Letzte Nachrichten
Sport
Vor Olympia: Stützle führt Ottawa zum Sieg
Eishockey-Nationalspieler Tim Stützle hat den Ottawa Senators in der letzten Partie vor der Olympia-Pause der NHL einen wertvollen Sieg beschert. Der 24-Jährige erzielte beim 2:1 nach Verlängerung bei den Philadelphia Flyers den entscheidenden Treffer. Stützle schlug 47 Sekunden nach Beginn der Verlängerung zu und sicherte Ottawa den fünften Erfolg aus den vergangenen sechs Partien.
Sport
Baumann von ter-Stegen-Verletzung angefasst: "Fühle extrem mit"
Das Verletzungspech von Fußball-Nationaltorwart Marc-André ter Stegen geht seinem Kollegen Oliver Baumann trotz aller Konkurrenz nahe. "Ich fühle extrem mit", kommentierte der Keeper von Bundesligist TSG Hoffenheim in einem RTL/ntv-Interview die Nachricht von ter Stegens monatelangem Ausfall wegen einer Muskelverletzung im linken Oberschenkel mit Empathie, "ich habe ihm geschrieben. Das gehört sich einfach. Das wünscht man keinem. Ich drücke ihm die Daumen, dass er schnell wieder fit wird."
Sport
Rams-Quarterback Stafford MVP der NFL
Quarterback Matthew Stafford hat die Auszeichnung zum wertvollsten Spieler der NFL gewonnen. Der 37 Jahre alte Spielmacher der Los Angeles Rams setzte sich bei der Wahl des MVP (Most Valuable Player) knapp gegen Quarterback Drake Maye von den New England Patriots durch. Anders als Maye, der in der Nacht auf Montag (0.30 Uhr/RTL und DAZN) gegen die Seattle Seahawks um den Titel spielt, schaffte es Stafford mit seinen Rams nicht in den Super Bowl.
Politik
Hunderte Menschen demonstrieren gegen Kahlschlag bei der "Washington Post"
Hunderte Menschen haben am Donnerstag vor dem Gebäude der "Washington Post" in der US-Hauptstadt gegen die Entlassung zahlreicher Journalisten der traditionsreichen US-Zeitung protestiert. "Demokratie stirbt in der Finsternis. Und Sie, Jeff Bezos, haben das Licht ausgeschaltet", stand auf einem der Plakate bei der Demonstration mit Blick auf den Amazon-Gründer und milliardenschweren Eigentümer der Zeitung.
Boulevard
Sicherheitspolitiker fordern deutsche Ermittlungen zum Fall Epstein
Mehrere Sicherheitspolitiker im Bundestag haben eine systematische Auswertung der neu veröffentlichten US-Unterlagen zum Fall des US-Sexualstraftäters Jeffrey Epstein durch deutsche Staatsanwaltschaften gefordert. Die deutschen Behörden sollten sich "die Epstein-Akten genau anschauen und gegebenenfalls amerikanische Behörden nach weiteren Informationen anfragen", sagte der Grünen-Fraktionsvize Konstantin von Notz dem "Handelsblatt" (Freitagsausgabe).
Politik
Strafmaßverkündung gegen Hongkonger Demokratie-Aktivisten Jimmy Lai für Montag angesetzt
Ein Gericht in Hongkong wird am Montag das Strafmaß für den wegen Verstößen gegen das sogenannte Sicherheitsgesetz verurteilten Demokratie-Aktivisten und Verleger Jimmy Lai verkünden. Das teilte die Hongkonger Justiz am Freitag auf ihrer Website mit. Dem 78-Jährigen droht eine lebenslange Haftstrafe.
Politik
Atomgespräche zwischen den USA und Iran im Oman
Im Konflikt zwischen dem Iran und den USA treffen sich am Freitag ranghohe Vertreter beider Länder zu Gesprächen im Oman. Die Gespräche finden nach Angaben des iranischen Außenministers Abbas Araghtschi gegen 10.00 Uhr (Ortszeit, 07.00 Uhr MEZ) in Omans Hauptstadt Maskat statt. Die iranische Delegation wird iranischen Medien zufolge von Araghtschi angeführt, aus den USA werden die US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner erwartet.
Sport
Ex-Bundesaußenministerin Baerbock lehnt Boykott der Fußball-WM in den USA ab
Die Präsidentin der UN-Generalversammlung und frühere Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat einen Boykott der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 abgelehnt. Ein Boykott "würde ja auch Kanada und Mexiko treffen, die ebenso Ausrichter sind", sagte Baerbock den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND, Freitagsausgaben). Sie halte nichts davon, "notwendige politische Debatten auf dem Rücken von Sportlerinnen und Sportlern auszutragen, die jahrelang auf eine Meisterschaft hingearbeitet haben."
