G7-Außenminister fordern sofortigen Stopp von Angriffen auf Zivilisten im Iran-Krieg
Die G7-Staaten haben einen "sofortigen Stopp der Angriffe auf die Zivilbevölkerung und zivile Infrastrukturen" im Iran-Krieg gefordert. Nichts rechtfertigte es, Zivilisten ins Visier zu nehmen oder diplomatische Einrichtungen anzugreifen, betonten die G7-Außenminister, darunter auch US-Außenminister Marco Rubio, am Freitag in einer gemeinsamen Erklärung.
Der Adressat des Aufrufs wurde nicht genannt. Sowohl die USA und Israel als auch der Iran greifen seit Beginn des Krieges immer wieder zivile Infrastruktur an, etwa Energieanlagen. Die Abschlusserklärung der G7-Außenminister fiel mit Meldungen über Angriffe auf einen Schwerwasserreaktor und eine Uran-Aufbereitungsanlage im Iran zusammen.
Die G7-Außenminister bekräftigten in ihrer Erklärung zudem die "absolute Notwendigkeit, die freie und sichere Schifffahrt im Golf von Oman dauerhaft wiederherzustellen".
US-Außenminister Rubio werde demnächst den EU-Außenministerrat über die Strategie der USA informieren, erklärte der französische Außenminister Jean-Noël Barrot. Auch eine gemeinsame Sitzung der G7-Außenminister mit denen des Golf-Kooperationsrats sei geplant.
E.Roger--PS