Letzte Nachrichten
Japanischer Fußball bekommt erste hauptberufliche Schiedsrichterin
Mit Yoshimi Yamashita bekommt der japanische Fußball seine erste hauptberufliche Schiedsrichterin. Die 36-Jährige unterschrieb am Montag einen Vertrag mit dem japanischen Fußballverband. "Das Ziel ist, dahin zu kommen, dass es keine große Sache ist, wenn eine Frau ein Männerspiel leitet", sagte Yamashita. Zunächst einmal sei sie glücklich, dass ihre Berufung für Aufsehen sorge.
Linke will Managergehälter auf das 20-Fache von Niedriglohn begrenzen
Die Linkspartei will die Höhe von Managergehältern gesetzlich auf das 20-Fache des im jeweiligen Betrieb gezahlten niedrigsten Gehalts begrenzen. Die zum Teil sehr hohen Managergehälter seien "eine Aneignung von Vermögen Dritter, die durch eigene Arbeitsleistung nicht gerechtfertigt werden kann", sagte Linken-Chef Martin Schirdewan am Montag bei der Vorstellung des Konzepts in Berlin. Derartige "Bereicherungsexzesse" seien gerade angesichts massiv steigender Preise "niemandem mehr vermittelbar".
Berlin testet Nutzung kostenfreier Toiletten
Ab Mitte August können in Berlin zahlreiche öffentliche Toiletten kostenfrei genutzt werden. Für insgesamt 50 im Stadtgebiet verteilte Toiletten entfalle ab dem 15. August das Nutzungsentgelt, teilte die Senatsumweltverwaltung am Montag mit. Zusammen mit weiteren Anlagen stünden dann etwa 90 WCs kostenfrei zur Verfügung.
Rekord in der ARD: 17,9 Mio. sehen EM-Finale der DFB-Frauen
Rekord zum EM-Abschluss: Mit durchschnittlich 17,9 Millionen Fans hat die deutsche Nationalmannschaft im EM-Finale gegen England (1:2 n.V.) in der ARD für einen Zuschauerrekord bei Übertragungen von Frauen-Fußball im deutschen Fernsehen gesorgt. Der Marktanteil beim 120-Minuten-Krimi betrug 64,8 Prozent.
Kind reagiert auf erneute Vorwürfe: "Sind doch Nebenkriegsschauplätze"
Martin Kind hat sich gegen die erneuten Vorwürfe der Klubführung des Muttervereins von Hannover 96 zur Wehr gesetzt. "Das sind doch Nebenkriegsschauplätze, die angeblich so wichtigen Gründe nennen sie ja nicht", sagte der 78 Jahre alte Unternehmer, der vergangene Woche als Geschäftsführer der Profiabteilung des Fußball-Zweitligisten abberufen worden war, der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ).
50-Jähriger stirbt in Thüringen nach Jagdunfall
In Thüringen ist ein 50-jähriger Mann nach einem Jagdunfall gestorben. Der Jäger erlag am Wochenende seinen schweren Verletzungen, wie die Polizei in Saalfeld am Montag mitteilte. Nach früheren Angaben waren Einsatzkräfte am Donnerstag wegen der Schussverletzung bei einer sogenannten Erntejagd nach Großkochberg gerufen worden.
EuGH: Hafenstaat darf Rettungsschiff nur in bestimmten Fällen kontrollieren
Der Staat, in dessen Hafen ein Rettungsschiff liegt, darf dieses auf die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften kontrollieren. Dazu müsse er allerdings belastbare Anhaltspunkte für eine Gefahr nachweisen, erklärte der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg am Montag. Es ging um eine Klage der deutschen Hilfsorganisation Sea Watch. Italien hatte im Sommer 2020 zwei ihrer unter deutscher Flagge fahrenden Schiffe festgehalten. (Az. C-14/21 u.a.)
Wetterdienst warnt vor nächster Hitzewelle in Deutschland
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat vor einer neuen Hitzewelle gewarnt. Diese beginne am Dienstag und betreffe weite Bereiche Deutschlands, teilte der DWD am Montag in Offenbach mit. Am Mittwoch sei mit Temperaturen von bis zu 36 Grad Celsius, am Donnerstag sogar mit bis zu 39 Grad zu rechnen. Auch die Nächte blieben besonders in Ballungsräumen vielerorts "sehr mild bis tropisch" mit Tiefstwerten um 20 Grad.
