Letzte Nachrichten
Münster löst Köln als größtes katholisches Bistum ab - Kirchen schrumpfen weiter
Das Bistum Münster hat das Erzbistum Köln als mitgliederstärkstes Bistum der katholischen Kirche in Deutschland abgelöst. Nach der am Donnerstag von der Deutschen Bischofskonferenz in Bonn veröffentlichten Kirchenstatistik für das vergangene Jahr gibt es in Münster 1,63 Millionen Katholiken, in Köln noch 1,627 Millionen. Damit ist das Bistum Münster erstmals das größte katholische Bistum in Deutschland.
Ägyptische Medien: Sechs Tote bei Untergang von Touristen-U-Boot im Roten Meer
Bei dem Untergang eines Touristen-U-Boots im Roten Meer in Ägypten sind Staatsmedien zufolge sechs Urlauber ums Leben gekommen. Das Unglück habe sich am Donnerstag vor der Küste des auch bei deutschen Touristen beliebten Badeorts Hurghada ereignet, berichtete die staatliche ägyptische Zeitung "Al-Achbar Al-Jum" auf ihrer Website. 19 Menschen seien verletzt geborgen worden. Ob auch Deutsche zu den Verunglückten zählen, war zunächst unklar.
Berichte: Australier wählen am 3. Mai neues Parlament
In Australien soll laut Medienberichten Anfang Mai ein neues Parlament gewählt werden. Premierminister Anthony Albanese kündigte am Donnerstag an, er werde die Wahl "ziemlich bald" ansetzen. Mehrere australische Medien berichteten, dass der Urnengang am 3. Mai stattfinden werde. Albanese wolle am Freitag den Beginn des Wahlkampfes verkünden.
Kiesewetter fordert Ausschluss von Nord-Stream-Inbetriebnahme im Koalitionsvertrag
Der CDU-Politiker Roderich Kiesewetter hat Union und SPD aufgefordert, in ihrem Koalitionsvertrag eine "Wiederbelebung" der Nord-Stream-Pipelines auszuschließen. Kiesewetter sagte im "Berlin Playbook Podcast" von Politico nach Angaben vom Donnerstag, dieser Ausschluss müsse "grundsätzlich und in jeder Hinsicht" gelten. In den Schlusspapieren der Arbeitsgruppen in den Koalitionsverhandlungen von Union und SPD ist eine mögliche Inbetriebnahme der Gaspipelines aus Russland nach Deutschland kein Thema.
Leichen von Frau und 18-jähriger Tochter in Wohnung nahe München entdeckt
In einer Wohnung in der Nähe von München sind die Leichen einer Frau und ihrer 18-jährigen Tochter gefunden worden. Ersten Ermittlungen zufolge soll die 54-Jährige zunächst ihre Tochter und anschließend sich selbst getötet haben, wie die Polizei in der bayerischen Landeshauptstadt am Donnerstag mitteilte. Es gebe Hinweise, dass die Tat im Zusammenhang mit einer schweren Erkrankung der 18-Jährigen stehe.
Vier Festnahmen bei Großrazzia gegen Schwarzarbeit auf Baustellen
Bei einer Großrazzia gegen Schwarzarbeit im Baugewerbe mit Millionenschaden haben nordrhein-westfälische Ermittlungen zur Festnahme von vier Menschen geführt. Bei der Aktion am Donnerstag wurden in Deutschland sowie im Ausland Wohnungen, Geschäftsräume und Baustellen durchsucht, wie die für Wirtschaftskriminalität zuständige Staatsanwaltschaft Bochum und das Hauptzollamt in Dortmund mitteilten.
1500 Haftbefehle in Jahr 2024 an Flughäfen durch Personendaten vollstreckt
Das Bundeskriminalamt (BKA) hat im vergangenen Jahr für die deutschen Flughäfen insgesamt 91.200 Datensätze von Passagieren wegen Auffälligkeiten an die Bundespolizei übermittelt. Dies waren 17 Prozent mehr als im Jahr davor, wie die Bundespolizei am Donnerstag in Potsdam mitteilte. Durch die Daten sei es gelungen, rund 1500 Haftbefehle zu vollstrecken.
Staatsmedien: Sechs Tote bei Untergang von Touristen-U-Boot im Roten Meer in Ägypten
Bei dem Untergang eines Touristen-U-Boots im Roten Meer in Ägypten sind Staatsmedien zufolge sechs Urlauber ums Leben gekommen. Das Unglück habe sich am Donnerstag vor der Küste des auch bei Deutschen beliebten Badeorts Hurghada ereignet, berichtete die staatliche ägyptische Zeitung "Al-Achbar Al-Jum" auf ihrer Website.
