1. FC Magdeburg gegen St. Pauli: Sander mahnt zur Besonnenheit
Der 1. FC Magdeburg strebt am Sonntag seinen fünften Heimsieg in Folge an, doch Trainer Petrik Sander warnt seine Spieler vor Selbstüberschätzung. Angesichts der Rückkehr von Ex-Spielern zu St. Pauli betont der Coach die Notwendigkeit von Disziplin und Fokus für das kommende Duell.
Der 1. FC Magdeburg bereitet sich am Sonntag auf das Heimspiel gegen St. Pauli vor und strebt seinen fünften Heimsieg in Folge an. Das Spiel ist für 13.30 Uhr angesetzt.
Trotz der positiven Bilanz mahnt Trainer Petrik Sander zur Besonnenheit. Er verweist auf die Erfahrungen der vergangenen Saison, in der man über eine vermeintliche Heimstärke gesprochen hatte, ehe sich die Lage änderte. "Vor nicht allzu langer Zeit haben wir da über ein anderes Thema geredet. Da kam niemand auf die Idee, von einer Heimstärke zu sprechen. Das darf man nicht vergessen", sagte Sander.
Die Lehren daraus seien gezogen worden, um aus der Situation eine Stärke zu entwickeln. Man wolle bei seiner Spielweise bleiben und den Fußball spielen, der in Magdeburg erfolgreich ist. "Wir werden nicht überschnappen", betonte der Trainer.
Auf Seiten der Gäste stehen zwei ehemalige FCM-Spieler im Kader: Martijn Kaars und Marcus Mathisen. Kaars wechselte 2025 zum damaligen Erstligisten St. Pauli, während Mathisen diesen Sommer nach Hamburg ging. Beide gelten jedoch aktuell nicht als feste Größen in der Mannschaft. Kaars ist bei den Hamburgerern lediglich Reservist.
Sander würdigte die früheren Leistungen des Niederländers in Magdeburg, kritisierte aber auch die Schwierigkeiten bei einem Vereinswechsel zu höher dotierten Ansprüchen. "Die Qualitäten von Martijn waren in Magdeburg unbestritten. Das muss man jetzt auch nicht schlechtreden. Er war zu der Zeit überragend", so Sander. Er gehe jedoch davon aus, dass Kaars bei seinem Auftritt für den alten Verein hochmotiviert sein werde.
Ob Marcus Mathisen auflaufen wird, ist noch ungewiss. Der dänische Spieler kämpfte zuletzt verletzungsbedingt um Anschluss beim Zweitligisten und kam bisher vorwiegend in der U23 in der Regionalliga zum Einsatz. Eine Rückkehr als traurige Figur für den ehemaligen Star scheint daher wahrscheinlicher als eine zentrale Rolle im kommenden Duell.
N.Lucas--PS