ADAC warnt vor weiterem verkehrsreichen Wochenende
Der ADAC hat vor einem weiteren verkehrsreichen Wochenende in der diesjährigen Sommersaison gewarnt. "Auch am ersten August-Wochenende wird es rappelvoll auf Deutschlands Autobahnen", teilte der Automobilklub am Montag in München mit. Viele Menschen seien noch in den Urlaub unterwegs - vor allem aus Baden-Württemberg und Bayern. Dort beginnt erst die zweite Ferienwoche.
Bodenpersonal auf mehreren deutschen Flughäfen bekommt deutlich mehr Lohn
Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat sich mit Abfertigungsunternehmen auf mehreren Flughäfen auf "sehr gute" Tarifergebnisse für das Bodenpersonal geeinigt. Die insgesamt mehr als 6000 Beschäftigten würden bis zu 26 Prozent mehr Lohn bekommen, teilte Verdi am Montag mit. Mit der Lufthansa verhandelt die Gewerkschaft ab Mittwoch in der dritten Runde über mehr Geld für die rund 20.000 am Boden Beschäftigten.
Deutschlands Brauereien fürchten nach Corona-Krise die Energiekrise
Die Deutschen haben im ersten Halbjahr mehr Bier getrunken als im Vorjahreszeitraum - der Verkauf der Brauereien reicht aber noch nicht wieder an das Vorkrisenniveau heran. Die deutschen Brauereien fürchten nach der Corona-Krise schon den nächsten Einbruch angesichts der hohen Energiepreise. "Ohne Gas bleiben die Regale leer", warnte der Deutsche Brauer-Bund am Montag.
Verdächtiger nach Messerstecherei in Siegburg mit einem Toten festgenommen
Nach einer Messerstecherei in einer Diskothek im nordrhein-westfälischen Siegburg mit einem Toten hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Der 24-Jährige sitze wegen Totschlags und Beteiligung an einer Schlägerei in Untersuchungshaft, teilten die Beamten am Montag in Bonn mit. Zu den Vorwürfen schwieg er nach Polizeiangaben zunächst.
In Deutschland geborenes Flüchtlingskind kann hier Asyl beantragen
Für den Asylantrag eines in Deutschland geborenen Kinds ist Deutschland auch dann zuständig, wenn die Eltern bereits in einem anderen EU-Staat Schutz fanden. Das entschied am Montag der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg zu einem hier geborenen Kind russischer Eltern. Anderes gilt danach nur, wenn die Eltern dies ausdrücklich wollen. (Az: C-720/20)
Erstes Schiff mit ukrainischem Getreide verlässt Hafen von Odessa
Nach monatelanger Blockade durch Russland hat ein erstes Schiff mit ukrainischem Getreide für den Weltmarkt an Bord den Hafen von Odessa verlassen. Der Frachter "Razoni" lief am Montagmorgen aus dem ukrainischen Hafen aus und wird am Dienstag in Istanbul erwartet, wie das türkische Verteidigungsministerium mitteilte. Ziel des Schiffs ist demnach der Libanon. Die UNO sowie die Regierungen der Ukraine und Russlands begrüßten die Abfahrt des Schiffs.
Lindner sieht FDP-Rolle in Koalition als Korrektiv gegen "links"
FDP-Chef Christian Linder sieht seine Partei in der Ampel-Koalition als Garantin gegen eine Linksverschiebung in der Regierungspolitik. "Die wichtige Rolle der FDP ergibt sich ja daraus, dafür zu sorgen, dass Deutschland aus der Mitte regiert wird und nicht nach links driftet", sagte Lindner am Montag der "Welt". "Wir haben die Ampel nicht gebildet aus automatischer inhaltlicher Nähe, sondern weil wir eine staatspolitische Verantwortung haben."
Singapurs Regierungschef fordert von Pelosi Einsatz für "stabile Beziehungen" mit China
Inmitten von Spannungen zwischen Peking und Washington wegen des Status von Taiwan hat die Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, Singapur besucht. Zum Auftakt ihrer mehrtägigen Asien-Reise forderte Singapurs Regierungschef Lee Hsien Loong die ranghohe US-Demokratin am Montag auf, sich um "stabile Beziehungen" zu Peking zu bemühen. Diese seien entscheidend für "Frieden und Sicherheit" in der Region, wurde Lee in einer Erklärung des Außenministeriums zitiert.