Selenskyj: Europa muss Verteidigungsfähigkeit unter Beweis stellen
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Europa aufgefordert, seine Verteidigungsfähigkeit unter Beweis zu stellen. "Europa kann sich selbst verteidigen. Wir müssen es beweisen", erklärte er am Donnerstag in Onlinenetzwerken. Er teilte dazu ein Foto, das ihn zusammen mit europäischen Staats- und Regierungschefs zeigt.
Onlineportal für Klagen von Flugreisenden gestartet
Das Bundesjustizministerium hat ein neues Onlineportal für Klagen wegen Flugverspätungen und -ausfällen gestartet. Auf der Plattform sollen Reisende über einen Vorab-Check herausfinden können, ob Anspruch auf eine Entschädigungszahlung besteht und wie hoch diese ausfallen könnte, erklärte das Ministerium am Donnerstag. Sollte es mit der Airline keine Einigung über eine Entschädigung geben, kann zudem online eine Klage erstellt werden.
174 besonders gefährdete Menschen aus Afghanistan in Deutschland eingetroffen
Insgesamt 174 Afghaninnen und Afghanen, die als in ihrem Heimatland besonders gefährdet eingestuft wurden, sind am Donnerstag in Deutschland eingetroffen. Wie das Bundesinnenministerium auf Anfrage mitteilte, landete das Flugzeug aus dem pakistanischen Islamabad am Vormittag in Hannover. Allen Beteiligten hatte Deutschland bereits in der Vergangenheit eine Aufnahme zugesagt.
Kurz vor Karriereende: Eisenbichler fliegt Bestweite in Planica
Markus Eisenbichler reckte den rechten Zeigefinger gen Himmel, dann küsste er im Auslauf die Kamera und schrie seine unbändige Freude durch die Skiflug-Arena von Planica: Mit einem Satz auf 238,5 m hat der scheidende Ex-Weltmeister für einen echten Paukenschlag gesorgt. Ausgerechnet bei seiner letzten Weltcup-Station, ausgerechnet auf seiner Lieblingsschanze sprang Eisenbichler am Donnerstag Tagesbestweite in der Qualifikation.
Profis und Amateure einig: Neuendorf soll DFB-Boss bleiben
Profis und Amateure sind sich einig: Bernd Neuendorf soll Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) bleiben und in eine zweite Amtszeit gehen. Die Regional- und Landesverbände sowie die Deutsche Fußball Liga (DFL) haben den 63-Jährigen für eine Wiederwahl beim Bundestag am 7. November in Frankfurt/Main vorgeschlagen. Das gab der DFB am Donnerstag bekannt. Auch Schatzmeister Stephan Grunwald wurde für eine zweite Amtszeit nominiert.
Europäischer Gerichtshof: Drohende Blutrache allein ist kein Asylgrund
Eine Blutfehde der Familie im Herkunftsland begründet für sich genommen noch keinen Anspruch, als Flüchtling anerkannt zu werden. Das erklärte der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg am Donnerstag und antwortete damit auf Fragen des österreichischen Verwaltungsgerichtshofs. Es ging um einen Afghanen, der in Österreich Asyl beantragt hatte. (Az. C-217/23)
Festnahme nach tödlichen Schüssen auf Fahrgast von Mietwagen in Düsseldorf
Rund zwei Wochen nach tödlichen Schüssen auf einen Fahrgast eines Mietwagens in Düsseldorf hat die Polizei in Hessen einen Tatverdächtigen festgenommen. Es handelt sich um einen 23-jährigen Mann, wie ein Polizeisprecher in Düsseldorf sagte. Der unbekannte Täter war nach den Schüssen vor zwei Wochen zunächst entkommen.
"Koalition der Willigen" berät in Paris über Sicherheitsgarantien für die Ukraine
Zum Auftakt des Treffens der "Koalition der Willigen" zur weiteren Unterstützung der Ukraine hat EU-Ratspräsident António Costa zum Festhalten an den Sanktionen gegen Russland aufgerufen. Es sei nötig, "den Druck aufrechtzuerhalten", betonte Costa am Donnerstag in Paris. Er nimmt gemeinsam mit 27 Staats- und Regierungschefs sowie Vertretern der Türkei, Australiens und Kanadas an dem Treffen auf Einladung des französischen Präsidenten Emmanuel Macron teil.
