappen ist es die 15. Pole Position seiner Formel-1-Karriere und die zweite der Saison.
Dutzende Tote durch Monsun-Stürme und Überschwemmungen in Bangladesch und Indien
Durch Monsun-Stürme und darauffolgende schwere Überschwemmungen sind in Bangladesch und Indien dutzende Menschen gestorben, Millionen mussten ihre Häuser verlassen. Flüsse traten binnen kurzer Zeit über die Ufer, ganze Dörfer mussten evakuiert werden, wie die Behörden am Samstag mitteilten. Laut den Wettervorhersagen dürfte sich die Lage im Laufe des Wochenendes weiter verschlimmern.
Mahnmal für Opfer der Terroranschläge von 2011 in Norwegen eingeweiht
In Norwegen ist am Samstag die nationale Gedenkstätte für die 77 Todesopfer der Terroranschläge von 2011 eingeweiht worden. Der norwegische Ministerpräsident Jonas Gahr Störe sagte bei der Zeremonie an der Anlegestelle der Fähre, die die Insel Utöya mit dem Festland verbindet, er hoffe, dass durch das Mahnmal "unsere Kinder und Enkelkinder lernen können, was passiert ist, welche Folgen Rechtsextremismus und Hass haben".
Großbritannien kritisiert Eingreifen aus Straßburg bei Abschiebungen nach Ruanda
Die britische Regierung wendet sich nach Einwänden des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) gegen ihre umstrittene Migrationspolitik offen gegen die Straßburger Richter. "Die undurchsichtige Arbeitsweise dieses Gerichts ist absolut skandalös", sagte Innenministerin Priti Patel dem "Daily Telegraph" (Samstagsausgabe). Premierminister Boris Johnson bezeichnete das Eingreifen des Menschenrechtsgerichts als "seltsam", er sei von der Rechtmäßigkeit seiner Politik überzeugt. London erwägt nun, sich von der Europäischen Menschenrechtkonvention loszusagen.
Zweites Opfer nach Doppelmord im brasilianischen Amazonasgebiet identifiziert
Nach den Morden an dem Journalisten Dom Phillips und dem Indigenen-Experten Bruno Pereira im brasilianischen Amazonas-Gebiet hat die Polizei auch die Identität des zweiten Opfers offiziell bestätigt. Es handele sich um Pereira, teilte die brasilianische Bundespolizei am Samstag mit. Beide Männer seien mit Schusswaffen getötet worden. Bereits am Freitag hatte die Polizei erklärt, einer der Toten sei von Forensikern eindeutig als der britische Journalist Phillips identifiziert worden.
Leclerc startet ganz hinten - Alonso im Regen Schnellster
Die Titelhoffnungen von Formel-1-Pilot Charles Leclerc haben vor dem Großen Preis von Kanada einen weiteren Dämpfer erhalten. Beim Ferrari des Monegassen wurden weitere Motorenteile erneuert. Weil Leclerc bereits nach einem guten Saisondrittel das straffreie Kontingent für diese Teile ausgereizt hat, muss er vom Ende des Feldes starten.
EU wirft Russland Herbeiführen von möglichen Hungerkatastrophen vor
Die EU beschuldigt Russland, bewusst das Risiko einer Hungerkatastrophe in großen Teilen der Welt herbeizuführen. Es sei Moskaus "bewusste politische Entscheidung, Getreideexporte als Waffe und Erpressungsinstrument gegen jeden einzusetzen, der sich gegen seine Aggression in der Ukraine stellt", erklärte der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell am Samstag in einem Blogeintrag.
Pleite gegen Barca: Kiel verpasst Traumfinale gegen Wolff
Der THW Kiel hat die "kleine Sensation" und damit das Champions-League-Finale gegen Nationaltorwart Andreas Wolff verpasst. Der deutsche Handball-Rekordmeister verlor beim Final Four in Köln das Halbfinale gegen den Titelverteidiger FC Barcelona 30:34 (18:19). Die Norddeutschen müssen damit weiter auf ihren fünften Titel in der Königsklasse warten.