Wissenswertes
Iranischer Regisseur Panahi fürchtet Opferung des iranischen Volkes bei Atomgesprächen
Der preisgekrönte iranische Filmemacher Jafar Panahi hat die Sorge geäußert, die Interessen des iranischen Volkes könnten bei den Gesprächen zwischen Vertretern der USA und des Iran am Freitag im Oman geopfert werden. "Das Volk hat in diesen Verhandlungen keinen Vertreter, und seine Interessen werden nie berücksichtigt", sagte Panahi am Mittwoch in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AFP in Paris. Das iranische Volk könne "leicht" geopfert werden.
Politik
Havanna erklärt sich zu Gesprächen mit Washington "ohne Druck" bereit
Nach monatelangen Drohungen aus Washington hat sich die kubanische Regierung zu Gesprächen mit der US-Regierung bereit erklärt. "Kuba ist bereit, mit den USA in einen Dialog zu treten, einen Dialog über jedes Thema", sagte der kubanische Präsident Miguel Díaz-Canel am Donnerstag im Staatsfernsehen. Solche Gespräche müssten jedoch "ohne Druck oder Vorbedingungen" stattfinden, betonte er.
Politik
Pentagon-Chef Hegseth bleibt Nato-Verteidigungsministertreffen fern
Pentagon-Chef Pete Hegseth wird einem Treffen der Nato-Verteidigungsminister kommende Woche in Brüssel fernbleiben. Hegseth wird sich bei dem Treffen am 12. Februar von Staatssekretär Elbridge Colby vertreten lassen, wie ein Pentagon-Mitarbeiter am Donnerstag sagte. Ein Grund für Hegseths Fernbleiben wurde nicht genannt.
Technik
Steigende Ausgaben schicken Aktienkurs von Amazon auf Talfahrt
Steigende Investitionsausgaben unter anderem in Künstliche Intelligenz haben den Aktienkurs des US-Internetriesen Amazon auf Talfahrt geschickt. Der Wert der Amazon-Aktie brach am Donnerstag im nachbörslichen Handel um mehr als acht Prozent ein.
Politik
Venezuelas Parlament bringt Amnestiegesetz auf den Weg
Venezuelas Parlament hat ein Amnestiegesetz auf den Weg gebracht, das zu einer Freilassung aller politischen Gefangenen führen soll. Die Nationalversammlung in Caracas stimmte dem Gesetzestext am Donnerstag in erster Lesung einstimmig zu. Die Amnestie soll unter anderem für all jene gelten, denen "Terrorismus", "Verrat am Vaterland" und "Anstiftung zum Hass" zur Last gelegt wurde.
Technik
OpenAI-Rivale Anthropic bringt neue Version von KI-Modell Claude heraus
Das KI-Unternehmen Anthropic hat im Wettbewerb mit seinem Rivalen OpenAI eine neue Version seines Chatbots Claude vorgestellt. Die Version Claude Opus 4.6 stelle einen Wendepunkt in der Art und Weise dar, wie KI komplexe berufliche Aufgaben bewältige, erklärte das Start-up aus San Francisco am Donnerstag.
Politik
Trump für neuen Atomwaffenvertrag mit Russland
US-Präsident Donald Trump hat sich für einen neuen Atomwaffenvertrag mit Russland ausgesprochen. Trump schrieb am Donnerstag in seinem Onlinedienst Truth Social, es brauche einen "neuen, verbesserten und modernisierten Vertrag", der lange Bestand haben könne. Zuvor war das "New Start"-Abkommen ausgelaufen, mit dem die USA und Russland seit 2010 die Zahl ihrer atomaren Sprengköpfe begrenzt hatten.
Boulevard
Nordrhein-westfälischer Arzt erzielt Teilerfolg mit Klage gegen Abtreibungsverbot
Im Streit um ein Abtreibungsverbot hat der Chefarzt eines Krankenhauses in kirchlicher Trägerschaft in Nordrhein-Westfalen einen juristischen Teilerfolg erzielt. Das Landesarbeitsgericht in Hamm entschied am Donnerstag, dass der Gynäkologe Joachim Volz in seiner Privatpraxis weiter Schwangerschaftsabbrüche vornehmen darf. Im Rahmen seiner Arbeit für die Klinik darf diese das aber verbieten. Die Dienstanweisung sei "vom arbeitgeberseitigen Weisungsrecht gedeckt", erklärte das Gericht.