Baerbock und Pistorius rufen zu europäischer Einigkeit und Geschlossenheit auf
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) und Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) haben angesichts der aktuellen internationalen Lage beide zu mehr europäischer Einigkeit und Entschlossenheit aufgerufen. Europa müsse "einig, entschlossen und standhaft" sein, sagte Baerbock am Donnerstag auf der Konferenz "Europe 2025" von "Zeit", "Handelsblatt", "Tagesspiegel" und "Wirtschaftswoche" in Berlin. Nötig ist "eine EU, die in der Lage ist, schnell und entscheidend zu handeln und mit einem klaren Ziel", verlangte auf der Veranstaltung auch Pistorius.
Millionen statt Milliarden: Deutsche Bahn reduziert 2024 Verlust
Die Deutsche Bahn hat im Geschäftsjahr 2024 weiterhin hohe Verluste gemacht, mit 333 Millionen Euro jedoch deutlich weniger als im Vorjahr. Maßgeblich dafür seien Ausgleichszahlungen des Bundes für Instandhaltungsmaßnahmen in der Infrastruktur in Höhe von 1,8 Milliarden Euro gewesen, erklärte der Staatskonzern am Donnerstag. 2023 hatte der Verlust 2,7 Milliarden Euro betragen. Die Pünktlichkeitsquote im Fernverkehr der DB verschlechterte sich weiter und lag den Angaben nach 2024 bei 62,5 Prozent.
Zoll beschlagnahmt in Sachsen fast zehn Millionen unversteuerte Zigaretten
Zollbeamte haben in Sachsen fast zehn Millionen unversteuerte Zigaretten beschlagnahmt. Die Schmuggelware wurde in einem Lastwagen auf der Autobahn 4 entdeckt, wie das Hauptzollamt Dresden am Donnerstag mitteilte. Der 50-jährige Fahrer wurde festgenommen. Der verhinderte Steuerschaden belief sich demnach auf rund 1,8 Millionen Euro.
Vermisster Sechsjähriger in Hessen: Polizei wertet Hinweise und Videomaterial aus
Die Suche nach einem vermissten autistischen Sechsjährigen im hessischen Weilburg ist am Donnerstag mit etwas weniger Einsatzkräften fortgesetzt worden. Der Fokus liege nun auf der Überprüfung von Hinweisen aus der Bevölkerung und der Auswertung von Videomaterial, teilte die Polizei mit. Es sei eine hohe zweistellige Zahl von Suchkräften im Einsatz, auch die Wasserschutzpolizei sei involviert.
Datenschutz-Streit mit Meta: BGH gibt Verbraucherzentralen recht
Ein seit mehr als zehn Jahren laufender Datenschutz-Streit zwischen dem Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und der Facebook-Mutter Meta ist am Donnerstag vom Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe abgeschlossen worden. Er gab den Verbraucherschützern recht. Facebook muss seine Nutzer demnach besser darüber informieren, welche Daten sie weitergeben, wenn sie auf Spiele von Drittanbietern klicken. Es ging um einen Fall aus dem November 2012 und ein Spiel, das nicht mehr existiert. (Az. I ZR 186/17)
Parlament in Israel verabschiedet umstrittenes Gesetz zu Ernennung von Richtern
Das Parlament in Israel hat am Donnerstag ein umstrittenes Gesetz verabschiedet, das gewählten politischen Amtsträgern mehr Macht bei der Ernennung von Richtern einräumt. Das Gesetz wurde mit 67 Ja-Stimmen und einer Gegenstimme von der insgesamt 120 Abgeordnete zählenden Knesset angenommen. Die Opposition boykottierte die Abstimmung. Mit dem neuen Gesetz wird der scharf kritisierte Justizreformplan von Regierungschef Benjamin Netanjahu weiter vorangetrieben.
Ifo: Unternehmen in Deutschland bauen weiter Stellen ab
Die Unternehmen in Deutschland planen weniger neue Einstellungen und wollen stattdessen weiter Stellen abbauen. Insbesondere die Industrie sei davon nun schon seit nahezu zwei Jahren betroffen, erklärte das Münchner Ifo-Institut bei der Veröffentlichung seines Beschäftigungsbarometers. "Die Arbeitslosigkeit wird wohl weiter leicht ansteigen", erklärte Klaus Wohlrabe, Leiter der Ifo-Umfragen.
Hecking bleibt bei Klassenerhalt Trainer in Bochum
Dieter Hecking bleibt auch über die Saison hinaus Trainer des Fußball-Bundesligisten VfL Bochum - falls der Abstiegskandidat den Klassenerhalt schafft. Der 60-Jährige einigte sich mit dem Klub auf eine Vertragsverlängerung bis 2027 für die Bundesliga. Das gab der VfL am Donnerstag bekannt.