Tochter von Evergrande soll mehr als eine Milliarde Dollar zahlen
In China soll eine Tochter des strauchelnden Immobilienriesen Evergrande 1,3 Milliarden Dollar (1,27 Milliarden Euro) zahlen, weil sie einen Kredit nicht bedienen kann. Evergrande teilte am Sonntag in einer Pflichtmitteilung an die Börse in Hongkong mit, dass die Evergrande Group Nanchang ihren Verpflichtungen einem ungenannten Gläubiger gegenüber nicht nachgekommen sei. Daher soll sie eine für den Kredit hinterlegte Garantie nun auszahlen, eine Beteiligung an der Bank Shengjing im Wert von 1,3 Milliarden Dollar.
Europäischer Gerichtshof: Müllautos von Beschluss zu Lkw-Kartell erfasst
Auch Müllautos fallen unter den Kommissionsbeschluss zum sogenannten Lkw-Kartell. Darin werde nämlich das Gewicht der Fahrzeuge als entscheidendes Kriterium genannt, erklärte der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg am Montag. Es ging um eine Klage des niedersächsischen Landkreises Northeim gegen die Daimler AG. (Az. C-588/20)
Gewerkschaft weist Arbeitgeber-Vorstoß für späteren Renteneintritt zurück
Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat die Arbeitgeber-Forderung nach einer Heraufsetzung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre zurückgewiesen. Die Antwort des DGB auf diesen Vorschlag sei ein "klares Nein", erklärte Vorstandsmitglied Anja Piel am Montag. Eine Erhöhung des Rentenalters sei "nichts anderes als eine Rentenkürzung mit Ansage", kritisierte sie. "Anstatt immer wieder neue Debatten zum Renteneintrittsalter zu befeuern, sollten wir darüber reden, wie das Thema solidarisch und gesamtgesellschaftlich anzugehen ist."
Luftwaffe übernimmt Sicherung des Nato-Luftraums in Baltikum
Die Luftwaffe hat am Montag zusammen mit Ungarn und Italien die Sicherung des Nato-Luftraums im Baltikum übernommen. Deutsche Militärmaschinen fliegen in dem Gebiet an den Grenzen zu Russland für die kommenden neun Monate bis April 2023 Patrouillen, wie das Bundesverteidigungsministerium mitteilte. Die Bundeswehr hatte dazu Ende Juli fünf Eurofighter auf den estnischen Stützpunkt Ämari verlegt.
EuGH: Erwachsenwerden nach Antrag auf Familiennachzug schließt diesen nicht aus
Der Antrag von Eltern auf ein Visum zur Familienzusammenführung darf nicht allein deshalb abgelehnt werden, weil ein unbegleiteter minderjähriger Flüchtling vor der Entscheidung über den Antrag volljährig wurde. Das gilt auch für den Antrag eines Kinds, das vor der Anerkennung seines Vaters als Flüchtling volljährig wird, erklärte der Europäische Gerichtshof (EuGH) am Montag in Luxemburg. Es ging um Fälle aus Deutschland. (Az. C-273/20 u.a.)
Kind wegen Vorwürfe: "Sind doch Nebenkriegsschauplätze"
Martin Kind hat sich gegen die erneuten Vorwürfe der Klubführung des Muttervereins von Hannover 96 zur Wehr gesetzt. "Das sind doch Nebenkriegsschauplätze, die angeblich so wichtigen Gründe nennen sie ja nicht", sagte der 78 Jahre alte Unternehmer, der vergangene Woche als Geschäftsführer der Profiabteilung des Fußball-Zweitligisten abberufen worden war, der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ).
Formel 1: Aston Martin holt Alonso als Vettel-Nachfolger
Der zweimalige Formel-1-Weltmeister Fernando Alonso wird bei Aston Martin Nachfolger von Sebastian Vettel, der seinen Rücktritt zum Saisonende angekündigt hat. Das Team gab diese überraschende Personalie am Montagmorgen bekannt. Der 41-jährige Spanier erhält demnach einen Vertrag über mehrere Jahre. Alonso, der seinen Platz bei Alpine freimacht, bezeichnete seinen künftigen Arbeitgeber als "eines der aufregendsten Teams in der Formel 1".