Wirtschaft
Betrieb am Berliner Flughafen BER wegen Eisregen "im Prinzip eingestellt"
Der Betrieb am Berliner Flughafen BER ist am Donnerstagabend wegen des eisigen Winterwetters weitgehend zum Erliegen gekommen. Seit 19.30 Uhr seien keine Flüge mehr gestartet oder gelandet, sagte eine Flughafensprecherin der Nachrichtenagentur AFP. "Der Flughafenbetrieb ist im Prinzip eingestellt, es ist spiegelglatt", sagte sie.
Politik
Trump unterstützt Orban vor Wahl in Ungarn im April
US-Präsident Donald Trump hat dem ungarischen Regierungschef Viktor Orban vor der Parlamentswahl am 12. April seine Rückendeckung gegeben. "Viktor Orban ist ein wahrer Freund, Kämpfer und Gewinner", schrieb Trump am Donnerstag in seinem Onlinedienst Truth Social. "Ich erteile ihm meine vollständige und uneingeschränkte Unterstützung für die Wiederwahl als Ministerpräsident von Ungarn."
Boulevard
Überschwemmungen in Portugal werfen Schatten auf Präsidentenstichwahl
Die schweren Überschwemmungen in Portugal werfen einen Schatten auf die für Sonntag geplante zweite Runde der Präsidentschaftswahl in dem Land. Die besonders von dem Hochwasser infolge des Sturmtiefs "Leonardo" betroffene Gemeinde Alcácer do Sal beschloss am Donnerstag, den Termin für die Stichwahl um eine Woche zu verschieben. Der rechtspopulistische Präsidentschaftskandidat André Ventura forderte gar eine landesweite Verschiebung der Stichwahl. Starke Winde und Niederschläge sollen noch bis Samstag über die Iberische Halbinsel ziehen.
Wirtschaft
Danone weitet Rückruf von Babynahrung wegen möglicher Verunreinigung mit Giftstoff aus
Der Lebensmittelriese Danone hat den Rückruf von Babynahrung in Deutschland wegen möglicher Verunreinigung mit dem Giftstoff Cereulid deutlich ausgeweitet. Danone rief am Donnerstag mehr als 120 Produktionschargen der Marken Aptamil und Milumil in Deutschland und Österreich zurück. Dies geschehe "vor dem Hintergrund der aktualisierten Empfehlungen zum Cereulid-Schwellenwert", erklärte das Unternehmen.
Politik
Trump: Brauche Wahlsiege "für mein Ego"
Wahlsiege dienen US-Präsident Donald Trump nach eigenen Worten zur Selbstbestätigung. Er brauche sie für sein "Ego", sagte Trump am Donnerstag bei einer Rede in Washington. Er wiederholte zudem seine wahrheitswidrige Behauptung, der Demokrat Joe Biden sei 2020 unrechtmäßig Präsident geworden.
Politik
Ukraine-Gespräche in Abu Dhabi: USA und Russland nehmen Militärdialog wieder auf
Nach mehr als vier Jahren Pause haben die USA und Russland eine Wiederaufnahme ihres Militärdialogs vereinbart. Ein solcher Austausch zwischen den Armeen befördere "mehr Transparenz und Deeskalation", teilte das Europäische Kommando der US-Streitkräfte am Donnerstag mit, nachdem sich Vertreter Washingtons und Moskaus bei den Ukraine-Gesprächen in Abu Dhabi darauf geeinigt hatten. Über mögliche Fortschritte bei den Verhandlungen zwischen Kiew und Moskau wurde indes bis auf einen weiteren vereinbarten Gefangenenaustausch nichts bekannt.
Boulevard
Mehrere Unfälle wegen Glätte auf Autobahn 10 in Brandenburg - 19 Verletzte
Aufgrund von Glätte ist es in Brandenburg auf der Autobahn 10 zu Unfällen mit insgesamt 19 Verletzten gekommen. Die Unfälle ereigneten sich am Donnerstagnachmittag in der Nähe des Autobahndreiecks Potsdam, wie ein Sprecher der Feuerwehr in Brandenburg an der Havel der Nachrichtenagentur AFP sagte. Auf beiden Fahrstreifen habe es glatte Flächen gegeben.
Politik
"Deutschlandtrend": SPD legt auf 15 Prozent zu - Union weiter vorne
Die Union verliert im neuen "Deutschlandtrend" der ARD zwei Prozentpunkte, der Koalitionspartner SPD kann zugleich zwei Punkte zulegen. Vorne liegen CDU und CSU in der am Donnerstagabend veröffentlichten Umfrage mit 26 Prozent aber immer noch. Dahinter folgt mit 24 Prozent weiterhin die AfD, die allerdings im Vergleich zum "Deutschlandtrend" im Januar einen Punkt verliert.