Tiktok-Verkauf für niedrigere Zölle: China lehnt Trumps vorgeschlagenen Deal ab
Die chinesische Regierung hat den von US-Präsident Donald Trump vorgeschlagenen Deal von niedrigeren Zöllen im Gegenzug für den Verkauf der Tiktok-App an ein US-Unternehmen zurückgewiesen. Die Position zum Thema Tiktok habe China wiederholt klar gemacht, sagte ein Sprecher des Außenamts in Peking am Donnerstag. Die Regierung hatte einen erzwungen Verkauf in der Vergangenheit kritisiert. "Die chinesische Seite ist ebenfalls konsequent und deutlich gegen die Einführung zusätzlicher Zölle", fügte der Sprecher hinzu.
Bosnische Justiz stellt internationalen Haftbefehl gegen Serbenführer Dodik aus
Die bosnische Justiz hat einen internationalen Haftbefehl gegen den bosnischen Serbenführer Milorad Dodik ausgestellt. Der Staatsgerichtshof erklärte am Donnerstag, er habe einem entsprechenden Antrag der Staatsanwaltschaft stattgegeben. Nun sei die internationale Polizeibehörde Interpol am Zug.
Lemke warnt Union vor "Rückwärtsrolle" beim Verbrenner-Aus
Angesichts des Streits um das Verbrenner-Aus in den Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD hat die geschäftsführende Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) vor einem Rückschritt gewarnt. "Eine Rückwärtsrolle bei den Entscheidungen zum Umstieg auf Elektromobilität wäre schädlich für die Märkte, wäre schädlich für die Preise und schädlich für die Verbraucher", sagte Lemke am Donnerstag in Brüssel. Sie forderte "ein klares Bekenntnis zu emissionsfreien PKWs ab 2035".
Medien: Upamecano und Davies schlimmer verletzt
Der FC Bayern muss womöglich länger auf sein Abwehrduo Dayot Upamecano und Alphonso Davies verzichten als bisher angenommen. Das berichtet die Bild-Zeitung. Bei Upamecano soll neben den freien Gelenkkörpern im linken Knie auch ein Knorpelschaden diagnostiziert worden sein, auch bei Davies liege neben dem Kreuzbandriss im rechten Knie ein Schaden am Knorpel vor.
Nach Bürgerschaftswahl in Hamburg: Koalitionsgespräche von SPD und Grünen gestartet
Dreieinhalb Wochen nach der Bürgerschaftswahl in Hamburg haben am Donnerstag in Hamburg die Koalitionsgespräche von SPD und Grünen begonnen. Spitzenvertreter beider Parteien kamen nach Angaben eines SPD-Parteisprechers zu einer Auftaktsitzung im Rathaus der Hansestadt zusammen.
Verkauf von Medikamenten im Internet: BGH pocht auf Datenschutz
Vor dem Verkauf von Medikamenten über das Internet muss die ausdrückliche Einwilligung der Kunden zur Erhebung ihrer Daten eingeholt werden. Das gilt auch bei nicht rezeptpflichtigen Mitteln, wie der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe am Donnerstag entschied. Ein Apotheker hatte gegen zwei andere Apotheker geklagt, die Medikamente über die Plattform des Internethändlers Amazon vertrieben. (Az. I ZR 222/19 und I ZR 223/19)
Hummels in Rom: Wie ein Abenteuer von Asterix
Mats Hummels fühlt sich bei seinen Italien-Abenteuern in Diensten der AS Rom ein wenig wie seine Jugend-Helden Asterix und Obelix. "Rom und Italien kamen sehr oft vor in den Comics. Ich habe es nicht kommen sehen, dass ich auf einmal hier spiele", sagte der Fußball-Weltmeister von 2014 bei DAZN: "Rom und Italien haben schon sehr früh in meinem Leben eine Rolle gespielt."
Beschäftigte in Ausbildungsberufen verdienen im Schnitt 3973 Euro - Kellner weniger
Die Beschäftigten in Ausbildungsberufen in Deutschland haben im April des vergangenen Jahres durchschnittlich 3973 Euro pro Monat verdient. Mitarbeitende mit Tourismusbezug erhalten häufig weniger, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Demnach verdienten Kellnerinnen und Kellner im Schnitt 2785 Euro und lagen damit über 1000 Euro unter dem Durchschnitt.