Präsident Selenskyj besucht erstmals Frontlinie in der Südukraine
Zum ersten Mal seit Beginn des russischen Angriffskriegs hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj die Frontlinie in der Südukraine besucht. Auf einem offiziellen Video ist zu sehen, wie Selenskyj am Samstag ein schwer beschädigtes Gebäude der Regionaladministration in Mykolajiw inspiziert. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) kündigte derweil an, sich beim EU-Gipfel in der kommenden Woche für eine klare Beitrittsperspektive der Ukraine einsetzen zu wollen.
Schwimmen: Märtens krault zu WM-Silber
Lukas Märtens hat zum Auftakt der Schwimm-WM in Budapest Silber gewonnen. Der 20 Jahre alte Magdeburger schlug im Finale über 400 m Freistil nach 3:42,85 Minuten als Zweiter an und bescherte dem deutschen Schwimmteam damit die erhoffte erste Medaille. Märtens ist der erste deutsche Schwimmer seit Weltrekordler Paul Biedermann 2011 in Shanghai (Bronze), der auf dieser Strecke WM-Edelmetall holte.
Biden stürzt von Fahrrad - Offenbar keine Verletzungen
US-Präsident Joe Biden ist am Samstag bei einer morgendlichen Tour vom Fahrrad gestürzt, aber offenbar unverletzt geblieben. Auf einem Video aus dem Verteiler der Reporter im Weißen Haus ist zu sehen, wie der 79-Jährige gleich wieder aufsteht und sagt: "Mir geht es gut." Er habe das Gleichgewicht verloren, als er seinen Fuß aus der Pedalschlaufe ziehen wollte, sagte er anschließend.
AfD entscheidet sich mit Doppelspitze Weidel/Chrupalla für radikaleren Kurs
Die AfD hat sich mit ihrer neuen Parteiführung für einen radikaleren Kurs entschieden: Der Parteitag in Riesa wählte Tino Chrupalla und Alice Weidel am Samstag zur neuen Doppelspitze. Das als gemäßigter geltende Lager räumte seine Niederlage ein; von ihm unterstützte Kandidaten setzten sich nicht durch. Erstmals hätte die AfD auch eine Einzelspitze wählen können. Die Delegierten folgten aber Partei-Rechtsaußen Björn Höcke, der dies für "zu früh" hält.
Deutschland schwitzt bei Temperaturen bis über 36 Grad
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat am Samstag sehr hohe Temperaturen in großen Teilen Deutschlands gemessen. Spitzenwert waren bis 16.00 Uhr 36,4 Grad in Waghäusel-Kirrlach am Oberrhein, wie der DWD mitteilte. Die befürchteten Rekordwerte von mehr als 38 Grad blieben jedoch aus.
Union setzt Scholz bei Lieferung schwerer Waffen unter Druck
Die Union setzt Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) wegen dessen Zögerns bei der Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine weiter unter Druck. Anlässlich der für Mittwoch geplanten Regierungserklärung von Scholz im Bundestag wollen CDU und CSU einen Antrag einbringen, der laut Medienberichten konkret die umgehende Lieferung von Marder-Schützenpanzern sowie von Berge- und Pionierpanzern fordert. "Sonst gibt es bald keine Ukraine mehr", warnte Fraktionsvize Johann Wadephul.
Otte verliert nach starker Leistung gegen Medwedew
Tennisprofi Oscar Otte hat trotz einer lange starken Vorstellung eine Sensation gegen den Weltranglistenersten Daniil Medwedew verpasst und ist im Halbfinale des Rasenturniers von Halle/Westfalen ausgeschieden. Der 28 Jahre alte Kölner unterlag am Samstag dem Topstar aus Russland 6:7 (3:7), 3:6 und muss weiter auf seine erste Endspiel-Teilnahme warten.
Rekordhitze in weiten Teilen Europas
Weite Teile Europas sind von einer für die Jahreszeit außergewöhnlichen Hitzewelle erfasst worden. In Deutschland wurden bis zum Samstagmittag nach Angaben des Deutschen Wetterdienst (DWD) verbreitet Temperaturwerte von über 30 Grad erreicht. In Frankreich drohten Rekord-Temperaturen von 42 Grad. In Spanien zerstörten Waldbrände bereits tausende Hektar Wald.