Boulevard
Zwei Chinesen in Frankreich wegen Spionage angeklagt
In Frankreich sind zwei Chinesen wegen des Vorwurfs der Spionage für ihr Heimatland angeklagt worden, nachdem sie an einer Airbnb-Unterkunft eine Satellitenschüssel montiert hatten. Die beiden befänden sich in Untersuchungshaft, teilte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag in Paris mit. Zwei weitere Verdächtige, die in diesem Zusammenhang Material geschmuggelt haben sollen, wurden ebenfalls angeklagt.
Politik
Merz würdigt Golfstaaten bei Reise als "zuverlässige Kooperationspartner"
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat die Golfstaaten bei seiner Reise in die Region als "zuverlässige Kooperationspartner" gewürdigt und eine engere Rüstungskooperation in Aussicht gestellt. Merz sagte am Donnerstag in Katars Hauptstadt Doha, Länder wie Katar und Saudi-Arabien könnten sich "darauf verlassen, dass wir auch in der Rüstungszusammenarbeit etwas intensiver arbeiten als in den letzten Jahren". Das liege im "gegenseitigen Interesse".
Politik
Kreise: Macrons Berater bemüht sich in Moskau um Gespräche mit Putin
Das französische Präsidialamt bemüht sich um eine Wiederaufnahme des Dialogs mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Ein Berater des französischen Präsidenten Emmanuel Macron habe zu diesem Zweck am Dienstag in Moskau einen Berater Putins getroffen, hieß es am Donnerstag aus informierten Kreisen in Paris. Das Treffen von Emmanuel Bonne und Juri Uschakow wurde offiziell weder bestätigt noch dementiert.
Wirtschaft
Milliardär Musk bekennt: Geld macht nicht glücklich
Der US-Tech-Milliardär und reichste Mann der Welt, Elon Musk, hat mit einem ungewöhnlichen Bekenntnis Millionen von Online-Klicks erzielt: "Wer auch immer gesagt hat 'Geld kann kein Glück kaufen', wusste wirklich, wovon er sprach", schrieb Musk auf seiner Internetplattform X an seine knapp 234 Millionen Follower. Er kommentierte dies mit einem traurigen Emoji.
Politik
Rechnungshof sieht Milliardenverschwendung bei Gesetz für schnellere Arzttermine
Der Bundesrechnungshof hat eine Milliardenverschwedung bei Vergütungsregelungen gerügt, die für schnellere Arzttermine sorgen sollten. Das 2019 eingeführte Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) habe für Mehrausgaben bei der gesetzlichen Krankenversicherung von 2,9 Milliarden Euro bis Mitte 2024 gesorgt, heißt es in einem am Donnerstag bekannt gewordenen Bericht des Rechnungshofs. Die Wartezeiten für gesetzlich Versicherte hätten sich aber nicht verkürzt, das Gesetz habe damit sein Ziel "verfehlt".
Sport
Frauen-Klubs stimmen gegen Zusammenarbeit mit DFB
DFB-Einstieg erneut geplatzt: Im Streit um die Zukunft der Frauen-Bundesliga zwischen den Klubs und dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) gibt es immer noch keine Einigung. Die gemeinsame Gründung eines Joint Ventures lehnte der Ligaverband auf seiner ersten Mitgliederversammlung am Donnerstag ab.
Sport
US-Vizepräsident Vance in Mailand eingetroffen
US-Vizepräsident JD Vance ist als einer der ersten prominenten Staatsgäste in Mailand eingetroffen. Der Stellvertreter von Donald Trump, in dessen Entourage sich beim Besuch der Olympischen Winterspiele auch Beamte der umstrittenen US-Einwanderungsbehörde ICE befinden, landete am Donnerstagvormittag mit einer Regierungsmaschine auf dem Mailänder Flughafen Malpensa. Neben seiner Ehefrau Usha und seinen drei Kindern ging mit ihm auch US-Außenminister Marco Rubio von Bord.
Wirtschaft
Tod eines Zugbegleiters: Debatte über Konsequenzen
Nach dem gewaltsamen Tod eines Zugbegleiters bei einer Fahrkartenkontrolle in Rheinland-Pfalz ist eine Debatte über die Konsequenzen aus dem Fall voll entbrannt. Vertreter von Gewerkschaften und Bahnbetriebsrat forderten eine Doppelbesetzung und bessere Schutzausrüstung für das Zugpersonal, etwa in Form von Bodycams und Notfallknöpfen. Bahnchefin Evelyn Palla kündigte einen Sicherheitsgipfel an, zu dem sie "in den nächsten Tagen" einladen werde.