Früher Kindergeld für Zuwanderer aus anderen EU-Staaten
Deutschland darf Eltern aus anderen EU-Staaten während der ersten drei Monate ihres Aufenthalts nicht generell vom Kindergeldbezug ausschließen. Das entschied am Montag der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg. Für den Anspruch auf Kindergeld reicht es danach aus, dass EU-Ausländer sich dauerhaft hier niederlassen wollen. (Az: C‑411/20)
Neue BA-Chefin Nahles legt Fokus auf Fachkräftemangel
Die neue Chefin der Bundesagentur für Arbeit (BA), Andrea Nahles, hat am Montag ihr Amt angetreten. Einen Schwerpunkt ihres Jobs sieht sie in der Sicherung des Fachkräftebedarfs: "Es geht immer um eins: die Arbeitslosen und Beschäftigten in Arbeit bringen beziehungsweise halten", erklärte Nahles. Die 52-jährige ehemalige Arbeitsministerin und SPD-Chefin folgt auf Detlef Scheele, der vor wenigen Tagen in den Ruhestand verabschiedet worden war.
Kampf gegen Waldbrand in Sachsen geht weiter
Der Waldbrand in der Sächsischen Schweiz hat am Montag weiterhin hunderte Feuerwehrkräfte beschäftigt. "Im Laufe des Tages werden etwa 500 Feuerwehrleute im Einsatz sein", sagte der Sprecher des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Thomas Kunz. Das Problem sei, dass Glutnester im Boden wanderten und sich ausbreiteten. "Das wird heute mit Barrikaden bekämpft."
EuGH: Hafenstaat darf Rettungsschiff in bestimmten Fällen kontrollieren
Der Staat, in dessen Hafen ein Rettungsschiff liegt, darf dieses auf die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften kontrollieren. Dazu müsse er allerdings belastbare Anhaltspunkte für eine Gefahr nachweisen, erklärte der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg am Montag. Es ging um eine Klage der deutschen Hilfsorganisation Sea Watch. Italien hatte im Sommer 2020 zwei ihrer unter deutscher Flagge fahrenden Schiffe festgehalten. (Az. C-14/21 u.a.)
1800 Euro Strafe wegen McMuffin-"Schmuggel" nach Australien
Ein Mann aus Indonesien muss für einen nach Australien mitgebrachten Reise-Imbiss umgerechnet über 1800 Euro Strafe bezahlen. Den Betrag schuldet der Mann dem australischen Staat als Strafe, weil ein Spürhund am Flughafen von Darwin im Rucksack des Mannes bei einer Zollkontrolle zwei McMuffin-Burger und ein Schinkencroissant der Fastfood-Kette McDonald's entdeckte.
Mittelstand fordert Erlass der Mehrwertsteuer auf Energie
Mit Blick auf die für Oktober angekündigte Gasumlage fordert der Bundesverband Der Mittelstand (BVMW) eine zeitweise Aussetzung der Mehrwertsteuer auf Energie. "Die Kostenlawine rollt unaufhaltsam", warnte der BVMW-Bundesvorsitzende Markus Jerger in den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Montag. Jerger forderte eine klare Kommunikation bezüglich der zusätzlich anfallenden Energiekosten für Privathaushalte und Unternehmen.
Tolle ARD-Quote: 17,9 Mio. sehen EM-Finale der DFB-Frauen
Rekord zum EM-Abschluss: Mit durchschnittlich 17,9 Millionen Fans verzeichnete die deutsche Frauen-Nationalmannschaft im EM-Finale gegen England (1:2 n.V.) bei der Live-Übertragung in der ARD einen Turnierrekord. Der Marktanteil beim 120-Minuten-Krimi betrug 64,8 Prozent.
Fast ein Drittel der Jugendlichen und jungen Erwachsenen lebt nicht mehr bei Eltern
Fast ein Drittel der Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter zwischen 15 und 24 Jahren lebt nicht mehr bei den Eltern. Trotz steigender Mietpreise und der Corona-Pandemie waren das im vergangenen Jahr so viele wie seit zehn Jahren nicht mehr, teilte das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mit.
Ankara: Erstes Schiff mit ukrainischem Getreide hat Odessa verlassen
Das erste Schiff seit Monaten mit ukrainischem Getreide für den Weltmarkt hat am frühen Montagmorgen den Hafen von Odessa verlassen. Der Frachter "Razoni" sei um 08.17 Uhr (MESZ) aus dem ukrainischen Hafen ausgelaufen und werde am Dienstag zu seiner Inspektion in Istanbul erwartet, teilte das türkische Verteidigungsministerium mit. Ziel des Schiffs ist demnach die Hafenstadt Tripoli im Libanon.